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Autor Thema: Arme Rentner: Am Boden - Ein Lebensabend unter der Armutsgrenze  (Gelesen 348 mal)

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Offline Meck

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Rudolf Zeretzki hat sein Leben lang gearbeitet. Drei Ausbildungen hat er gemacht. Dann, als er mit Mitte 40 keinen Job mehr gefunden hat, hat er ehrenamtlich weitergearbeitet. Jetzt ist er in Rente und lebt in Armut. Eine aktuelle Studie der Paritätischen Gesellschaft bestätigt: Die Altersarmut steigt und wird weiter steigen.

Rudolf Zeretzki hatte einen Traum. Wenn er irgendwann in Rente ist, so dachte er sich, lebt er an der Ostsee. Im Sommer fährt er dann mit dem Bötchen rum, im Winter legt er die Füße hoch. Seine Kollegen haben sich die Überstunden schwarz auszahlen lassen. Er nicht. „Ich habe immer zu meinem Chef gesagt: Alles versteuern. Das geht alles in meine Rente.“ Herr Zeretzki. Abgekämpft sieht er aus. Etwa 1,70 Meter groß, Haar, das mal blond war, trägt er in den Nacken zurückgekämmt. Müde blaue Augen blinzeln durch eine Brille. Zähne hat er schon lange nicht mehr. Stattdessen trägt er Metallstummel im Mund. Er hat an den Sozialstaat geglaubt. Jetzt ist Herr Zeretzki 67 Jahre alt, in Rente und lebt in Armut. Denn es ist alles anders gekommen.


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