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Autor Thema: Festsetzungsbescheid - Rückforderung - Aufrechnung  (Gelesen 5098 mal)

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Offline Evenflow DDT

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Re: Festsetzungsbescheid - Rückforderung - Aufrechnung
« Antwort #30 am: 17. April 2017, 16:00:22 »
Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Wie du ihn formulierst, kommt darauf an, ob du nur gegen die Aufrechnung oder gegen die Berechnung vorgehen willst. Ob das JC richtig gerechnet hat oder nicht, dazu hast du ja trotz mehrfacher Nachfragen nicht geantwortet.

Offline FuchsundHase90

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Re: Festsetzungsbescheid - Rückforderung - Aufrechnung
« Antwort #31 am: 17. April 2017, 16:10:57 »
Da es sich ja um 5 verschiedene Bescheid handelt hat das JC zum teil richtig gerechnet. Für die Zeit bevor wir in Arbeit waren wurden allerdings fiktive Berechnungen gemacht von Beträgen die so nicht auf den Einkommensbecheinigungen standen

Offline Jigme

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Re: Festsetzungsbescheid - Rückforderung - Aufrechnung
« Antwort #32 am: 19. April 2017, 23:07:12 »
Wie ich es geahnt habe. Die unterstellen Vorsatz/Fahrlässigkeit.
Widerspruch gegen die 30 % Aufrechnung.

Zitat
Da wir die Unterlagen vollständig und rechtzeitig vorgelegt haben, ist der Tatbestand der Vorsätzlichkeit und grober Fahrlässigkeit nicht gegeben. Wir verbitten uns derlei falsche Behauptungen und wahrheitswidrige Unterstellungen und fordern Sie auf, dies schriftlich richtig zu stellen.
Daher sind sie nur berechtigt, eine Aufrechnung in Höhe von 10 % des Regelsatzes vorzunehmen.

Zur Berechnung.
Dass das EK in den vorherigen und vorläufigen Bescheiden nicht dem tatsächlichen EK entsprach ist normal.
Deshalb wird ja nachberechnet, wenn das tatsächliche EK feststellbar ist.

Daher musst du jetzt schauen, was vorläufig bewilligt und bezahlt wurde und was euer tatsächliche Anspruch ist.
Das addierst du und stellst es dem gegenüber, was ihr schon erhalten habt.
Die Differenz ist dann die Überzahlung (das müsst ihr erstatten), oder die Nachzahlung (das muss das JC nachzahlen).