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Autor Thema: Erstattung von Leistungen bei endgültiger Festsetzung des Leistungsanspruches  (Gelesen 687 mal)

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Offline Fine1

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Darf das Jobcenter nach einem Bescheid   " Erstattung von Leistungen bei endgültiger Festsetzung des Leistungsanspruches "  für den gesamten Zeitraum Kontoauszüge in Kopie nach fordern ?????

Offline Fettnäpfchen

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Kommt darauf an wie deine Überschrift zu verstehen ist.
Nach Bewilligung eher nicht,(ausser es liegt ein begründeter Verdacht vor), vor der Bewilligung, also der endgültigen meine ich, ja
und wenn du Aufstocker bist bis zu sechs Monaten wobei die normal bis auf den letzten Monaten schon vorliegen müssten.
Ratgeber Kontoauszüge
Zitat
Nur wenn Daten nicht anderst erhoben werden können, z.B. wenn es um den Nachweis des genauen Datums des Zuflusses bzw. der Höhe eines anzurechnenden Einkommens geht, darf als Nachweis der Kontoauszug kopiert und zu den Akten genommen werden, womit eine  Datenspeicherung i.S.d. § 67c Abs. 1 S. 1 SGB X erfolgt. Dabei dürfen aber alle anderen Buchungstexte und Beträge geschwärzt werden, die nicht zum Nachweis erforderlich sind.

MfG FN
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Offline Fine1

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Ich mußte noch nie Kontoauszüge einreichen. Ich habe mich am 30.08.2017 vom Jobcenter abgemeldet.
Habe ab August 2017 Unterhalt für meine Tochter bekommen. Hatte es versäumt dies dem Jobcenter mitzuteilen da ich mich ja zum 30.08.2017 abgemeldet habe und dann auch keine Leistungen mehr bezogen habe.
Unterhaltsvorschuss habe ich mitte August beim Jugendamt beantragt. Im Oktober bekam ich dann den Bescheid das für den Monat Juli 2017 und August 2017 der Unterhaltsvorschuss an das Jobcenter gezahlt wird.
Ich bin der Meinung das wenn eine endgültige Festsetzung des Leistungsanspruches ergeht man dann nichts mehr im nachhinein einreichen muss oder sehe ich das Falsch ?
Ausserdem habe ich mal wo gelesen das ich Kontoauszüge nur zur Einsicht vorlegen muss und nicht das sie diese in Kopie bekommen

Offline Sheherazade

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Warum wird ein neuer Thread zum gleichen Thema wie hier aufgemacht? Reicht nicht einer?
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Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Offline Fettnäpfchen

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Hab ich mir auch gedacht als ich bei dem anderen Thread angekommen bin.

Fine1
bei Dir liegt ein begründeter Verdacht für das JC vor das sich aus
der vergessenen Meldung
und dem Generalverdacht das jeder eLB bescheisst
begründet.
Von daher kläre das ganz einfach mit dem JC sollte nicht schwierig sein.
Kontoauszüge vorlegen geht auch, klar. Wenn das JC speichern will dann nur wie, im vorigen Beitrag von mir, im Zitat geschrieben.

MfG FN
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Offline Fine1

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Vielen dank für die hilfreichen Antworten. War heute persönlich mit allen Kontoauszügen beim Jobcenter. Ich habe meinem Sachbearbeiter gesagt das er alle Auszüge sehr gerne durch schauen kann. Er meinte das würde ja mindestens eine Halbe Stunde in Anspruch nehmen. Er wollte sie dann alle kopieren  :grins:. Nach 3 Minuten war er wieder im Büro mit einer einzigen Kopie von einem Kontoauszug. Ich mußte mir das lachen wirklich verkneifen. Bei ca. 200 Kontoauszügen hätte er ganz bestimmt länger als eine halbe Stunde gebraucht um sie zu kopieren und das war ihm wohl zu viel.
Für mich war es dann nun das letzte mal das ich Kontakt zum Jobcenter hatte. Bin Gott sei dank seit dem 1 September ganz weg davon. Hurraaaaaa

Offline Fettnäpfchen

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Zitat von: Fine1 am 13. November 2017, 21:14:11
Bin Gott sei dank seit dem 1 September ganz weg davon. Hurraaaaaa
:sehrgut:
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