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Autor Thema: Prepaid/Guthaben "Kreditkarte" mit Girokonto N26 muss ich das beim Amt angeben  (Gelesen 6419 mal)

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Offline erfolgreicherQuerulant

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Zitat von: NevAda am 23. Mai 2017, 05:34:17
Eine KREDITkarte kann per Definition nicht PREPAID sein.
DAS ist absoluter Unsinn, es gibt zwischenzeitlich sogar eine Menge Kreditkarten, welche auf Guthabenbasis laufen, also vorab mit Guthaben aufgeladen werden müssen.

Offline Terra

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Das ist kein Unsinn, es ging dabei um die korrekte Definition des Begriffes "Kredit".

In dem Sinn kann eine Guthabenkarte (Prepaidcard) keine Kreditkarte sein, aber das ist mehr eine Wortspielerei, da sich umgangssprachlich für diese Art des Bezahlverkehrs der Begriff "Kreditkarte" eingebürgert hat.

Offline Ottokar

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Zitat von: schwarzesschaf am 22. Mai 2017, 19:54:01
Die Funktion Giro ist nur hinzu gekommen .. und wird von mir NICHT genutzt !!
Da irrst du.
Bei der von N26 angeboteten Mastercard handelt es sich um eine sog. Debitkarte.
Voraussetzung für eine Debitkarte ist ein Bankkonto. Auch die sog. EC-Karte ist eine Debitkarte, ebenso V-Pay Girocard. Alle funktionieren nach dem selben Prinzip.
Die Debitkarte der N26 kann darüber hinaus etwas, was andere nicht können: man kann damit Geld auf das N26 Girokonto einzahlen.
Wenn du Guthaben auf deine Debitkarte auflädst, dann zahlst du tatsächlich Geld auf das N26 Girokonto ein.
Sobald du mit der Debitkarte bezahlst, wird das N26 Girokonto damit belastet.
Hier schön beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/N26_(Direktbank)#Unternehmensprofil_und_Produkte

Um deine Fragen zu beantworten:
Solange du lediglich ALG II auf dein N26 Girokonto einzahlst, musst du das Guthaben nicht dem JC melden.
Über eine Kontoabfrage kann das JC feststellen, dass du ein Girokonto bei der N26 Bank hast.
Solange das Girokonto bei der N26 Bank keine Zinsen generiert, taucht es beim Datenabgleich nach § 52 SGB II nicht auf.
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.


Offline schwarzesschaf

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Hallo Ottokar,
so wie Du es nachfolgend beschreibst habe ich es auch gesehen und genau so verwendet,
jedoch wollte ich euch vorsorglich mal fragen !

Zitat von: schwarzesschaf am 22. Mai 2017, 19:54:01
Die Funktion Giro ist nur hinzu gekommen .. und wird von mir NICHT genutzt !!
Um deine Fragen zu beantworten:
Solange du lediglich ALG II auf dein N26 Girokonto einzahlst, musst du das Guthaben nicht dem JC melden.
Über eine Kontoabfrage kann das JC feststellen, dass du ein Girokonto bei der N26 Bank hast.
Solange das Girokonto bei der N26 Bank keine Zinsen generiert, taucht es beim Datenabgleich nach § 52 SGB II nicht auf.

Eure zugegeben guten Beiträge haben mir einige Aspekte aufgezeigt über die ich noch einmal nachdenken werde.

thanks folks

Offline zugchef werner

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Mir ist hier auch nicht so richtig klar wie du den Postscheck da einlöst.
Denn laut deren Bedingungen ist das bei der Bank gar nicht möglich.

Offline schwarzesschaf

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Hallo zugchef werner,
Mir ist hier auch nicht so richtig klar wie du den Postscheck da einlöst.
Denn laut deren Bedingungen ist das bei der Bank gar nicht möglich.

Ganz einfach :
Man geht in die Post löst dem ALG II Postchek ein
geht in den nächsten Supermarkt und zahlt von dem ALG II Geld den 100er oder so ein.

Da der Postcheck in der Regel vor dem 1. da ist und 100,- €/mtl bei N26 kostenlos eingezahlt werden können
kann es notwendig sein um keine Kosten zu haben >= dem 1. des Monats, beim nächsten Einkauf den 100er einzuzahlen.

Auch kein Problem und die nächsten Zahlungen/Käufe (nicht lokaler Händler/Lieferanten) sind gedeckt.

Mit dem Restgeld bezahlst du natürlich beim Bäcker etc. in bar und du kannst nur das ausgeben was du in der Tasche hast
Keine Show beim Einkauf von 2,xx € beim lokalen Händler mit der "Ritsch-Ratsch-Karte" ..

Ein Vergleich :
Du holst auch dein ALG II bei der Post, gehst in den Supermarkt um deine Prepaid-Handy-Aufladung einzuzahlen.
Also:
Vergleichbar zum Guthabenkauf bei Prepaid Handys - Supermarkt und 10,-- Handy-Aufladung bezahlen+beim Provider die 10,--€ aktivieren und deine nächsten Gespräche etc. sind beim Einkauf bereits bezahlt/prepaid ..


 

Offline Ottokar

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Mir ist hier auch nicht so richtig klar wie du den Postscheck da einlöst.
Das ist ein Barscheck, die Post zahlt das Geld in Bar aus.
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Gast12663

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N26 ist ein normales Girokonto, ob die Karte Prepaid ist oder nicht ist egal. Ohne Einkünfte würde dir auch niemand eine "echte" Kreditkarte geben.
>> Du musst selbstverständlich das Konto angeben.

Offline aufstockalg

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Ist das Konto kostenlos? Und bekommt man es auch mit Schufaeintrag?

Gast12663

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Ja, ich glaube schon. Aber auf jeden Fall hier: https://www.fidor.de/personal-banking/smart-account

Offline zugchef werner

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Zitat von: Ottokar am 24. Mai 2017, 10:01:44
Das ist ein Barscheck, die Post zahlt das Geld in Bar aus.
Danke Ottokar, ich dachte dafür benötigt man ein Girokonto wusste nicht, dass das Geld da Bar ausgezahlt wird  :wand:

Zitat von: aufstockalg am 24. Mai 2017, 13:22:43
Und bekommt man es auch mit Schufaeintrag?
Laut Bank wird eine Abfrage dort gemacht, ob es dann trotzdem da ein Konto gibt weiß ich nicht.

Offline aufstockalg

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Ich bin seit vorgestern trotz negativer Schufa voll legitimierter Fidor-Bankkunde  Das krasse ist, dass das Konto nicht nur kostenlos ist sondern man über das Bonusprogramm sogar Geld verdienen kann. Hierzu genügt es ab und an eine Frage zu stellen oder zu beantworten. Bis heute habe ich dadurch 50 Cent verdient. Hinzukommen mtl. 1 Euro für Geldeingänge ab 1.000 Euro. Das bedeutet, dass das Konto nicht nur kostenlos ist sondern man damit sogar verdient. Im Moment behalte ich zum Auszahlen noch mein altes Konto, das mich allerdings 5,50 Euro mtl. kostet. Da ich aber bei Fidor mind. 2 Euro mtl. verdiene, habe ich effektiv nur noch ca. 3 Euro Kontoführungsgebühren  Natürlich nur solange ich das alte Konto noch behalte.

Also bis jetzt kann ich Fidor wärmstens empfehlen. Allerdings teste ich die nächsten 6 bis 12 Monate noch und behalte derweil noch mein altes Konto zur Sicherheit. Jedoch gerade für Leute, die vom Regelsatz leben, macht es schon einen Unterschied, ob sie 5 Euro oder 0 Euro für ihr Bankkonto zahlen müssen. Daher volle Empfehlung!! Wie gesagt das Fidorkonto kostet nichts. Man bekommt sogar Geld.