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Autor Thema: Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II)  (Gelesen 2906 mal)

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Offline Floramon

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Guten Tag zusammen,

am 25.10.2017 habe ich einen Termin beim JC. Der Betreff der Einladung lautet:

Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II)

Weiß jemand, was darunter zu verstehen ist? Ich erhalte Alg. II und keine Grundsicherung.

Außerdem soll ich meinen Feststellungsbescheid zur Schwerbehinderung mitbringen. Der ist aus 2014 und dem JC liegt ein amtsärztliches Gutachten aus dieser Zeit vor. Muss ich diesen Bescheid wirklich dem JC vorlegen?

Wäre schön, wenn jemand konkrete Antworten hat auf beide Fragen.

Grüße
Floramon

Offline unicon

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Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) ist ALG II

Offline Floramon

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Danke unicon. Das hätte ich eigentlich selbst wissen müssen...

Offline Simsalabim

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Den Feststellungsbescheid solltest du als Nachweis deiner Schwerbehinderung mitnehmen. In manchen JC gibt es separate Vermittler für Menschen mit Schwerbehinderung.

Offline Floramon

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Danke für Deine Antwort, Simsalabim. Dem JC ist meine Schwerbehinderung schon seit 2014 bekannt. Ich habe ja auch einen Schwerbehindertenausweis, den mein SB eingesehen hat. Auf dem Feststellungsbescheid stehen ja auch Diagnosen und da bin ich mir einfach unsicher, ob ich die dem JC vorlegen muss. Mein SB ist für mich als Schwerbeschädigte schon seit 2014 zuständig.

Offline zuaenn007

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Nein, musst du nicht!

Wenn du bereits im Besitz eines Ausweises bist, gilt der als Vorlage. Dort ist alles relevante Vermerkt...


Offline Floramon

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Danke zuaenn007, so sehe ich das auch.

Offline Simsalabim

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Achso. Das wusste ich nicht. Einen SB-Ausweis bekommt man ja erst ab GdB 50. Dann reicht der auch aus  :smile:

Offline zuaenn007

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Ich könnte mir denken worauf die im JC hinaus wollen. Ich hatte auch so ein "Gespräch", wo man mich nach meinen Einschränkungen aushorchte und danach kam eine Aufforderung EU Rente zu beantragen :nea: aus ihrer Sicht...


Offline kilgore72

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Die EM-Rente macht natürlich nur "Sinn" bzw. hat Erfolg, wenn Du ab Rentenantrag in den letzten 5 Jahren wenigstens 36 Monate Pflichtbeitragszeiten bei der Rentenversicherung vorweisen kannst. Wenn Du ab Rentenantragsbeginn schon mehr als 2 Jahre AlgII beziehst als Beispiel mal, wirst Du das schwerlich erfüllen können. Dieses bedenken viele SB der JC nicht, wenn sie solch einen Schnellschuss in dem Raum hauen....
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Offline zuaenn007

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Ja, keine Ahnung wie alt der TE ist und wieviel Jahre er gearbeitet hat. Aber für die Statistik wäre das ein Pluspunkt😉,

Vllt. meldet er sich nochmal und gibt eine Rückmeldung.

Offline Floramon

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@kilgore72 und @zuaenn007

Ja, das mit der EU-Rente hatte ich auch vermutet. Ich bin gerade 58 Jahre alt geworden und habe keine 36 Monate Pflichtbeitrag in den letzten 5 Jahren geleistet. Morgen habe ich den Termin und weiß dann mehr.

Offline kilgore72

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@Floramon : Von der EU-Rente wird heutzutage nicht mehr gesprochen (die gab es bis zum 31.12.2000). Heute spricht man von der EM-Rente (Erwerbsminderungsrente), die auch neue gesetzlichen Regeln beinhaltet seitdem.
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Offline Floramon

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Bei meinem heutigen Termin ging es nur um die EGV, die schon vor einiger Zeit abgelaufen war. Der SB sprach auch von der EM-Rente (danke kilgore72), die ich beantragen könnte. Ich sagte, dass ich die 36 Monate in den vergangen 5 Jahren nicht erbringen konnte. Er sagte, ich könne die EM-Rente trotzdem beantragen und könne dann mit dem abschlägigen Bescheid zu ihm kommen. Aber ich sei vermutlich noch zu gesund, wie er sagte.

Er wollte weder meinen Schwerbehindertenausweis sehen noch den Feststellungsbescheid zur Schwerbehinderung, wie es in der Einladung stand, dass ich beides mitbringen soll.

So war die ganze Aufregung umsonst. Ich erschrecke immer, wenn ich ein Schreiben bekomme und nicht weiß, was da auf mich zukommt.

Danke für Eure Antworten und Hilfe!

Floramon

Offline kilgore72

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Hallo, ok Dein SB scheint ja echt "lustig" zu sein.... und scheint die Materie EM-Rente auch nicht zu verstehen.....

Deine "Gesundheit" spielt in diesem Fall keine Rolle da Du ja, wie Du ihm gesagt hast, nicht die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nach § 11 SGB VI erfüllst (36 Monate Pflichtbeitrag in den letzten 5 Jahren) ....
Ich schreibe das nur falls Dein SB noch mal auf die "Idee" der EM-Rente  bzw. einer Antragstellung kommt.....
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