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Autor Thema: finde keine angemessene Wohnung, Zeitdruck, was tun?  (Gelesen 52241 mal)

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Offline Angie69

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Re: finde keine angemessene Wohnung, Zeitdruck, was tun?
« Antwort #615 am: 11. Januar 2019, 12:20:31 »
Ottokar dein Beitrag ist echt sehr gut nachvollziehbar. Hab ihn mir für meinen Fall rauskopiert. Danke.

Für den Fall hier um den es ja geht wird es glaube ich nun ein Schock für die TE sein das ihr Anwalt es versammelt hat. Unglaublich
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline mystik-1

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Re: finde keine angemessene Wohnung, Zeitdruck, was tun?
« Antwort #616 am: 11. Januar 2019, 13:38:41 »
Die vermeintliche Kostensenkungsaufforderung.
Es gab ja nie eine. Es gab einen plötzlichen Eintrag, vordatiert vor Vertragsunterzeichnung, dass  ich telefonisch vollumfänglich aufgeklärt worden sei und DURCHS Telefon Unterlagen gereicht hätte.
Ein abenteuerlicher Eintrag, der mir beim Amtsgericht zum Verhängnis wurde in Sachen Räumungsklage . Einen Beweis muss  das Jobcenter nicht vorlegen! Dass das so unzulässig ist, hatte Ottokar  und andere hier bereits bemängelt.
Nur nützt es, wenn ein Gericht so was ignoriert.
Gegen den KDU Bescheid wurde normalklage eingereicht, ist noch bei Gericht offen. Gegen betreffende Widersprüche ebenfalls, anhängig Hauptsache gekürzte KDU bei Einzug.

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Hier geht es aktuell um meinen Eilantrag auf grundsätzliche Zahlung KDU wegen drohender Wohnungslosigkeit Januar 2018. Ablehnung Eilantrag (Kundin habe keinen Mietvertrag, keine Vermieterbescheinigung, keine Anlage KDU, keine Meldebescheinigung laut Akte eingereicht) und Ablehnung PKH Ende Januar 2018.
Beschwerde gegen Beschluss eingereicht beim LSG innerhalb der 4 Wochenfrist
Nun kam der unanfechtbare ablehnende Beschluss vom LSG mit der Begründung:
1. Anordnungsgrund sei nicht glaubhaft gemacht worden. Vermieter verlangt Mietzahlung bis zum 3. Eines Monats,  Eilantrag wurde erst am 10.eingereicht.   :schock:
2. Der Bevollmächtigte hat die Hauptsache rechtskräftig werden lassen und wendet sich nun gegen ablehnende PKH. Beschwerde konnte somit keinen Erfolg haben.


Und laut Anwalt verstehe ich das alles nicht.
Vermutlich hätte man Beschwerde gegen Ablehnung Eilantrag und Ablehnung PKH einlegen müssen. Aber mit Beschwerde Ablehnung PKH sei die Beschwerde Ablehnung Eilantrag ja angeblich  inkludiert.
So wurde es mir heute erklärt.

Und ich habe wieder doof nachgefragt,  ob der Anwalt nach Beschluss sofort beim SG aus dem Eilantrag eine Hauptklage machen muss und gleichzeitig beim LSG Beschwerde gegen Eilbeschluss.
Laut Auskunft: Nein

Nun verwundert mich die Erfahrung von Angie, bei der der Eilantrag in ein Hauptsacheverfahren umgewandelt wurde.


Ich gehe deshalb davon aus, dass hier zwingend beim SG ein Hauptsacheverfahren beantragt hätte werden müssen, was offensichtlich nicht geschah.
Womit das Jobcenter nun damit durchkommt, dass der Eilantrag aufgrund einer falschen Akte abgelehnt wurde, was  das Jobcenter sogar selber später schriftlich zugab!

Aber laut Anwalt verstehe ich das alles nicht, es war alles richtig und eine Verfassungsbeschwerde würde ich eh nicht machen. (Ich habe 2 Wochen auf den Beschluss gewartet., der längst beim Anwalt war!) Das JC käme eh mit allem durch, Strafanzeige würde keiner verfolgen und ich soll das doch bitte abschliessen..er hätte mir das ja jetzt erklärt, Thema beendet.  :schock:
Mein Bauchgefühl sagt da aber was ganz anderes  :weisnich:


Der 2.ablehnende Eilantrag enthielt gleiche Abenteuerliche Gründe (Akteneinsicht und das Wissen, dass die Akte nicht manipulationssicher war, kam erst viel später), aber PKH Bewilligung.
Hier bat ich im Februar 2018 und Beschwerde/Normalklage, weil ich alles einreichte. Hat Anwalt nicht gemacht. Er sagte das sei unnötig, weil PKH bewilligt wurde.
Nun denn, von PKH lebt ein Anwalt,  der arme Leute vertritt, somit liegen die Interessen wohl (darf man gerne weiterdenken)

Offline Angie69

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Re: finde keine angemessene Wohnung, Zeitdruck, was tun?
« Antwort #617 am: 11. Januar 2019, 15:47:36 »
Warum.mein Eilantrag zur Klage wurde kann ich dir sagen. Auch wenn ich denke man kann es nicht mit deinem Fall vergleichen. Ich habe, als das JC einen Teil des Geldes überwiesen hat, auf Anraten von hier, dem Gericht geschrieben das er Eilantrag bitte nicht als erledigt anzusehen ist da usw usw
Unten drunter habe ich geschrieben: falls meine Anträge nicht im Eilverfahren entschieden werden können beantrage ich mein Schreiben als Klageschrift anzuerkennen.

Die Richterin hat mir gesagt das war sehr geschickt, so hatte sie die Möglichkeit sofort die Klage zu eröffnen. Meinen Eilantrag hätte sie ablehnen müssen. Ich soll ihn zurück ziehen und wir befinden uns dann in der Klage.


Hast du deinen Anwalt zur Rede gestellt?

War da nicht etwas mit dem Anwalt gleich am Anfang und du wolltest eigentlich wechseln was nicht ging wegen der pkh? Ich erinnere mich dunkel an etwas in dieser Richtung.
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "