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Autor Thema: Von ALG 1 zu EM  (Gelesen 1197 mal)

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Offline Darkus

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Von ALG 1 zu EM
« am: 15. November 2017, 09:56:06 »
Hi,
bei meiner Frau steht ein wechsel von ALG 1 zu Erminderungsrente an.
Der Amtsarzt der Arge hat Sie in seinem Gutachten für unter 3 Stunden leistungfähig erklärt.
Nach Aufforderung der Arbe wurde am 17.07.17 ein Antrag auf Reha/Erminderungsrente gestellt.
Und am 24.10.17 der Antrag auf Erminderungsrente nach Aufforderung der DRV abgegeben.
Das ALG 1 ist zum 15.11.2017 ausgelaufen(Anspruchsdauer erreicht). Sie wird rückwirkend Rente zum 15.07.2017 bekommen. Ein Bescheid wurde noch nicht ausgestellt von der DRV. Die Rente wird ca. 200 € nieriger als das ALG1 sein.
Wie sieht es mit der Nachzahlung aus, wird das komplett an die Arge weitergeleitet?
Was wenn die Rente erst im Januar oder später gezahlt wird?
Oder habe sie nur Anspruch auf den Teil der Nachzahlung vom 15.07. bis zum 15.11.2017?

LG Darkus


Offline Sheherazade

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Re: Von ALG 1 zu EM
« Antwort #1 am: 15. November 2017, 10:09:34 »
Das Jobcenter hat nur Anspruch auf den Teil, der für deine Frau ohne Berücksichtigung der da noch nicht bekannten Rente auch bezahlt wurde im Leistungsbezug.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Offline Darkus

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Re: Von ALG 1 zu EM
« Antwort #2 am: 15. November 2017, 10:15:12 »
Also hat die Arge Anspruch auf 4 Monate Rente, egal ob die Rente im Dezember oder erst nächstes Jahr gezahlt wird.
Habe ich das richtig verstanden?

Offline Sheherazade

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Re: Von ALG 1 zu EM
« Antwort #3 am: 15. November 2017, 12:03:06 »
4 Monate mag stimmen oder sind es 5? Aber: Das Jobcenter hat für deine Frau nicht in voller Höhe geleistet, es wurde ja vorher das ALGI als Einkommen angerechnet.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
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Offline Darkus

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Re: Von ALG 1 zu EM
« Antwort #4 am: 30. November 2017, 10:33:43 »
Da mein Einkommen nicht ausreicht müssen wir Wohngeld und Kinderzuschlag beantragen.
Wann und in welcher Höhe meine Frau Rente bekommen wird ist noch unklar, Rentenantrag ist noch in Bearbeitung. Ich rechne mit einen Bescheid im Sommer 2018. Wir sind ein 4 Personenhaushalt mit 2 Kindern.
Nettoeinkommen 1187,76 + 384 Kindergeld + 114,34 Einkommensteuerrückzahlung = 1686,10 €
2012 wurde mit Hilfe meiner Eltern eine Eigentumswohnung(73 m²) gekauft. Diese gehört meinen Eltern zu 2/3 und 1/3 mir.
Der Kreditvertrag läuft auf meine Eltern und die Grundschuld ist mit 106.000 € eingetragen. dafür musste ich auch bei Vertrag mit unterschreiben. Zum 01.07.2016 wurde die 2/3 von meinen Eltern auf mich übertragen. Und ich überweise seit dem meinen Eltern 247 € für Zinsen und Tilgung. Das Hausgeld in Höhe von 282 € und die Grundsteuer mit 23,22 € wird bei mir abgebucht.
Das Hausgeld und Grundsteuer stellen ja kein Problem da, aber bei den Zinsen wird es leider schwierig, da ja der Kredit nicht auf mich läuft. Ich möchte nicht das die ganzen 247 € anerkannt werden sodern nur die tätsächlichen Zinsen, die zur Zeit 174 € betragen. Die Kontoauszuüge des Kredites bekomme ich monatlich von meinen Eltern ausgehändigt.
Geht das und wenn ja welche Nachweise sind dafür notwendig?

LG Darkus