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Autor Thema: Weiterbewilligung abgelehnt  (Gelesen 6406 mal)

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Offline coolio

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #30 am: 30. Dezember 2017, 21:13:20 »
@TE lass das Schreiben mal lesen oder tipp es mit Punkt und allen Kommata ab!
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Offline SusanneG

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #31 am: 30. Dezember 2017, 21:15:32 »
Ich habe keinen Scanner, also schreibe ich ab:

Sehr geehrte Frau …
Ich bedauere sehr Ihnen mitteilen zu müssen, dass eine Weiterbewilligung Ihrer Leistungen über den 31.12.2017 hinaus ohne gültigen Aufenthaltstitel nicht möglich ist.

Die von Ihnen vorgelegte Terminverschiebung stellt keinen Nachweis da, dass Ihr Aufenthalt bis zur Abholung als rechtsmäßig gilt, zumal Sie eigenständig die Termine verschoben haben.

Ihre Begründung zur Terminverschiebung ist nachvollziehbar, ändert jedoch nichts an der Rechtslage, die bei der  Weiterzahlung zu beachten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Jobcenter … …

Offline coolio

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #32 am: 30. Dezember 2017, 21:18:35 »
Was ist denn das?
Zitat
dass Ihr Aufenthalt bis zur Abholung als rechtsmäßig gilt
Versteht das jemand hier?
Ticken denn zur Zeit alles aus?
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Gast42062

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #33 am: 30. Dezember 2017, 21:18:45 »
wird  die Zeit nicht rückwirkend von der Ausländerbehörde geehmigt könnte ich mir auch vorstellen das die letzten Hartz Zahlungen zurückzuzahlen sind oder ?

Offline SusanneG

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #34 am: 30. Dezember 2017, 21:21:29 »
Das Jobcenter hat geschrieben, dass es prüfen möchte, ob ich Anspruch auf Leistungen HATTE und habe.
Jetzt im 2. Schreiben schaut das Jobcenter in die Zukunft.

Offline MagnaCharta

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #35 am: 30. Dezember 2017, 21:22:05 »
Also bitte unbedingt nun das fehlende Schreiben auch noch einstellen, danke!

Offline unicon

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #36 am: 30. Dezember 2017, 21:24:45 »
Zitat
Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG)
§ 81 Beantragung des Aufenthaltstitels
(1) Ein Aufenthaltstitel wird einem Ausländer nur auf seinen Antrag erteilt, soweit nichts anderes bestimmt ist.
(2) Ein Aufenthaltstitel, der nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach § 99 Abs. 1 Nr. 2 nach der Einreise eingeholt werden kann, ist unverzüglich nach der Einreise oder innerhalb der in der Rechtsverordnung bestimmten Frist zu beantragen. Für ein im Bundesgebiet geborenes Kind, dem nicht von Amts wegen ein Aufenthaltstitel zu erteilen ist, ist der Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt zu stellen.
(3) Beantragt ein Ausländer, der sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält, ohne einen Aufenthaltstitel zu besitzen, die Erteilung eines Aufenthaltstitels, gilt sein Aufenthalt bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als erlaubt. Wird der Antrag verspätet gestellt, gilt ab dem Zeitpunkt der Antragstellung bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde die Abschiebung als ausgesetzt.
(4) Beantragt ein Ausländer vor Ablauf seines Aufenthaltstitels dessen Verlängerung oder die Erteilung eines anderen Aufenthaltstitels, gilt der bisherige Aufenthaltstitel vom Zeitpunkt seines Ablaufs bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als fortbestehend. Dies gilt nicht für ein Visum nach § 6 Absatz 1. Wurde der Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels verspätet gestellt, kann die Ausländerbehörde zur Vermeidung einer unbilligen Härte die Fortgeltungswirkung anordnen.
(5) Dem Ausländer ist eine Bescheinigung über die Wirkung seiner Antragstellung (Fiktionsbescheinigung) auszustellen.
(6) Wenn der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug zu einem Inhaber einer ICT-Karte oder einer Mobiler-ICT-Karte gleichzeitig mit dem Antrag auf Erteilung einer ICT-Karte oder einer Mobiler-ICT-Karte gestellt wird, so wird über den Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs gleichzeitig mit dem Antrag auf Erteilung einer ICT-Karte oder einer Mobiler-ICT-Karte entschieden.

Offline coolio

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #37 am: 30. Dezember 2017, 21:30:08 »
mööp - der Antrag scheint eben nicht gestellt worden zu sein...
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Online BigMama

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #38 am: 30. Dezember 2017, 21:35:45 »
Ich habe es so verstanden, dass ein Termin vereinbart wurde zur Antragstellung. Dieser Termin wurde dann durch die TE verschoben und das offenbar mehrfach.
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Offline SusanneG

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #39 am: 30. Dezember 2017, 21:36:52 »
Also bitte unbedingt nun das fehlende Schreiben auch noch einstellen, danke!

Sehr geehrte Frau …

Sie haben Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) beantragt.
Es ist zu prüfen, ob und inwieweit für Sie ein Anspruch auf Leistungen besteht beziehungsweise bestanden hat.
   
Folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben werden hierzu benötigt:

Bitte weisen uns Ihren aktuellen Aufenthaltsstatus nach
Bitte reichen Sie dieses bis 11.12.2017 nach.

Bitte beachten Sie:
Wer Sozialleistungen beantragt ode erhält, hat alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind und Änderungen in den Verhältnissen unverzüglich mitzuteilen.

Haben Sie bis zum oben genannten Termin nicht reagiert oder die erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht, können die Geldleistungen ganz oder teilweise entzogen werden, bis Sie die Mitwirkung nachholen (§§ 60, 66, 67 SGB !). Dies bedeutet, dass Sie keine Leistungen erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Jobcenter

Offline coolio

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #40 am: 30. Dezember 2017, 21:38:19 »
von wann sind die Schreiben jeweils?
(in der Reihenfolge im Thread hier!!!)
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Offline Ottokar

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #41 am: 31. Dezember 2017, 11:10:43 »
Nun ist mit dem Aufenthaltstitel alles in Ordnung und ich habe ihn seit mindestens 2006.
Der Aufenthaltstitel war bis Mitte Juli 2017 gültig.
Wen willst du denn hier veralbern?
Wenn dein Aufenthaltstitel Mitte 07/2017 abgelaufen war, ist damit keineswegs "alles in Ordnung".
De facto hast du derzeit keinen gültigen Aufenthaltstitel, d.h. du hälst dich seit Ablaufdatum illegal in Deutschland auf und hast auch keinen Anspruch auf ALG II.

Wie kann man jetzt die Notlage wegen der Leistungen abwenden? Ich bin mittellos!!!
Du hälst dich seit 5 1/2 Monaten illegal in Deutschland auf, beziehst rechtswidrig ALG II, bekommst es angeblich seit 6 Monaten nicht hin, deinen existensnotwendigen Aufenthaltstitel verlängern zu lassen, und stellst nun plötzlich fest, dass du dich in einer Notlage befindest?
 :wand:

Was du tun musst, um die derzeitige Situation abzuwenden, liegt klar auf der Hand: verlängere deinen Aufenthaltstitel.
Und beantrage dabei, dass die Ausländerbehörde die Fortgeltungswirkung deines bisherigen Aufenthaltstitels anordnet.
Sonst hast du keinen Anspruch auf ALG II.


Dass das JC dir "nur" ein Hinweisschreiben zugesendet hat, quasi als Wink mit dem Zaunpfahl "verlängere endlich deinen Aufenthaltstitel!", ist ohne jeden Belang.
Auch wenn es sich um einen Ablehnungsbescheid handeln würde, hättest du keine Chance dagegen vorzugehen, weil du derzeit aus eigenem Verschulden keinen gültigen Aufenthaltstitel hast!
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.


Offline SusanneG

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #42 am: 31. Dezember 2017, 14:50:14 »
Nun ist mit dem Aufenthaltstitel alles in Ordnung und ich habe ihn seit mindestens 2006.
Der Aufenthaltstitel war bis Mitte Juli 2017 gültig.
Wen willst du denn hier veralbern?
Wenn dein Aufenthaltstitel Mitte 07/2017 abgelaufen war, ist damit keineswegs "alles in Ordnung".
De facto hast du derzeit keinen gültigen Aufenthaltstitel, d.h. du hälst dich seit Ablaufdatum illegal in Deutschland auf und hast auch keinen Anspruch auf ALG II.

Wie kann man jetzt die Notlage wegen der Leistungen abwenden? Ich bin mittellos!!!
Du hälst dich seit 5 1/2 Monaten illegal in Deutschland auf, beziehst rechtswidrig ALG II, bekommst es angeblich seit 6 Monaten nicht hin, deinen existensnotwendigen Aufenthaltstitel verlängern zu lassen, und stellst nun plötzlich fest, dass du dich in einer Notlage befindest?
 :wand:

Was du tun musst, um die derzeitige Situation abzuwenden, liegt klar auf der Hand: verlängere deinen Aufenthaltstitel.
Und beantrage dabei, dass die Ausländerbehörde die Fortgeltungswirkung deines bisherigen Aufenthaltstitels anordnet.
Sonst hast du keinen Anspruch auf ALG II.


Dass das JC dir "nur" ein Hinweisschreiben zugesendet hat, quasi als Wink mit dem Zaunpfahl "verlängere endlich deinen Aufenthaltstitel!", ist ohne jeden Belang.
Auch wenn es sich um einen Ablehnungsbescheid handeln würde, hättest du keine Chance dagegen vorzugehen, weil du derzeit aus eigenem Verschulden keinen gültigen Aufenthaltstitel hast!

Hallo Ottokar:
Vielen Dank für deine Meldung.
Es ist etwas besonderes, wenn sich der König des Forums hier meldet.
Du hast uns in der Vergangenheit, aber auch sehr vielen anderen Leuten, viel geholfen und viele Leute müssten dir dankbar sein. Daher würde ich auf Wortwahl wie Veralbern verzichten.
Auch in diesem Beitrag schreibst du sehr hilfreiche Tipps.
Ich werde am Dienstag den Antrag an die Ausländerbehörde schicken, mit der Formulierung, „ dass die Ausländerbehörde die Fortgeltungswirkung deines bisherigen Aufenthaltstitels anordnet. „

Deinen Frost und den von anderen hier im Forum ist nachvollziehbar. Die Hintergründe, warum das Ganze so ausgeartet ist, kann man hier im Forum nicht erklären.
Kurzer Hinweis war im Beitrag Antwort #18 am: 30. Dezember 2017, 18:41:45.

Offline Ottokar

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #43 am: 31. Dezember 2017, 18:39:09 »
Zitat von: SusanneG am 31. Dezember 2017, 14:50:14
Daher würde ich auf Wortwahl wie Veralbern verzichten.
Ach ja? Und was soll, dann das:
Zitat von: SusanneG am 31. Dezember 2017, 14:50:14
Es ist etwas besonderes, wenn sich der König des Forums hier meldet.
Verarschen kann mich alleine und deine Süffisanz kannst du dir sparen.
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Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.


Offline SusanneG

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Re: Weiterbewilligung abgelehnt
« Antwort #44 am: 31. Dezember 2017, 19:47:39 »
Zitat von: SusanneG am 31. Dezember 2017, 14:50:14
Daher würde ich auf Wortwahl wie Veralbern verzichten.
Ach ja? Und was soll, dann das:
Zitat von: SusanneG am 31. Dezember 2017, 14:50:14
Es ist etwas besonderes, wenn sich der König des Forums hier meldet.
Verarschen kann mich alleine und deine Süffisanz kannst du dir sparen.

Verstehe.
Dann bist du ein Mensch dieser Kategorie und Wortwahl, die noch besser wurde.
So stellt man sich und seine Erziehung zur Schau.
Wenn du dich von Beiträgen der Leute veralbert fühlst, dann ist das eine andere Frage.