Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: ALG 2 beziehend, Pflegegeld anrechenbar?  (Gelesen 2832 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 29745
Re: ALG 2 beziehend, Pflegegeld anrechenbar?
« Antwort #15 am: 10. Januar 2018, 16:21:05 »
Das ist falsch, Birgit. Lies mal meinen Link von oben.

Zitat
Die Pflegeperson darf höchstens 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sein. Das bedeutet, dass keine Rentenbeitragszahlungen erfolgen, wenn die Pflegeperson in ihrem Hauptberuf mehr als 30 Stunden arbeitet.

Das bedeutet wiederum nicht, dass die Pflegeperson erwerbstätig sein muss.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Offline MichaK

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 6347
Re: ALG 2 beziehend, Pflegegeld anrechenbar?
« Antwort #16 am: 10. Januar 2018, 21:26:01 »
lässt sich auch ganz einfach im Gesetz nachlesen:

Zitat
Zur Verbesserung der sozialen Sicherung der Pflegepersonen im Sinne des § 19, die einen Pflegebedürftigen mit mindestens Pflegegrad 2 pflegen, entrichten die Pflegekassen .... Beiträge nach Maßgabe des § 166 Absatz 2 des Sechsten Buches an den zuständigen Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn die Pflegeperson regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig ist.


https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__44.html

Aber wie läuft es wegen der von dir angegebenen Einzahlung zur Rente: Bisher hatte mich von der Pflegekasse keiner angeschrieben wegen Daten von mir.....

dazu von der Pflegekasse einen Antrag auf Renten und Arbeitslosenversicherungspflicht als Pflegeperson anfordern und ausgefüllt zurückschicken.
„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken.“
Karl Marx (MEW 3/46)

Offline Birgit63

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2143
Re: ALG 2 beziehend, Pflegegeld anrechenbar?
« Antwort #17 am: 11. Januar 2018, 06:39:29 »
Sorry als ich meinen Beitrag gelesen habe (war leider schon abgeschickt), ist mir auch aufgefallen, dass ich das total verdreht habe. Es ist wirklich so, dass man höchstens 30 Stunden arbeiten darf.

Offline Hemalinchen

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 110
Re: ALG 2 beziehend, Pflegegeld anrechenbar?
« Antwort #18 am: 11. Januar 2018, 19:35:20 »
hallo Mario,
was ich Dir auch noch raten möchte: Egal, welcher pflegegrad genehmigt wurde, es gibt eine sogenannte "Entlastungspauschale". D.h. es wird pro Monat 125,00 Euro von der Pflegekasse gezahlt. Die bekommt man nicht bar ausgezahlt, sondern wird zwischen Pflegekasse und dem Anbieter (bei uns z.b. Diakonie) abgerechnet. D.h. genau, man kann ca. 1 x pro Woche eine Hilfe für Einkaufen, hauswirtschaftliche Arbeiten, Fahrdienste o.ä. beauftragen. Das hört sich erstmal nicht viel an, ist für mich z.b.aber eine große Erleichterung. Unsere "gute Fee"  putzt z.b. die Fenster, macht die Böden, fährt mich hin und zurück zum Getränke einkaufen, oder mal zum Arzt, oder die Küche wird mal abgewaschen. Und diese Hilfe wird auch genau wie das Pflegegeld rückwirkend ab Antragstellung gewährt. Und das summiert sich schon, wenn man bedenkt, daß von der Antragstellung bis zur Genehmigung locker ein paar Monate vergehen können. Und nicht verbrauchte Gelder können bis zum 30.06. des nächsten jahres übertragen werden .
LG Hemalinchen