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Autor Thema: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)  (Gelesen 14334 mal)

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Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #45 am: 17. November 2017, 12:41:52 »
Das ist viel.
Danke für die Info. Ich war bei denen auf der webseite dort stehen nämlich keine Zahlen, was das kostet.
Deshalb weiß ich auch wo der nächste ist.
Ich kann mir das nicht leisten.

MarianneX

Offline Keen

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #46 am: 17. November 2017, 12:53:00 »
Du hast 12 Monate Zeit der Abrechnung zu widersprechen.
Alternativ zum Mieterschutzbund kannst du einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen. Mit diesem Schein suchst du dir einen Fachanwalt für Mietrecht.
Die ganze Beratung und außergerichtliche Vertretung in dieser Sache kostet dich max. 15,-. Du musst nicht gleich sofort dahin, kannst den Betrag also auch splitten und ansparen. Dringender Handlungsbedarf besteht derzeit ja keiner.

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #47 am: 17. November 2017, 13:28:44 »
Danke.

Ich warte erst mal ab was das Amt sagt, die sind hier recht schnell. Ich rechne mit einer Woche.

Dann werde ich das was du vorschlägst, wahrscheinlich machen.

Wobei ich für den Beratungshilfeschein beim Amtsgericht auch fahren muß, was Geld kostet.

Gruß MarianneX

Offline Keen

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #48 am: 17. November 2017, 13:57:53 »
Zitat von: Gast44150 am 17. November 2017, 13:28:44
Wobei ich für den Beratungshilfeschein beim Amtsgericht auch fahren muß, was Geld kostet.
Nein, musst du nicht unbedingt.
Du kannst das Formular für den Antrag auch runterladen.
z.B. hier: http://www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf

Alle nötigen Unterlagen beilegen und per Post oder Fax beantragen.
Kurzes An-/Begleitschreiben in dem um Hinweis bittest, sollten noch weitere Unterlagen benötigt werden und fertig.

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #49 am: 17. November 2017, 16:06:32 »
Danke! Ihr seid ja richtig gut   :smile:

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #50 am: 20. November 2017, 12:02:52 »
hallo,

habe heute mit dem Vermieter telefoniert. Die zuständige Stelle war schwer, zu finden, ich mußte mich durch fragen, mehrfach neu anrufen. Nun ja. Man gab mir dann Auskunft, ich solle Widerspruch gegen die Abrechnung einlegen, schriftlich.

Den hab ich nun formuliert.

Wäre nett, wenn mal jemand drüber gucken könnte. Ist das zu scharf formuliert? Ich weiß es nicht genau. Bin im Moment wieder wütend. Sitze hier bei 18 Grad, friere mir einen ab und habe wegen dieser blöden Rechnung Sorgen.

Betrifft: Widerspruch Nebenkostenabrechnung 10.11.2017 in Höhe von 464,40 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der oben genannten Nebenkostenabrechnung. Grund: Mir erscheint diese Forderung zu hoch.

Begründung:
Heizkosten: Eine Nachzahlung in Höhe von 155 Euro erschließt sich mir nicht, ich habe in meiner Wohnung XXXXX , Erdgeschoß, durchgängig NIE Temperaturen über 18 Grad, im Schlafzimmer und Bad sogar noch weniger. Weniger heizen geht nicht, denn das würde bedeuten, gar nicht mehr zu heizen. Wie erklären Sie sich die hohe Nachzahlung? Auf welcher Basis bemessen Sie diese Kosten? Mit Wirtschaftlichkeit hat das nun gar nichts zu tun. Als Vermieter sind Sie verpflichtet, wirtschaftlich zu handeln. Wenn ein Mieter in seiner Wohnung DURCHGÄNGIG nur 18 Grad Raumtemperatur erreicht (teilweise je nach Raum sogar weniger) UND dann noch für nur 6 Monate, wobei die Hälfte dieser Monate sogar noch auf den heizfreien Sommer fällt, 155 Euro nachzahlen soll, stimmt etwas in der Abrechnung nicht oder aber die Heizung hier wird nicht wirtschaftlich betrieben.

Warmwasser: Hier gilt dasselbe, die Höhe der Nachzahlung ist mir unverständlich. Wenn ich jeden Tag ein Vollbad genommen hätte, sähe das anders aus, ich habe aber im Lauf der Zeit höchstens 2 mal gebadet, ansonsten dusche ich nur, und das auch nur sehr kurz, da das Badezimmer KALT ist. Sind das die Ideen, die Sie vom „gemütlichen Wohnen“ haben? Der Mieter soll sparen ohne Ende, und trotzdem noch Hunderte Nebenkosten nachzahlen?

Betriebskosten: Die Höhe erschließt sich mir nicht. Die geforderte Nachzahlung in Höhe von 309,24 Euro erschließt sich mir nicht. Sie können diese nicht begründen. Ich wünsche Einsicht in die Kostenbelege. Bitte lassen Sie mir diese zukommen.

Diese exorbitant hohe Nebenkostenabrechnung wurde von mir beim Amt für Grundsicherung eingereicht. Dort hieß es, man werde diese Rechnung prüfen. Was ich für völlig richtig erachte, denn auch wenn das Amt diese Rechnung bezahlt, erschließt sich mir nicht die Höhe dieser Rechnung. Und, zweitens, WICHTIG: Warum haben Sie die Vorauszahlungen innerhalb meiner zu zahlenden Miete nicht angepaßt, damit eine zweite, solch hohe Nebenkostennachzahlung gar nicht erst wieder entsteht? Was stellen Sie sich vor, wer das zahlen  kann, was Sie da fordern? Das Amt zahlt solche Beträge nicht dauerhaft, das ist ja mal klar.
Ich vermisse also die Anpassung der Vorauszahlungen innerhalb der monatlich zu zahlenden Miete. Diese Anpassungen sind normalerweise ÜBLICH bei Vermietern, ich kenne das gar nicht anders.
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen


Offline BigMama

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #51 am: 20. November 2017, 12:46:15 »
Zitat von: Gast44150 am 20. November 2017, 12:02:52
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.
Damit forderst du den Vermieter auf sich mit der Gundsicherungsstelle in Verbindung zu setzen. Willst du das wirklich?

Weiterhin würde ich das Schreiben etwas sachlicher und neutraler formulieren.
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #52 am: 20. November 2017, 13:08:42 »
Danke für Deine Bemerkung.

Ich sitze hier und friere das ist nicht sachlich und neutral. Noch weniger Heizen würde heißen noch mehr frieren. Das ist Tatsache.
Die anderen Nebenkosten kann ich nicht beeinflußen. Wirtschaftlich erscheinen diese mir nicht.

Bezüglich diesem hier:

Zitat
Ich fordere Sie damit auf, diese Anpassung nach Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung und mit mir, UND nach Prüfung Ihrer Rechnung vom 10.11.2017, vorzunehmen.

hast du natürlich recht, das ist dumm formuliert. Ich würde bzw. nehme natürlich dann zuerst Rücksprache mit dem Amt für Grundsicherung, inwieweit eine Anpassung der Nebenkostenvorauszahlung überhaupt möglich ist, innerhalb des Rahmens, den der Kreis hier übernimmt.

Ich versuche, das dann anders zu formulieren. In etwa so: "Eine Anpassung der NK-Vorauszahlung ist ja durchaus möglich da die Angemessenheitsgrenzen für den Landkreis XXX ja am 1.1.2017 um .... Summe X -... erhöht wurden."

danke nochmals.


Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #53 am: 22. November 2017, 13:24:47 »
Ergänzung noch zum Thema. Oben fragte jemand, ob die Heizkosten hier per Funk übermittelt würden. Ich hatte dies verneint.
Heute erfahre ich: Es ist doch Funk.

Macht das vielleicht einen Unterschied?

Gruß, MarianneX

Offline Keen

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #54 am: 22. November 2017, 14:01:15 »
Ich habe mir eben deinen "Widerspruch" durchgelesen.
Das ist kein Widerspruch!

Eine Widerspruch kannst du nicht mit Ergebnissen begründen die du noch überhaupt nicht hast. Du bist Vertragspartner und nicht der Vermieter. Da gibt es nichts zu klären zwischen Vermieter und Grundsicherung. Diesen kompletten Hinweis finde nicht zielführend.
Dazu kommt, dass du vertragswidriges Verhalten offenbarst, welches mit einer Abmahnung enden kann. Laut Mietvertrag ergibt sich eine eine Gradzahl von 21 und nicht 18 Grad. Der Vermieter kann sich daher darauf berufen. Abmahnen und sogar, im Härtefall, Schadenersatz geltend machen.
Du hast für Heizung und Wasser 155,- Nachzahlung. Bei einer Vorauszahlung von 64,- Damit befindest du dich im völlig normalen Bereich. Und keien Hunderte von Euro.

Ich halte die Heizkosten für nicht überhöht und denke immer noch dass sie auf das Jahr gesehen sich verlaufen. Du kannst lediglich Einsicht in die Belege verlangen bzw. bei Kostenübernahme auch Kopien.

Ich würde hier folgendes Schreiben aufsetzen KEINEN WIDERSPRUCH!

Zitat
Aus der Abrechnung geht eine sehr hohe Nachzahlung hervor.
Diesbezüglich habe ich Fragen und Erklärungsbedarf.

Ich bitte Sie mir die Belege für die Heizkostenabrechnung (inkl. Warmwasser) an die Nummer xxxxxxxxx zu faxen. Alternativ bitte ich um einen Termin zur Einsicht der Belege. (Kopien gehen auch, aber die Kosten wären von dir zu übernehmen.)

Grundsätzlich darf ein Vermieter die Vorauszahlung auch zu niedrig ansetzen. Die, bei Vertragsbeginn, festgelegte Vorauszahlung hatte eine exorbitant hohe Nachzahlung der Nebenkosten ergeben. Welche auch nicht mehr mit dem Grundsatz vereinbar ist. Unter welche Prämisse wurde der Betrag für die Vorauszahlung berechnet und warum wird er jetzt nicht angepasst?

Ich erwarte, unverzüglich, eine Stellungnahme zu meinen Anliegen.



Gast29894

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #55 am: 22. November 2017, 16:49:40 »
Ergänzung noch zum Thema. Oben fragte jemand, ob die Heizkosten hier per Funk übermittelt würden. Ich hatte dies verneint.
Heute erfahre ich: Es ist doch Funk.

Macht das vielleicht einen Unterschied?

Gruß, MarianneX

Aber natürlich. Somit kann man einen Fernabruf vornehmen und muss nicht mehr vor Ort ablesen.

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #56 am: 22. November 2017, 18:54:16 »
hallo keen,

und danke für die Antwort.

Zitat
Dazu kommt, dass du vertragswidriges Verhalten offenbarst, welches mit einer Abmahnung enden kann. Laut Mietvertrag ergibt sich eine eine Gradzahl von 21 und nicht 18 Grad. Der Vermieter kann sich daher darauf berufen. Abmahnen und sogar, im Härtefall, Schadenersatz geltend machen.

Aber so ganz hast du irgendwas nicht verstanden. Wenn ich auf 21 Grad heizen würde, hätte ich eine Heizkostennachzahlung von 400 Euro oder mehr :wand:

ICH werde Schadensersatz geltend machen, weil ich nur 18 Grad heizen kann, aber chronisch krank bin. Schadensersatz und Schmerzensgeld. Ist nett mit Rheuma in einer kalten Wohnung.  :no:

Zitat
Eine Widerspruch kannst du nicht mit Ergebnissen begründen die du noch überhaupt nicht hast.

Die Rechnung liegt vor mir, wie kommst du auf die Idee, daß ich "keine Ergebnisse habe"?

Zitat
Du hast für Heizung und Wasser 155,- Nachzahlung. Bei einer Vorauszahlung von 64,- Damit befindest du dich im völlig normalen Bereich. Und keien Hunderte von Euro.

155 Euro Nachzahlungsforderung sind pro Monat 25,83 Euro MEHR, also insgesamt zu den 64 Euro Vorauszahlung macht das 89,83 Euro NUR für Heizung und Warmwasser, wobei selten geduscht wurde, nicht gebadet wurde weil Badezimmer zu kalt und die Heizung nur auf 18 Grad heizte.

90 Euro Heizkosten für eine fast kalte Wohnung ist überteuert und unwirtschaftlich.
Von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Diese betragen satte 300 Euro für sechs Monate. Das findest du normal?


Zitat
Ich halte die Heizkosten für nicht überhöht und denke immer noch dass sie auf das Jahr gesehen sich verlaufen.

wieso "sich verlaufen"? Da verläuft sich nichts. Was soll das überhaupt sein, "sich verlaufen"? Im Abrechnungszeitraum wurde drei Monate nicht geheizt, das ist mehr oder weniger, das Jahr über gesehen, normal. Im anderen halben Jahr kommt dann dasselbe nochmal dazu, da "verläuft sich" nichts. Die Gesamtsumme der Heizkosten/Warmwasser ist dann logischerweise doppelt so hoch.

Zitat
Du kannst lediglich Einsicht in die Belege verlangen bzw. bei Kostenübernahme auch Kopien.

bereits gemacht.

Zitat
Aus der Abrechnung geht eine sehr hohe Nachzahlung hervor.
Diesbezüglich habe ich Fragen und Erklärungsbedarf.

Ich bitte Sie mir die Belege für die Heizkostenabrechnung (inkl. Warmwasser) an die Nummer xxxxxxxxx zu faxen. Alternativ bitte ich um einen Termin zur Einsicht der Belege. (Kopien gehen auch, aber die Kosten wären von dir zu übernehmen.)

Grundsätzlich darf ein Vermieter die Vorauszahlung auch zu niedrig ansetzen. Die, bei Vertragsbeginn, festgelegte Vorauszahlung hatte eine exorbitant hohe Nachzahlung der Nebenkosten ergeben. Welche auch nicht mehr mit dem Grundsatz vereinbar ist. Unter welche Prämisse wurde der Betrag für die Vorauszahlung berechnet und warum wird er jetzt nicht angepasst?

Ich erwarte, unverzüglich, eine Stellungnahme zu meinen Anliegen.

Soweit o.k.. Ich hatte meinen Text, den ich oben gepostet hatte, sowieso abgeändert. Welcher "Grundsatz" ist denn gemeint von Dir gemeint?

Der einzige Grundsatz scheint mir hier der Betrug am Sozialmieter zu sein. Dies ist meine Meinung und dabei bleibe ich. Man lockt mit kleinen Mieten und nachher dürfen die Leute sehen, wo sie bleiben. Hätte ich das gewußt wäre ich hier nie hin gezogen.

Gruß MarianneX


Offline Keen

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #57 am: 22. November 2017, 20:17:41 »
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Aber so ganz hast du irgendwas nicht verstanden. Wenn ich auf 21 Grad heizen würde, hätte ich eine Heizkostennachzahlung von 400 Euro oder mehr
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen. Hast du denn die hohe Nachzahlung schon kommen sehen? Es war deine Entscheidung, völlig unabhängig von einer evtl. hohen Nachzahlung, nur bis 18 Grad zu  heizen.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
ICH werde Schadensersatz geltend machen, weil ich nur 18 Grad heizen kann, aber chronisch krank bin. Schadensersatz und Schmerzensgeld. Ist nett mit Rheuma in einer kalten Wohnung. 
Es lag dir doch frei die Heizung höher zu stellen und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Es liegt auch jetzt an dir die Heizung höher zu stellen. Du hast bzgl. deiner Gesundheit absolut keine reale Chance irgendwas an Schadensersatz zu bekommen. Du kannst nur fehlerhafte Zähler und Fehler in der Abrechnung und der Ablesung monieren.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Die Rechnung liegt vor mir, wie kommst du auf die Idee, daß ich "keine Ergebnisse habe"?
Weil du deinen Widerspruch entweder überhaupt nicht begründest. Deine Aussagen bzgl. deiner Dusch- und Badeaktivität sind keine plausible Begründung! Geschweige denn deine Art  zu Heizen.
Und für das Anfordern von Belegen brauchst du keine Begründung.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
wieso "sich verlaufen"? Da verläuft sich nichts. Was soll das überhaupt sein, "sich verlaufen"? Im Abrechnungszeitraum wurde drei Monate nicht geheizt, das ist mehr oder weniger, das Jahr über gesehen, normal. Im anderen halben Jahr kommt dann dasselbe nochmal dazu, da "verläuft sich" nichts. Die Gesamtsumme der Heizkosten/Warmwasser ist dann logischerweise doppelt so hoch.
Keine Ahnung ob du im Sommer weniger warm duschst als im Winter. Gehen wir mal davon aus, dass sich der Betrag fürs Warmwasser wirklich verdoppelt. In den Monaten in denen du keine Heizung anhast leistest du dennoch die volle Vorauszahlung und sparst somit für die Heizmonate Guthaben an. Mit einer Berechnung aufs Jahr gesehen dürfte sich also der Verbrauch "verlaufen".

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
90 Euro Heizkosten für eine fast kalte Wohnung ist überteuert und unwirtschaftlich.
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Dazu kommt dass niemand die Wohnung kennt. Die Isolierung der Wände und Fenster. Auch das richtige Lüften kann Heizkosten sparen. Niemand kennt die Begebenheiten vor Ort. Je nach Wohnung können sogar 90 und mehr € dennoch wirtschaftlich sein.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Diese betragen satte 300 Euro für sechs Monate. Das findest du normal?
Habe ich nie behauptet!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Soweit o.k.. Ich hatte meinen Text, den ich oben gepostet hatte, sowieso abgeändert. Welcher "Grundsatz" ist denn gemeint von Dir gemeint?
Grundsätzlich darf ein Vermieter.....

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 18:54:16
Der einzige Grundsatz scheint mir hier der Betrug am Sozialmieter zu sein. Dies ist meine Meinung und dabei bleibe ich. Man lockt mit kleinen Mieten und nachher dürfen die Leute sehen, wo sie bleiben. Hätte ich das gewußt wäre ich hier nie hin gezogen.
Ohne Antwort auf die passende Frage kann man hier erst mal keinen Pflichtverstoß feststellen. Natürlich erhärtet sich ein gewisser Verdacht. Auf Verdacht heraus kann man aber nichts begründen oder unternehmen.

Bezüglich der Heizkosten empfehle ich dir einen kostenlosen Energieberater kommen zu lassen. Vielleicht fällt dem etwas auf, was du so überhaupt nicht auf dem Schirm hast.

Gast44150

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #58 am: 22. November 2017, 21:03:20 »

Zitat
Du bist vertraglich verpflichtet auf 21 Grad zu heizen. Hast du denn die hohe Nachzahlung schon kommen sehen? Es war deine Entscheidung, völlig unabhängig von einer evtl. hohen Nachzahlung, nur bis 18 Grad zu  heizen.

Ich habe die hohe Nachzahlung kommen sehen, ja. In einer neuen Wohnung ist man erst mal vorsichtig.
Es passt aber in dein "Hirn" rein, daß man, wenn man MEHR heizt, auch NOCH MEHR nachzahlen muß? Oder passt das nicht in dein Hirn? Verstehst du daran irgendwas nicht? Wieso reitest du hier darauf rum, daß ich bis 21 Grad hätte heizen müssen?

Zitat
Es lag dir doch frei die Heizung höher zu stellen und für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Es liegt auch jetzt an dir die Heizung höher zu stellen. Du hast bzgl. deiner Gesundheit absolut keine reale Chance irgendwas an Schadensersatz zu bekommen. Du kannst nur fehlerhafte Zähler und Fehler in der Abrechnung und der Ablesung monieren.

Das ist Quatsch. Klar hab ich Chancen Schadenersatz zu bekommen. Ich habe mehrere chronische Krankheiten ATTESTIERT die sich nicht mit Frieren vereinbaren lassen.

Fehlerhafte Zähler muß man erst mal nachweisen. Da  weiß man ja gar nicht, ob die vorhanden sind bzw. wo der Fehler überhaupt liegt.

Widerspruchbegründung: ist ausreichend geschehen von mir. Scheint aber bei dir nicht angekommen zu sein. Lies mal oben nach (wenn dir danach ist, was ich eher verneinen würde).

Zitat
In den Monaten in denen du keine Heizung anhast leistest du dennoch die volle Vorauszahlung und sparst somit für die Heizmonate Guthaben an. Mit einer Berechnung aufs Jahr gesehen dürfte sich also der Verbrauch "verlaufen".

Stimmt wohl so nicht, da die Nachzahlung in entsprechender Höhe gefordert wurde. Da "verläuft sich" nichts.  Die Zahlen stehen im Raum. Schwarz auf weiß. Hast du aber anscheinend nicht gesehen. Bist du blind, oder was ist mir dir los?

Zitat
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat.

habe ich, wie oben beschrieben. Das Leugnen gehört wohl zu deinen hervorragenden Eigenschaften.

Zitat
Dazu kommt dass niemand die Wohnung kennt.

Nullachtfuffzehnaussage. 90 Euro Heizkosten bei 46 m2 und 18 Grad Raumtemperatur ist unwirtschaftlich und überzogen. Dazu gibt es Tabellen. Ich empfehle dir mal dich schlau zu machen.

Zitat
Die Isolierung der Wände und Fenster.


Fenster sind normal, isoliert scheint aber nichts zu sein. Ändert das was? nein. Kann ich das nach isolieren? Nein. Dein Gehacke auf diesen "Tatsachen" scheint mir andere Ursachen zu haben. Tatsache sind 90 Euro Heizkosten. Mehr nicht. 

Zitat
Auch das richtige Lüften kann Heizkosten sparen. Niemand kennt die Begebenheiten vor Ort. Je nach Wohnung können sogar 90 und mehr € dennoch wirtschaftlich sein.

blabla. Mehr ist das nicht was von dir da kommt. "Das richtige Lüften" geschieht sehr wohl. Das ist eine Unterstellung deinerseits.

Zitat
Ohne Antwort auf die passende Frage kann man hier erst mal keinen Pflichtverstoß feststellen. Natürlich erhärtet sich ein gewisser Verdacht. Auf Verdacht heraus kann man aber nichts begründen oder unternehmen.

Ja, und? Ich habe das Obige auch als MEINE MEINUNG gekennzeichnet. Hast du aber gelesen, oder doch eher nicht?

Zitat
Bezüglich der Heizkosten empfehle ich dir einen kostenlosen Energieberater kommen zu lassen. Vielleicht fällt dem etwas auf, was du so überhaupt nicht auf dem Schirm hast.

Umsonst tut in Deutschland keiner was. Du lebst hinterm Mond.
Und ja, sicherlich, ich bin ja auch total blöd, ich heize nicht, oder kaum und habe trotzdem 90 Euro Heizkosten pro Monat, und, ja, klar, das liegt sicherlich an meiner Blödheit.
Wenn das dein "Tenor" ist, würde ich dich doch FREUNDLICHST bitten, dich hier zurück zu halten.

Andererseits werde ich deinen obigen "Beitrag", der von Unterstellungen nur so wimmelt  ("richtiges Lüften"), jetzt melden. Du bist echt behämmert, siehe diese Aussage:

Zitat
Du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat.

Du streitest also ab, was ich hier schreibe, du meinst also ich lüge. Das ist schon ein starkes Stück.

Tschüssikowski MarianneX


« Letzte Änderung: 22. November 2017, 21:20:50 von Gast44150 »

Offline Keen

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Re: Hohe Nebenkostennachzahlung bei Grundsicherung (SGB 12)
« Antwort #59 am: 22. November 2017, 22:12:46 »
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Ich habe die hohe Nachzahlung kommen sehen, ja. In einer neuen Wohnung ist man erst mal vorsichtig.
Wäre da bei Vertragsabschluss die Festsetzung eines höheren Abschlags nicht zielführender gewesen?

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Das ist Quatsch. Klar hab ich Chancen Schadenersatz zu bekommen. Ich habe mehrere chronische Krankheiten ATTESTIERT die sich nicht mit Frieren vereinbaren lassen.
Ich nehme mal an, dass das Thermostat funktioniert hat und du jederzeit in der Lage warst die Temperatur von den, vertraglich geforderten, 21 Grad zu erreichen bzw. für dich individuell die Temperatur sogar höher drehen hättest können. Dann fällt der Schadenersatz aus! Du hast keinen rechtlichen Anspruch auf Schadensersatz!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Fehlerhafte Zähler muß man erst mal nachweisen. Da weiß man ja gar nicht, ob die vorhanden sind bzw. wo der Fehler überhaupt liegt.
So sieht es aus! Du hast aber behauptet dass irgendwas nicht stimmt und als Begründung für den Widerspruch deklariert. Funktioniert beim besten Willen nicht!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Widerspruchbegründung: ist ausreichend geschehen von mir. Scheint aber bei dir nicht angekommen zu sein. Lies mal oben nach (wenn dir danach ist, was ich eher verneinen würde).
Du hast mit subjektiven Empfindungen begründet und sogar vertragswidriges Verhalten offenbart. Klartext: Da hättest du auch schreiben können: Ist halt so!. Also unbegründeter Widerspruch.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Stimmt wohl so nicht, da die Nachzahlung in entsprechender Höhe gefordert wurde. Da "verläuft sich" nichts.  Die Zahlen stehen im Raum. Schwarz auf weiß. Hast du aber anscheinend nicht gesehen. Bist du blind, oder was ist mir dir los?
Nur weil man etwas schreibt was vielleicht nicht mit deiner Ansicht konform geht, musst du nicht beleidigend werden! Du willst es nicht verstehen, dass ist ein großer Unterschied! Wenn du deine Abrechnung nicht verstehst, solltest du dir wirklich prof. Hilfe holen. Mieterverein oder Anwalt!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
habe ich, wie oben beschrieben. Das Leugnen gehört wohl zu deinen hervorragenden Eigenschaften.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Nullachtfuffzehnaussage. 90 Euro Heizkosten bei 46 m2 und 18 Grad Raumtemperatur ist unwirtschaftlich und überzogen. Dazu gibt es Tabellen. Ich empfehle dir mal dich schlau zu machen.
Noch mal du hast KEINE 90,- Heizkosten im Monat. Selbst wenn die Vorauszahlung die 90 € angepasst werden sollten, dann ergibt sich nach einem Jahr ein Guthaben. Auch hier gilt: Beileidigen hilft dir nicht weiter!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Fenster sind normal, isoliert scheint aber nichts zu sein. Ändert das was? nein. Kann ich das nach isolieren? Nein. Dein Gehacke auf diesen "Tatsachen" scheint mir andere Ursachen zu haben. Tatsache sind 90 Euro Heizkosten. Mehr nicht. 
Natürlich kann die Beschaffenheit der Wohnung ein Kriterium sein. Mein Gehacke passt nur mit deiner subjektiven Wahrnehmung und Realität nicht zusammen! Auch hier DU HAST KEINE 90 Heizkosten!

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
blabla. Mehr ist das nicht was von dir da kommt. "Das richtige Lüften" geschieht sehr wohl. Das ist eine Unterstellung deinerseits.
Ich unterstelle nichts. Ich habe Möglichkeiten genannt.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Umsonst tut in Deutschland keiner was. Du lebst hinterm Mond.
Und ja, sicherlich, ich bin ja auch total blöd, ich heize nicht, oder kaum und habe trotzdem 90 Euro Heizkosten pro Monat, und, ja, klar, das liegt sicherlich an meiner Blödheit.
Wenn das dein "Tenor" ist, würde ich dich doch FREUNDLICHST bitten, dich hier zurück zu halten.
Es gibt in vielen Städten die Möglichkeit einer kostenlosen Energieberatung. Oftmals bieten dies sogar die Stadtwerke an!
Und wieder DU HAST KEINE 90 Euro Heizkosten...  Wenn du von deiner eigenen Blödheit ausgehst, ist das deine Sache. ich kann derzeit nur sagen, dass du dich in irgendwas verrennst und es aber nicht einsehen magst.

Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Andererseits werde ich deinen obigen "Beitrag", der von Unterstellungen nur so wimmelt  ("richtiges Lüften"), jetzt melden. Du bist echt behämmert, siehe diese Aussage:
Tu dir keinen Zwang an!
Zitat von: Gast44150 am 22. November 2017, 21:03:20
Du streitest also ab, was ich hier schreibe, du meinst also ich lüge. Das ist schon ein starkes Stück.
Ich bezichtige nicht der Lüge sondern stelle fest, dass du falsch kalkulierst.

1. Du hast KEINE eigenen Heizungszähler ergibt sich aus der Abrechnung!
2. Du hast KEINE Zähler für Warmwasser
3. Du heizt mit Fernwärme. Der teuersten Heizart!
Dein Verbrauch richtet sich am Gesamtverbrauch im Haus. Du zahlst das Duschen deiner Nachbarn mit. Ja, das darf der Vermieter machen!

Wenn wir von einem doppelten Verbrauch ausgehen dann hättest du reine Heizkosten von 720,- und die sind zu hoch angesetzt. Völlig normal wären Kosten von 650,- und drüber landest du nicht. Eben weil du den Betrag nicht einfach verdoppeln kann. Du heizt im Oktober anders als im Januar etc. Grob kalkuliert kommst du im Jahr auf einen Betrag zwischen 700 und 800,- an Heiz- und Warmwasserkosten.

Das gilt aber nur, wenn deine Nachbarn einen ähnlichen Verbrauch haben. Wenn du alleine sparsam bist, hilft dir das am Ende recht wenig.