Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Ablehnung von Bewerbungskosten  (Gelesen 5125 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Momo123

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 59
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #15 am: 18. Dezember 2017, 15:35:25 »
Zitat von: SantanaAbraxas am 18. Dezember 2017, 14:04:38
Bei monatlich 3 Bewerbungen à 9€ Fahrtkosten würde sich das Berliner Sozialticket für 27,50€ lohnen.    :smile:

Edit: Wurde ja inzwischen ausgerechnet...

1. 3x9€ sind 27€ und nicht 27,50€
2. Da man nie alle Bewerbungen zur gleichen Zeit schreibt und auch nicht in die Zukunft schauen kann, muss man immer diese 9€ zahlen:
Bei der 1. Postbewerbung holt man sich das S-Ticket nicht weil die anderen 4 Bewerbungensarten unbekannt sind. (z.b. Online/MailTelefon) und sich das S-Ticket für diese eine Bewerbung nicht lohnt.
Bei der 2. Postbewerbung holt man sich das S-Ticket nicht weil die anderen 3 Bewerbungensarten unbekannt sind. (z.b. Online/MailTelefon) und sich das S-Ticket für diese eine Bewerbung nicht lohnt.
Bei der 3. Postbewerbung holt man sich das S-Ticket nicht weil die anderen 2 Bewerbungensarten unbekannt sind. (z.b. Online/MailTelefon) und sich das S-Ticket für diese eine Bewerbung nicht lohnt.
Bei der 4. Postbewerbung holt man sich das S-Ticket nicht weil die anderen 1 Bewerbungensarten unbekannt sind (z.b. Online/MailTelefon) und sich das S-Ticket für 2 Bewerbungen nicht lohnt.
Bei der 5. Postbewerbung holt man sich das S-Ticket nicht weil keine weiteren Bewerbungen geplant sind und sich das S-Ticket für diese eine Bewerbung nicht lohnt.

Was also möglich wäre:
27,50€ als Basispauschale nehmen und dann die sonstigen Kosten für die Bewerbungen draufrechnen. Die Krux an der Sache mit der Pauschale ist leider dass man nicht mal für einen Monat im Voraus planen kann welche Bewerbungsarten man tätigen wird. JC will sehen, also sollen sie auch zahlen. Es ist schon ärgerlich genug in Vorkasse gehen zu müssen.

Offline bebe82

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 108
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #16 am: 18. Dezember 2017, 18:41:54 »
Mal Hand aufs Herz...Wie viele hier haben schonmal 27.50 € für eine (!) Bewerbung ausgegeben...?!?

Selbst bei Bewerbungen auf extrem gute Stellen und entsprechender Optik der Bewerbung kam ich nie auch nur im Ansatz auf diese Summe!
Wer seinen AV so "abfuppen" will, braucht sich auch nicht zu wundern,sorry...

Und es gibt auch gute Gründe, die Kostenübernahme abzulehnen,z.B. mehrfach sich auf Stellen zu bewerben, für die man nicht qualifiziert ist etc

Gast43987

  • Gast
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #17 am: 18. Dezember 2017, 19:12:18 »
Zitat von: sno0opy am 17. Dezember 2017, 22:07:30
Alle beigefügte Bewerbungsanschreiben beinhalten den gleichen Text. Lediglich die Anschrift wurde von Ihnen angepasst.

Eine Bewerbung ist kein Serienbrief !!!

Nur mal eben schnell 10 Bewerbungen(?) "rausklotzen" um noch ´nen bisschen "Kohle" abgreifen ist wohl zu Recht deutlich daneben gegangen.

Das wissen die AG doch nicht. Was spricht dagegen? :weisnich:

Offline Pumukel

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1012
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #18 am: 18. Dezember 2017, 19:12:36 »
Zitat von: bebe82 am 18. Dezember 2017, 18:41:54
Und es gibt auch gute Gründe, die Kostenübernahme abzulehnen,z.B. mehrfach sich auf Stellen zu bewerben, für die man nicht qualifiziert ist etc

Das hat aber nicht das JC zu entscheiden, sonder der eventuell neue Arbeitgeber !
LG

Pumukel

Offline bebe82

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 108
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #19 am: 18. Dezember 2017, 19:18:10 »
Es gibt auch AG, die so etwas in die (dem JC vorgelegte ) Absage rein schreiben bzw gibts auch AG, von denen bestimmte Einstellungskriterien bekannt sind.

Gast43987

  • Gast
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #20 am: 18. Dezember 2017, 19:26:07 »
Zitat von: sno0opy am 17. Dezember 2017, 22:07:30
Alle beigefügte Bewerbungsanschreiben beinhalten den gleichen Text. Lediglich die Anschrift wurde von Ihnen angepasst.

Eine Bewerbung ist kein Serienbrief !!!

Nur mal eben schnell 10 Bewerbungen(?) "rausklotzen" um noch ´nen bisschen "Kohle" abgreifen ist wohl zu Recht deutlich daneben gegangen.

Das wissen die AG doch nicht. Was spricht dagegen? :weisnich:

Ich muß das eben verbessern. Ich meinte die Serienbriefe und nicht das Geld abgreifen :schaem:

Offline Momo123

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 59
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #21 am: 18. Dezember 2017, 19:39:29 »
Zitat von: bebe82 am 18. Dezember 2017, 18:41:54
Mal Hand aufs Herz...Wie viele hier haben schonmal 27.50 € für eine (!) Bewerbung ausgegeben...?!?
Bitte nächstens alles lesen, dann hättest du auch gemerkt dass es bei den 27,50€ um die Fahrtkosten/Monat für die Bewerbungen geht. ;)
Auch in der auf Seite 1 aufgeführten Rechnung komme ich nicht auf die 27,50€ pro Bewerbung.

Und Hand aufs Herz, man kommt nur selten auf diese Summe weil einem 1. nicht genug Geld zur Verfügung steht und 2. dieses Geld dann wohl oder übel nicht übernommen wird. Und ja ich habe schon Bewerbungen geschrieben deren Gesamtkosten sich auf über 20€ belaufen haben.

Für 5€ kann niemand erwarten die Bewerbung in Farbe, in einer Bewerbungsmappe und in einem großen Umschlag zu versenden. Das ganze wird SW, gefaltet und in einem kleinem Briefumschlag verschickt. Fahrtkosten+Porto mehr ist da nicht drin.

Offline BigMama

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 3474
  • Für das Können gibt es nur einen Beweis: das TUN!
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #22 am: 18. Dezember 2017, 19:41:20 »
Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 19:39:29
Für 5€ kann niemand erwarten die Bewerbung in Farbe, in einer Bewerbungsmappe und in einem großen Umschlag zu versenden. Das ganze wird SW, gefaltet und in einem kleinem Briefumschlag verschickt. Fahrtkosten+Porto mehr ist da nicht drin.
Auf welchem Planeten lebst du denn?
Und wieso Fahrtkosten? Wie weit ist denn der nächste Briefkasten von dir entfernt, dass Fahrtkosten anfallen?
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Offline NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5781
  • Das macht nichts.
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #23 am: 18. Dezember 2017, 19:50:29 »
Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 19:39:29
Auch in der auf Seite 1 aufgeführten Rechnung komme ich nicht auf die 27,50€ pro Bewerbung.
Nee, aber
Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 13:49:18
In den 20,45€ sind nicht mal die Kosten für die Suche nach der Stelle, den Datenträger für den Transport zur Druckbude, Druckkosten usw. drin.

Offline potamopyrgus

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2940
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #24 am: 18. Dezember 2017, 20:45:38 »
Oh man Leute, hat das was mit dem Jahresende zu tun oder geht im Forum ein Wettbewerb rum wer das dickste Klischee zu Hartz4 lebt?  :scratch:

Sorry für offtopic, aber so langsam wirds komisch... :schock:

Offline bebe82

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 108
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #25 am: 18. Dezember 2017, 21:10:21 »
Wenn nachgewiesen höhere Kosten anfallen und auch notwendig sind, bekommst du die auch über die Pauschale hinausgehend zurückerstattet.

Mir wurden auch meine Bilder mit 35€ bezahlt, als es noch nicht so gängig war dich online zu bewerben.
Nur wenn Du z.B. 9,- an Fahrtkosten pro Bewerbung  aufführst...

Offline oldhoefi

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 10066
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #26 am: 18. Dezember 2017, 21:37:07 »
Zitat von: BigMama am 18. Dezember 2017, 19:41:20
Auf welchem Planeten lebst du denn?
Das frage ich mich auch.

@Momo123,

Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 19:39:29
Bewerbung in Farbe
Wer Bewerbungen in Farbe erstellen will, soll die dafür anfallenden Kosten auch selbst tragen (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Mir sind keine Pflicht und keine Rechtsgrundlage im SGB bekannt, die das vorschreiben würden.

Es soll auch tatsächlich LE geben, die über keinen Farbdrucker verfügen. Wird denen dann vorgeworfen, sich nicht „erfolgversprechend“ beworben zu haben? Werden diese dann in ein Bewerbungstraining zugewiesen, da die Bewerbung nicht in Farbe erfolgte?

Bewerbungsaktivitäten sind kein Malwettbewerb, sondern das Ziel ist die Verringerung/Beendigung der Hilfebedürftigkeit. Die Qualifikationen und die Ausdrucksweise sind ausschlaggebend und nicht die Farbe der Bewerbung.

Im Übrigen ist weniger oft mehr. Wenn Bewerbungsunterlagen sehr bunt gestaltet sind, zeugt dies von Auffallen und in den Vordergrund schieben wollen. Da überlegt sich ein Personalchef mehrmals, ob dieser Bewerber überhaupt teamfähig ist, selbst wenn die Qualifikationen passen sollten. Eine Bewerbung und auch deren Gestaltung sind ein Spiegelbild von einem selbst und sagen sehr viel über den Verfasser aus (Erfahrungswerte aus meiner Berufspraxis).

Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 19:39:29
Das ganze wird SW, gefaltet und in einem kleinem Briefumschlag verschickt.
Sagt wer, außer Dir natürlich?

Die Bewerbungskosten-Pauschale i. H. v. EUR 5,00 ist durchaus ausreichend, um sich damit ordentlich zu bewerben. Eine normale Bewerbungsmappe, neutrales weißes Papier und ein großer Umschlag kosten nicht die Welt, das Porto dafür beträgt EUR 1,45.

Zitat von: Momo123 am 18. Dezember 2017, 19:39:29
Und ja ich habe schon Bewerbungen geschrieben deren Gesamtkosten sich auf über 20€ belaufen haben.
Was noch lange nicht heißt, dass dies für alle zutreffen muss und deshalb die übliche Pauschale von EUR 5,00 nicht ausreichend ist.

Außerdem geht es in diesem Hilfethread nicht um Deine Belange, sondern um die Ablehnung der Bewerbungskosten von @sno0opy.

BTT !!!
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline sno0opy

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 123
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #27 am: 18. Dezember 2017, 21:44:53 »
Also ich wohne auf dem Dorf. Das einzige, was ich für die Bewerbungen direkt hier bekomme, sind Briefmarken, und Briefkästen gibt's auch. Für alles andere muss ich fahren. Die Busverbindung ist grottenschlecht und teuer, ohne PKW ist man hier aufgeschmissen. In der nächsten Kleinstadt gibt es genau einen winzigen Copyshop. Der liegt in der Innenstadt, wo auch noch Parkgebühren anfallen. Da ist es dann eher sinnvoll, man hat eine geeignete Ausrüstung zu Hause: PC, Internet, Drucker, Scanner. Aber solche Anschaffungen kosten ja auch Geld - müsste man dann in einer Pauschale auch berücksichtigen. Und Wenn man mir das alles nicht bezahlen will, muss man sich doch eigentlich nicht wundern, wenn ich Bewerbungen in größeren Schwüngen verschicke, um kostendeckend arbeiten zu können. Letztens habe ich meinem Fallmanager meine abgewetzten alten Schuhe gezeigt und ihn gefragt, ob ich damit wohl bei einem Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck machen würde. Neue Schuhe könnte ich mir momentan nicht leisten. Da hat er nur die Stirn gerunzelt. Aber dann von "erfolgversprechend" faseln, und mir zur Erreichung dieses Ziels auch noch die Bewerbungskostenpauschale streichen.

Offline Regensburg

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 554
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #28 am: 18. Dezember 2017, 21:56:34 »
Mal Hand aufs Herz...Wie viele hier haben schonmal 27.50 € für eine (!) Bewerbung ausgegeben...?!?
Ich schon  :smile:

Online coolio

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 46511
Re: Ablehnung von Bewerbungskosten
« Antwort #29 am: 18. Dezember 2017, 21:59:54 »
Andere Frage: Wie kommst Du zum JC?
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!