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Autor Thema: Kündigung oder Aufhebungsvertrag für Umzug u Umschulung?  (Gelesen 687 mal)

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Offline Pepsson

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Hallo zusammen,

es geht darum, dass ich Anfang Juli zu meiner Freundin nach Berlin ziehe. Dafür muss ich meine jetzige Stelle aufgeben. In Berlin möchte ich eine Umschulung machen.
Nun frage ich mich, ob ich selbst kündigen oder meine Firma mir besser einen Aufhebungsvertrag geben soll (habe chronische Rückenschmerzen). Hätte ich mit einem solchen bessere Chancen auf eine Umschulung? Oder reicht die Begründung, dass ich zu meiner Freundin ziehe als Grund für eine Kündigung meinerseits?
Ich habe das Thema Aufhebungsvertrag auch schon angesprochen, aber mein Chef zögert noch.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Offline BigMama

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Re: Kündigung oder Aufhebungsvertrag für Umzug u Umschulung?
« Antwort #1 am: 15. Mai 2017, 12:27:10 »
Warst du innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt? Wenn ja, dann musst du zur Agentur für Arbeit und Alg I beantragen. Ob die den Umzug zu deiner Freundin als wichtigen Grund anerkennen bezweifle ich aber. Dann wirst du eine Sperrzeit von 12 Wochen bei der AfA bekommen. Die Agentur wird argumentieren, dass du dir erst eine Stelle in Berlin hättest suchen können bevor du umziehst. Somit hättest du die Arbeitslosigkeit verhindern können. Und ob du dann ne Umschulung bekommst kann dir niemand sagen.
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Online potamopyrgus

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Re: Kündigung oder Aufhebungsvertrag für Umzug u Umschulung?
« Antwort #2 am: 15. Mai 2017, 19:02:03 »

Nun frage ich mich, ob ich selbst kündigen oder meine Firma mir besser einen Aufhebungsvertrag geben soll

Ob du nun einseitig kündigst oder die Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen getroffen wird (=Aufhebungsvertrag) ist egal.
Das einzige "sichere" ist, wenn dein Arbeitgeber dich kündigt (wofür er einen guten Grund haben sollte (sofern du nicht mehr in der Probezeit bist), welcher allerdings nicht durch dich verschuldet sein darf).

Wenn du deinen Beruf durch dein Rückenleiden nicht länger ausführen kannst und dir das von einem Arzt bestätigt wird, dann kannst du auch selbst aktiv kündigen. Am besten bespricht man sowas dann vorher mit der Agentur für Arbeit, damit die Bescheid wissen.