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Autor Thema: Arbeit im Jobcenter: Wie verheerend die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind  (Gelesen 3950 mal)

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Offline Meck

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Befristungen, Überstunden, Gewalt: Die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind verheerend - mit Folgen für das Personal. Ein ehemaliger Mitarbeiter erzählt. Auf dem Weg zum Berater. Viele Langzeitarbeitslose werden von einer Maßnahme in die nächste geschoben.

-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/arbeit-im-jobcenter-wie-verheerend-die-arbeitsbedingungen-in-jobcentern-sind/19737004.html



Viele Leser haben auf den Artikel über die verheerenden Arbeitsbedingungen in Jobcentern reagiert und ihre Erfahrungen geschildert – Kollegen, Kunden, Mitarbeiter von Bildungsträgern. Ein Auszug.

„Befristungen, Überstunden, Gewalt: Die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind verheerend - mit Folgen für das Personal.“ In dem Artikel den wir so zusammenfassten, hat ein ehemaliger Mitarbeiter des Jobcenters Neukölln über seine zehn Berufsjahre gesprochen. Online haben den Text sehr viele Leserinnen und Leser kommentiert. Zum Teil aus ähnlichen, zum Teil aus ganz anderen Erfahrungen. Ein paar Reaktionen lesen Sie hier.

Erfahrungen von Kollegen....


-->> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/arbeit-im-jobcenter-so-kenne-ich-es-auch-von-einer-massnahme-in-die-naechste/19771422.html
« Letzte Änderung: 11. Mai 2017, 10:15:24 von Meck »

Online götzb

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Es wäre echt gut, wenn niemand mehr als "Berater" beim Jobcenter arbeiten würden wollte; ob der hier geschilderten Bedingungen.
Das wäre im Sinne der Arbeitslosen, guten Arbeitgeber, und des Steuerzahlers.

Dazu noch ein passendes Zitat, (I.Hanemann) die eine passende Kandidatin für das Bundesverdienstkreuz wäre.
" Kein Mitarbeiter muss das Gesetz so restriktiv umsetzen, wie es die BA gerne hätte. Es gibt durchaus einen menschlichen Ermessensspielraum oder sonstige "Tricks" sich da rauszumogeln. Das hat auch etwas mit Rückgrat, Mut, Kreativität, Menschlichkeit, Wollen zu tun."
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Das evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Legale Sabotage gegen Zwangsmaßnahmen und Ausbeuterfirmen, niemals Verträge bei Zwangsmaßnahmen unterschreiben, und Lebensläufe vorlegen.
DSGVO als mögliche scharfe Waffe gegen Zeitklitschen und Maßnahmeträger.

Offline Peter Viersen

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Wenn ich solche und ähnliche Berichte lese, dann frage ich immer wieder, wie verzweifelt Menschen sein müssen, um diese Arbeits- und Bezahlbedingungen über sich ergehen zu lassen.

Dabei mache ich keinen Unterschied, auf welcher Seite des Schreibtisches der Mensch sitzt.

Offline Lady Miou

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Zitat von: Peter Viersen am 08. Mai 2017, 12:32:48
Wenn ich solche und ähnliche Berichte lese, dann frage ich immer wieder, wie verzweifelt Menschen sein müssen, um diese Arbeits- und Bezahlbedingungen über sich ergehen zu lassen.

Liegt wohl eher an der Angst selbst auf der anderen Seite des Schreibtisches zu landen.

Offline Peter Viersen

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@ Lady Miou

Du hast mich nicht ganz richtig verstanden.

Ich meinte auch die Arbeitsangebote und Arbeitsverträge von den Menschen, die bereits auf Leistungen des Jobcenters angewiesen sind.


Offline Lady Miou

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Zitat von: Peter Viersen am 08. Mai 2017, 12:56:40
Ich meinte auch die Arbeitsangebote und Arbeitsverträge von den Menschen, die bereits auf Leistungen des Jobcenters angewiesen sind.

Du vergisst dabei das existenzsichernde Job nur bedingt vorhanden sind und man jede zumutbare Tätigkeit annehmen muss. Das JC fragt seltens nach ordnungsgemäßen Arbeitsbedingungen, Hauptsache die Statistik stimmt!

Offline AlterGaul

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Du vergisst dabei das existenzsichernde Job nur bedingt vorhanden sind und man jede zumutbare Tätigkeit annehmen muss.
Hast du eine Quelle für diese Aussage? Ohne jetzt irgendwo nachgeschlagen zu haben, können mehr AN von ihrem Lohn leben als es Aufstocker gibt.
Demnach schlussfolgere ich das deine Aussage nicht stimmen kann. Belehre mich bitte eines besseren.
"The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants."
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Offline Lady Miou

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Zitat von: AlterGaul am 08. Mai 2017, 13:14:20
Hast du eine Quelle für diese Aussage?

Hier ging es unter anderem nicht nur ums Geld sondern auch um Arbeitsbedingungen. Quellen findest du zur Genüge wenn du dich mal schlau liest z.B. Zustellerberufe, Lagerarbeiter bei Zalando und Co., Zeitmanagement in reinigungsberufen, ect.

Offline AlterGaul

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Das beantwortet trotzdem meine Frage nicht bzw die Aussage nach Quellen. Welche Abschlüsse werden für die Jobs benötigt die du grade aufgezählt hast? Ich kann dir nur dringend empfehlen mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Nur weil du dich im Hartz IV Kreis bewegst, heisst das nicht das es allen anderen genauso geht bzw ergeht wie dir.
Da wären wir wieder bei einer guten qualifizieren Ausbildung die man benötigt um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.
Liefere doch trotzdem mal bitte Zahlen in Bezug auf alle AN in Deutschland die im Arbeitsleben stehen, dann ist das viel anschaulicher um es im Gesamtkontext beurteilen zu können.
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Thomas Jefferson

Offline Terra

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He AlterGaul,

du wirst von ihr keine schlüssigen Quellen bekommen, sie müsste dir dann erklären weshalb deutlichst mehr Menschen ohne irgendeine Zuwendung vom JC leben können. Wobei ich denke, in ihrer Welt ist der Teil der Bevölkerung auch nur mit viel Glück und rein zufällig in der Situation.

Dieser verbissene Versuch ständig alle Menschen gleichzuschalten und immer zu erwarten, dass alles gleich verteilt werden sollte ist so lächerlich. Es gibt schon einige Beispiele in der Geschichte wo der Versuch alle Menschen gleichzuschalten ordentlich in die Hose gegangen ist.

Aber leben wir weiter den Traum vom Sozialismus und Kommunismus, so blöd er auch ist.

Offline Lady Miou

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Zitat von: AlterGaul am 08. Mai 2017, 13:28:37
Welche Abschlüsse werden für die Jobs benötigt die du grade aufgezählt hast?

Das hat nichts mit den Abschlüsse zu tun, sondern mit Entlohnung. Wer täglich erwerbstätig ist, sollte auch von seinem Lohn ohne staatliche Zuschüsse leben können, egal welche Tätigkeit.

Wo wären denn unsere Eliten wenn es die Menschen nicht gäbe die ihnen alles hinter dem Allerwertesten wegräumen oder ihnen viele alltäglichen Arbeiten abnehmen?

Zitat von: Terra am 08. Mai 2017, 13:48:37
Dieser verbissene Versuch ständig alle Menschen gleichzuschalten und immer zu erwarten, dass alles gleich verteilt werden sollte ist so lächerlich. Es gibt schon einige Beispiele in der Geschichte wo der Versuch alle Menschen gleichzuschalten ordentlich in die Hose gegangen ist.

Will ich überhaupt nicht, nur gleiche Chancen für alle und das fängt bei der Bildung an. Jedes Kind sollte die bestmögliche Bildung erhalten und nicht nur diejenigen wo die finanziellen Möglichkeiten durch´s Elternhaus gegeben sind. So das jedes Kind die besten Voraussetzungen hat was aus seinem Leben zu machen.

Offline Terra

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Erkläre mir einmal warum so viele Jugendliche aus sozial schwachen Familien das Abi schaffen und studieren?




Offline Lady Miou

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Zitat von: Terra am 08. Mai 2017, 14:01:28
Erkläre mir einmal warum so viele Jugendliche aus sozial schwachen Familien das Abi schaffen und studieren?

Und nachher als Medikamentenauslieferer an Apotheken mit Doktortitel in Chemie enden, wie z.B. jemand aus meiner Familie. Aber was nutzt das Auswendiglernen für das Abi, wenn auf dem Arbeitsmarkt ganz andere Fähigkeiten verlangt werden.

Offline Terra

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Was soll das werden, suchst du nur eine Spielwiese um deine Borniertheit auszutoben?

Ein Vorschlag, versuche nicht psychologischer Berater zu werden, suche dir lieber Einen. Du brauchst es wirklich dringend?

Offline Lady Miou

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Zitat von: Terra am 08. Mai 2017, 14:13:50
Was soll das werden, suchst du nur eine Spielwiese um deine Borniertheit auszutoben?

Was haben Fakten mit Borniertheit zu tun? Muß ich nicht verstehen. Wieviele studierte Taxi- und Pizzafahrer haben wir nochmal, da in den studierten Bereichen keine Stellen vorhanden sind?