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Autor Thema: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten  (Gelesen 2688 mal)

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Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« am: 25. September 2017, 22:24:01 »
Hallo,

ich muss bezüglich meines entfernten Arbeitsplatzes (EQ) einen Antrag für eine Fahrkarte stellen. Ich habe bereits mit dem EQ-Betreuer gesprochen und er meinte, dass es reicht, wenn ich meinem Fallmanager eine E-Mail schreibe, in der steht, was ich brauche. Leider bekommt man manchmal falsche oder ungenügende Informationen. Deshalb würde ich gerne wissen:

1 - Muss auf solch einen Antrag eine Unterschrift drauf und reicht es wirklich, diesen dann unterschrieben einzuscannen und per E-Mail zu versenden?

2 - Kann der völlig formlos sein?

3 - Habe ich auch die Möglichkeit, bereits bezahlte Fahrkarten erstattet zu bekommen? Sollte ich das schon direkt erwähnen oder warten, bis ich die Fahrkarte habe, denn bis dahin kommen noch weitere Fahrkarten dazu. Wochenkarten machen keinen Sinn, da ich an 2 Tagen in der Woche in eine andere Stadt zur Berufsschule muss.

4 - Da wo ich jetzt wohne, werde ich nur für ungefähr(wahrscheinlich) 2-3 Monate wohnen können. Es steht aber nichts feste. Kann eine Fahrkarte in dem Fall auch zeitlich begrenzt gefordert werden?

Danke im Voraus

Offline coolio

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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #1 am: 25. September 2017, 22:33:33 »
1) ja und ja (wobei die Unterschrift dann auch angezweifelt werden kann - je nach Ärgercenter)
2) Ja aber nicht substanzlos (also vernünftig begründet und belegt)
3) in dem Fall nach vorheriger Antragsstellung (zumindest wird sich das JC dahinter zurückziehen, wenns um Leistungen geht)
4) keiner kann in die Zukunft sehen - es zählt also das 'IST' (nicht unnötig komplizieren)

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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #2 am: 25. September 2017, 23:05:35 »
Mal wieder danke für deine schnelle Antwort.

1 - Dann wird es so gehen.

2 - Meinst du belegen, dass ich die Kosten nicht selbst tragen kann, oder belegen dass ich eine EQ mache? Auf meinem Konto sind fast 750 Euro angespart und das weiß mein Fallmanager auch, da ich ihm monatlich die EQ-Vergütung nachweisen muss. Das Geld ist allerdings eigentlich für eine zukünftige Kaution (die ich nicht vorbezahlt bekomme), was der FM ebenfalls beides weiß.

3 - Was heißt es für mich, wenn sie sich "zurückziehen"? Ich würde es jetzt so machen: Wenige Tage nach der Antragsstellung eine E-Mail schicken mit Scans der Fahrkarten, erklären das es sich um vorläufige Fahrten handelte und fragen, ob diese erstattet werden können. Alternativ hätte ich es kurz im Antrag oder der zugehörigen Mail erwähnt.

4 - Also damit willst du mir raten, die Fahrkarte für die EQ ausstellen zu lassen bzw. kein Datum zu nennen (?) Lässt sich die Karte denn irgendwie kündigen? Nicht das sie viel länger andauert, als ich sie benötigen sollte.

Offline coolio

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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #3 am: 25. September 2017, 23:16:45 »
2) belegen daß Du Fahrtkosten zur EQ (wer bezahlt die?) hast
3)was sind 'vorläufige Fahrtkosten'???
4) Du kaufst halt , was Du brauchst (Tages, Wochen, Monatsticket)
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Mail ist ganz schlecht beim JC!
max. als 'vorab' kennzeichnen und dann per Post nachweislich hinterher
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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #4 am: 26. September 2017, 19:54:27 »
2 - Das Nachweisen geht dann vermutlich nur mit einer Meldebescheinigung, oder habe ich auch andere Möglichkeiten? (Ich frage, weil es dann wieder zeitlich dauern würde und ich den Antrag so schnell wie möglich einreichen will.)

3 - Mit "vorläufig" meine ich die Fahrten, die bis zur Genehmigung des Antrags anfallen.

4 - Achso. Ich dachte, ich bekäme dann so eine Art Jobticket. Das Problem ist, ich muss Montags bis Freitags zur Arbeit. Außer Dienstags und jeden zweiten Mittwoch, da dann zur Berufsschule. Dessen Fahrtweg ist noch weiter, dazu muss ich aber auch erster in die Stadt, in der ich arbeite und von dort weiterfahren. Ich muss dann wahrscheinlich selbst ausrechnen, ob es am günstigsten ist (?)

- Eine Monatskarte zu kaufen, die bis zur Berufsschule geht
- Eine Monatskarte zu kaufen, die bis zur Arbeit geht + Die Berufsschule einzeln
- Oder alles täglich einzeln kaufen

Schade, wenn es keine spezielle Karte vom JC gibt, die nur bestimmte Tage und bestimmte Orte mit einbezieht.


Edit: Was mich eigentlich irritiert hatte, dass der EQ-Betreuer meinte, ich solle einen "Antrag für eine Fahrtkarte" bei dem Fallmanager einreichen. Er sagte nicht, ich solle Fahrkarten-Scans für die Erstattung einreichen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch in der Stadt gewohnt, wo ich arbeite und hätte nur eine Karte für die Berufsschule benötigt. Vielleicht deshalb.

Offline Benutzer50

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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #5 am: 04. Oktober 2017, 11:14:20 »
Da ich keine anderen Antworten mehr erhalten habe, im Internet nicht unbedingt das gefunden habe, was ich wissen wollte und ich zeitlich schnell handeln musste, bin ich nun aus eigenem Gefühl heraus so vorgegangen:

2 - Die Meldebescheinigung habe ich mir noch geholt. Entsprechend habe ich angegeben, dass es länger gedauert hat, bis ich den Antrag stellen konnte.

3 - Ich habe mit in den Antrag geschrieben, dass sofern die Möglichkeit besteht, die bereits seit dem Umzug angefallenen Fahrtkosten mit zu erstatten (hier ich entsprechend die Meldebescheinigung mit dem Datum des Umzugs wichtig/vorteilhaft).

4 - Warum es eventuell kein JobTicket gibt, wusste ich jetzt nicht. Da mir hier etwas von "Erstattung" geschrieben wurde und der EQ Betreuer allerdings von "Antrag für eine Fahrkarte" sprach habe ich in den Antrag geschrieben "Erstattung der Fahrtkosten oder eine Fahrkarte".


Ich gebe auch gerne nochmal eine weitere Rückmeldung, wenn ich die Karte dann habe ... oder der Antrag eben nicht genehmigt wurde.

Offline Benutzer50

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Re: Antrag für Fahrkarte und vorläufige Fahrtkosten
« Antwort #6 am: 16. Oktober 2017, 00:16:07 »
Ergänzung:

Das ganze Geschreibe hat mich letztlich nur unnötig Zeit gekostet, denn es gibt keine Fahrtkostenerstattung für den Arbeitsweg während einer Einstiegsqualifizierung. Keine Ahnung wie der EQ-Betreuer darauf kam. Es gibt einen sogenannten Freibetrag für Erwerbstätige, "wo das abgedeckt ist". Zwar sind bei mir die ersten Monate monatlich immer unterschiedliche Geldbeträge zustande gekommen, aber es waren immer fast 500, also fast 100 mehr, als ich zuvor erhielt. Davon werden also die Fahrten finanziert. Auch wenn es komisch ist, denn die, die im selben Ort wie der Arbeitsplatz wohnen, die haben das Geld dann ja trotzdem zusätzlich und ein kleines Minus mache ich trotzdem noch. Eine Monatskarte kostet mehr als 100 Euro.