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Autor Thema: Hilfe ! Die AOK blockiert meinen Widerspruch gegen Bescheid Aufforderung Reha  (Gelesen 1877 mal)

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Offline bakwan

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Hallo

ich habe ein "Problem" mit der AOK Bayern

Man hat am 25.04.17 einen Bescheid erlassen, dass ich nach § 51 SGB 5 einen Antrag auf Reha stellen muss

Dieser Bescheid war ohne Rechtsbehelfsbelehrung und basiert auf einer Fehldiagnose -
zudem wurde keine Anhörung VOR dem Erlass dieses Bescheides durchgeführt und der
Erhalt dieses Bescheides fand nachweislich erst 12 Tage später statt ( Ich war stationär in einer Klinik )

Die Fehldiagnose ist so offensichtlich, dass es Pflicht der AOK gewesen wäre, nach § 20 SGB 10
den Untersuchungsgrundsatz anzuwenden

Ich bin also der Aufforderung nicht gefolgt

Da keine Rechtsmittelbelehrung im Bescheid vorhanden war, habe ich bis zu einem Jahr Zeit,
meinen Widerruf zu gestalten und einzureichen

Zuerst habe ich - zum Ende der "10 Wochen Frist" - meine nichterfolgte Anhörung eingereicht.
Darauf kam bis heute keine Antwort und somit auch keine Bewertung meiner nachgereichten Anhörung

Als ich dann erfuhr, dass der Widerspruchsausschuss an dem und dem Datum stattfinden wird,
habe ich zuerst "fristgerecht" meinen Widerspruch eingereicht und meine Begründung nachgereicht

Die für mich zuständigen Mitarbeiter der AOK blockieren nun alles, meinen Widerspruch zu ignorieren
- auf meine Anfrage, was denn nun mit meinem Wiederspruchsverfahren los sei, erhalte ich keine Antwort.

Ich habe den Vorgesetzten des für mich zuständigen Teams bei der AOK angeschrieben
und um Auskunft gebeten - es kam eine sehr schwammige Antwort und man wolle mit mir
persönlich reden. Dies habe ich abgelehnt, weil ich danach nichts in der Hand haben werde ....

Könnte mir jemand bitte sagen, was hier los ist und wie ich mich weiter verhalten soll?

Vielen Dank für jeden Hinweis

Offline asda

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zitat:
wolle mit mir
persönlich reden. Dies habe ich abgelehnt, weil ich danach nichts in der Hand haben werde ....

man kann nach so einem gespräch auch ein schreiben erhalten wo das vereinbarte dann drauf steht ?  :weisnich:

Offline Sheherazade

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Man hat am 25.04.17 einen Bescheid erlassen

Wer ist "man"?

Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Warum lästert Ihr über Dicke? Die sind nicht gefährlich. Über die Dummen solltet Ihr Euch Gedanken machen! (unbekannt)
Komisch, dass Menschen, die immer alles besser wissen, nie etwas besser machen. (unbekannt)

Offline bakwan

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...."man" ist die AOK Bayern ....
« Letzte Änderung: 03. November 2017, 19:34:02 von bakwan »

Offline BigMama

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Hier geht es doch um Reha vor Rente, oder?
Was ist dein Ziel? Willst du ohne Reha verrentet werden? Oder willst du als voll erwerbsfähig gelten?
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Offline bakwan

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ich bin auf Basis der neuen Diagnose bisher nie richtig behandelt worden -
aber geht es hier bei meinem Thread wirklich um das Ziel?

Wenn es um ein Ziel geht, dann mich gegen dieses Verhalten der AOK zu wehren -
darum habe ich auch hier in diesem Forum um Hilfe gefragt


Offline kilgore72

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Hallo,
sollte die AOK nach 3 Monaten nicht über Deinen Widerspruch beschieden haben, hast Du die Möglichkeit eine Untätigkeitsklage beim SG einzureichen gemäß § 88 Abs. 2 SGG. Das "hilft" häufig ungemein....
Cogito ergo sum

Offline Turbo

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Zitat von: bakwan am 03. November 2017, 19:22:29
Wenn es um ein Ziel geht, dann mich gegen dieses Verhalten der AOK zu wehren -
Hat das einen tieferen Sinn? Da du laut anderem Thread bereits seit Anfang 2016 Krankengeld bezogen hast, dürfte diese Aufforderung zur Reha kurz vor der Aussteuerung gekommen sein, bedeutet, die Krankenkasse ist inzwischen eh raus aus der Nummer.


Offline Karamellliebhaber

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Ich würde vielleicht mit einer Begleitperson (im Zweifel auch Zeuge) zu dem Gespräch gehen.

Offline gloegg

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Bist Du ausgesteuert? Hat die Krankenkasse für die vollen 78 Monate Krankengeld geleistet?