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Autor Thema: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen  (Gelesen 2909 mal)

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Offline Jorinde

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Hallo!
Ich bekomme Hartz 4, bin in Elternzeit.
Jetzt möchte ich gerne in ein Gemeinschaftsprojekt auf dem Land ziehen. Das ganze ist eine Genossenschaft und jede*r muss im Wert von 20.000 Eur Genossenschaftsanteile zeichnen...
Ich habe genug Menschen zusammen, die mir das Geld leihen würden.

Meine Fragen sind:
1. Darf ich so viele Schulden aufnehmen?
2. Darf das Geld über mein Konto gehen? Oder ist es besser das auf anderen Wegen zu machen...z.b. es wird einem Freund überwiesen und der überweist es dann an die Genossenschaft als mein Genossenschaftsanteil...
3. Ab wann wird denn beim Amt ein Genossenschaftsanteil als Eigenkapital gewertet? (Ich werde ja eh Jahre brauchen um das zurück zu zahlen)
4. Soll ich dem Hartzamt die Darlehnsverträge zeigen? Und alles ganz offen kommunizieren?

Ich würde mich sehr freuen über Antworten von euch.
Liebe Grüße,

Jorinde

Gast31592

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #1 am: 03. Januar 2018, 15:03:44 »
Fragen werden da def. kommen, daher solltest du alles so transparent wie möglich handhaben (nicht nur für das JC).
Solche Darlehensverträge müssen allerdings eine realistische Rückzahlung beinhalten. Das könnte bei 20k€ schwierig werden.

Ist das dann theoretische so, als würdest du dir mit diesen 20k eine Wohnung kaufen (mit zumindest anteiligen Eigentumsrechen) oder bezahlst du dann trotzdem weiterhin Miete?

Offline NevAda

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #2 am: 03. Januar 2018, 15:44:38 »
1. vom JC aus: ja
2. Alles andere wirkt, als hättest Du was zu verbergen.
3. Sobald Du schriftlich hast, dass es Deiner ist (Schulden werden nicht dagegen gerechnet).
4. Alles nur auf Nachfrage - aber alles auch so, dass es "sicher" ist.

Du wirst anschließend ein Vermögen von 20' haben? Das ist viel... Du weißt, dass Du Vermögen zum Lebensunterhalt einzusetzen hast?
Wir sind hier nicht bei Wünschdirwas sondern bei ISSO.

Offline zugchef werner

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #3 am: 03. Januar 2018, 16:28:15 »
zu 2. Das sollte schon über dein Konto laufen, bei dieser Summe.
zu 3. So lange du da wohnst ist es nicht verwertbar für das JC
Wenn es eine Art von Vermögen ist, dann aber schon, kommt auf den Vertrag an.
zu 4. Die Verträge an sich gehen kein JC etwas an nur für was diese Anteile zu zahlen sind.

Hast du dir das auch genau überlegt und dich darüber Informiert?
20.000 ist nicht gerade wenig und was ist wenn dieses Projekt scheitert?
Geld weg oder besteht sogar noch eine sogenannte Nachschusspflicht? (wo man bei Problemen mit der ganzen Summe doppelt haftet)

Offline kaykaiser

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #4 am: 03. Januar 2018, 16:56:01 »
Das ganze ist eine Genossenschaft und jede*r muss im Wert von 20.000 Eur Genossenschaftsanteile zeichnen...

Um hier überhaupt eine verwertbare Aussage machen zu können, sind wesentlich mehr Informationen notwendig.

1. 20.000 € sind für einen Genossenschafts-Anteil ungewöhnlich hoch. Warum und wofür? Die "normalen" Summen bewegen sich i.d.R. zwischen 1.000 € und 5.000 €

2. kannst Du uns mal den (Blanco)-Vertrag der Genossenschaft zur Prüfung hier anonym reinstellen?

3. Anteile für eine Genossenschaft können u.U. auch zu den KdU zählen. Einen Fall kenne ich sogar aus meinen Kreisen, wo dieser Anteil aber nur als ein Darlehn gewährt wurde. (und das aber auch nur bei einer wesentlich niedrigeren Summe) Allerdings nur dann, wenn akute Wohnungsnot besteht. Davon habe ich allerdings nichts von Dir gelesen.

Du wirst anschließend ein Vermögen von 20' haben? Das ist viel... Du weißt, dass Du Vermögen zum Lebensunterhalt einzusetzen hast?

Falsch! Genossenschafts-Anteile sind keine frei verfügbaren baren Mittel für die/den TE und sind wie eine ganz normale Kaution zu behandeln. Solange sich das Geld in der Verwaltung der Genossenschaft befindet, ist es daher auch kein anrechenbares Vermögen.

Soll ich dem Hartzamt die Darlehnsverträge zeigen? Und alles ganz offen kommunizieren?

Anders wirst Du wohl kaum einen Erfolg haben. (wenn überhaupt) Solche Transaktionen sollten in jedem Fall mit dem JC vorher schriftlich vereinbart werden, sonst kann das ganze Vorhaben gegen die Wand prallen. Das JC wird sich u.a. sehr dafür interessieren, wie Du diese Summe wieder zurück zahlen willst. Aus dem RS ist das auf keinen Fall zu stemmen, da es sich um eine sehr lange Zeit handelt.

Zusätzlich zu beachten:
Eine einzige Sanktion wird Dir das Genick brechen. So viele leere Flaschen kannst Du gar nicht sammeln, um davon noch leben zu können.
« Letzte Änderung: 03. Januar 2018, 17:15:27 von kaykaiser »

Offline NevAda

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #5 am: 03. Januar 2018, 21:47:15 »
Du wirst anschließend ein Vermögen von 20' haben? Das ist viel... Du weißt, dass Du Vermögen zum Lebensunterhalt einzusetzen hast?

Falsch! Genossenschafts-Anteile sind keine frei verfügbaren baren Mittel für die/den TE und sind wie eine ganz normale Kaution zu behandeln. Solange sich das Geld in der Verwaltung der Genossenschaft befindet, ist es daher auch kein anrechenbares Vermögen.
Ich habe - außer den Anteilen der Wohnungsbaugenossenschaft, bei der ich zuletzt gemietet hatte - auch noch von zwei anderen Genossenschaften Anteile. Warum sollten die wie eine Kaution behandelt werden? Oder die Anteile, die mal so was wie eine Kaution waren (jetzt aber nicht mehr, weil ich da nicht mehr wohne)?
Warum denkst Du, dass bei TE das Konstrukt so ist? Und nicht eine Geldanlage/Investition/Sparform (wie meine drei)?
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Offline MagnaCharta

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #6 am: 03. Januar 2018, 22:30:46 »
Ich muss sagen, dass ich mir hier bei den Themen der letzten Tage hier im Forum zunehmend verarscht vorkomme, mir kommt es inzwischen so vor, dass hier mal wieder eine massive Trollschwemme am Werke ist!

Dazu zähle ich auch diesen Beitrag, weil:

1. Da ist der TE also in Elternzeit, also mindestens ein Kind unter 3 Jahren ist vorhanden. TE will nun, warum auch immer, auf's Land.
2. Dazu sind 20.000 € Genossenschaftsanteile zu zeichnen, was jenseits des normal Üblichen liegt; praktischerweise aber hat der TE genügend Dumme an der Hand, die ihm/ihr das Geld leihen, und denen es scheißegal ist, ob und wann sie das Geld jemals wiedersehen werden, und ob mit oder ohne Zinsen, sie machen's einfach.
=> Das ist einfach nur von vorne bis hinten unglaubwürdig, wer in Hartz IV steckt, dem werden wohl kaum so hohe Summen geliehen bekommen, noch wird ein ALGII-Empfänger fähig sein, das in einem ordentlichen, zeitlichen Rahmen zurückzuzahlen, auf den aber die privaten Darlehensgeber normalerweise bestehen werden, wenn sie bei Verstand sind.
3. Und die Umzugskosten, die der TE ebenfalls bezahlen werden muss, weil aus Sicht des Jobcenters keine Notwendigkeit für einen solchen Umzug bestehen wird, der TE hat auch keinen tragfähigen Grund außer dem eigenen Wunsch eines Umzugs genannt, sind dabei noch gar nicht angesprochen worden. Woher soll dann das Geld kommen? 20.000€ + X.
4. Anzahl der Beiträge des TEs passt auch in den Rahmen: einstellig!

Brrr...

Offline Fouxie

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #7 am: 04. Januar 2018, 00:56:23 »
@ MagnaCarta:

Vielleicht würde die Genossenschaft ja gegründet, um ein gemeinsames Wohnmodell zu gründen. Dazu bedarf es eines Hauses o. ä., um darin zu wohnen. Dies muß logischerweise erworben werden und dies kostet nun mal Geld. Daher die geforderte Höhe der Anteile ...
Solche Modelle gibt es seit Jahren übrigens öfters.





Offline Sensoriker

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #8 am: 04. Januar 2018, 03:45:31 »
@MagnaCharta

1. Warum auch nicht. Ich bin vor Jahren aus der Innenstadt von Berlin in die wahrscheinlich einsamste Dorfgemeinde gezogen die es in Deutschland gibt. Ich hatte einfach die Schnauze voll von der Großstadt. Warum also nicht auch beim TE.
2. Keine Ahnung ob 20k jenseits des normalen liegt. Was auch genau hinter dem Vorhaben steckt vermag ich auch nicht zu sagen. Es ist, aber nicht gesagt das die TE nicht nach der Elternzeit wieder in ihrem evtl vorhandenen Job zurückkehrt und dort genug verdient um alles zurück zu zahlen. Nur alle als Dumm zu bezeichnen die ihr Geld leihen würden?? Kommt auch immer auf die Freundschaft / vertrauensverhältniss an. Gute Freunde würden mir auch jederzeit Geld leihen sollte ich es wirklich brauchen (Na gut nicht unbedingt in der Höhe) und mein Dispo von 2,5k habe ich immer noch bei meiner Bank trotz AlgII.
3. Wer sagt, dass sie Umzugskosten hat. Wer ihr soviel Geld leiht wird wohl auch bei einem Umzug helfen.
4. Anzahl der Beiträge?? Eigentlich ist das normal wenn man sich in einem Forum anmeldet um Hilfe zu bekommen, dass die Anzahl der Beiträge bei 0 anfängt.

Aber bei dem einem gebe ich dir vollkommen Recht. Was hier in der letzten Zeit für Themen auftauchen ist teilweise echt Haarsträubend. Ich bin mir manchmal echt nicht sicher ob die Fragen / Probleme ernst gemeint sind oder ob uns hier einige Leute verarschen wollen.

Ob das hier der Fall ist? Keine Ahnung. Ich habe auch nicht die leiseste Ahnung um was es sich bei dem Modell überhaupt handeln soll.
Nur
Als AlgII Empfänger 20k Kredit aufnehmen (von wem auch immer). Nie im Leben würde ich das machen. Außer ich weiß 100% das ich das innerhalb kürzester Zeit zurück zahlen kann oder ich bald soviel verdiene, dass die Rückzahlung auf keinen Fall gefährdet ist.
DAS wird, aber nur die TE wissen.

Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.

Online crazy

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #9 am: 04. Januar 2018, 09:15:13 »
Hier wird Genossenschafts Wohnungsbaugesellschaft mit dem gemeinten Modell des gemeinsamen Wohnens einer kleinen Gruppe Menschen verwechselt.
Es ist keine Kaution zu zahlen sondern eine Einlage. Das Zusammenleben steht bei derartigen Projekten im Vordergrund. Die Gruppe baut gemeinsam ein Gebäude um/aus. Es gibt Gemeinschaftsräume und Räume zur Alleinnutzung. Alle müssen mit anpacken. Nicht so extrem jedoch tatsächlich ähnlich z.b einem Kibbuz. Derartige Projekte werden sogar gefördert. Der Vorteil ist günstiges Wohnen und die Gemeinschaft die sich gegenseitig hilft. Allerdings muss man es dann auch vertragen können in einer Gemeinschaftsküche und ggf Bad zu leben . Mit Kleinkind gar nicht so blöd ersetzt es doch ein Stück weit  die frühere Großfamilie. Man kann also Arbeit und Kind durch gegenseitige Hilfe besser miteinander verbinden und man ist nicht allein.
Derartiges wird mittlerweile auch von angehenden Rentnern angestrebt.

Offline Jorinde

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #10 am: 04. Januar 2018, 14:29:53 »
Hallo!
So viele Antworten. Vielen Dank.
OK...um ein bisschen mehr Licht ins Dunkle zu bringen:
Tatsächlich ist es so, wie crazy geschrieben hat. Wir sind 15 Erwachsene und 10 Kinder, die gemeinsam ein Haus auf dem Land kaufen wollen. Ursprünglich hatten wir geplant, das mit dem Mietshäuser Syndikat zu machen.
Die hohen Genossenschaftsanteile kommen so Zustande, dass wir genug Eigenkapital vorweisen müssen, um von der GLS Bank einen Kredit für den Hauskauf und Umbau zu bekommen. Mit dem MHS wäre das alles auch für Hartz4 Empfänger*innen kein Problem gewesen, da das Haus dann einer GmbH gehört deren alleinige Gesellschafter ein Verein ist (bestehend aus den Menschen die in dem Haus wohnen) und das MHS...Direktdarlehen, die für das Eigenkapital eingeworben werden, wären direkt an die GmbH gegangen...so das keine Privatperson was damit zu tun hat.
Nun haben wir uns in der Gruppe nach langem ringen für das Genossenschaftsmodell entschieden, vor allem weil die älteren Menschen bei uns Angst vor Altersarmut haben und davor, dann immer noch Miete zahlen zu müssen, da es bei dem MHS Modell einen steigenden Solibeitrag gibt, der wenn alle Kredite abgelaufen sind ca die Höhe hat von Hartz4 Mieten...
Ich persönlich hätte dieses Modell besser gefunden, aber unseren Entscheidungsprozess zu schildern wäre glaub ich zu viel für dieses Forum. Und unsere Rechtsform ist auch nur bedingt Teil meiner Ausgangsfrage.

Nun ist es also so, dass wir gerade eine Genossenschaft in Gründung sind.
Und ich stecke seit Jahren in Hartz 4, zumindest weil meine Kinder während der Studienzeiten, und Gründung von Selbstständigkeit Hartz4 bekommen haben. Und ja, ich bin trotzdem in der glücklichen Lage, dass es Menschen um mich herum gibt die mir das Geld zinsfrei und teilweise auch über lange Zeit leihen...mit meinen Fragen will ich niemanden verarschen...ich bin auf der Suche nach einem solidarischen, gemeinschaftlichen Leben!

Ich habe aus den Beiträgen rausgezogen,

dass ich an sich hohe Summen an Darlehen aufnehmen kann, dass es wichtig ist wasserdichte Darlehnsverträge zu haben, mit realistischen Rückzahlungsmodalitäten...hm...Das MHS Model Arbeitet ja mit einem sogenannten Darlehnskarussel....In unserer Kommune haben wir damit gerechnet, das zumindes ähnlich zu betreiben, das heißt wenn uns Person X 5000 Eur für 5 Jahre geliehen hat, dann fragen wir / ich nach 5 Jahren: Hej, kannst du es uns länger leihen? Wenn ja, fein, wenn nein wird eine neue Person gesucht die Geld leiht...richtig viel Arbeit, ich weiß, aber es gibt viele Wohnprojekte, die solche Modelle nutzen und damit relativ gut fahren...
Nun ist es natürlich anders, weil es bei den Genossenschaftsanteilen letztendlich um Privatbesitz geht, den man erwirbt...oder?

Du wirst anschließend ein Vermögen von 20' haben? Das ist viel... Du weißt, dass Du Vermögen zum Lebensunterhalt einzusetzen hast?

Falsch! Genossenschafts-Anteile sind keine frei verfügbaren baren Mittel für die/den TE und sind wie eine ganz normale Kaution zu behandeln. Solange sich das Geld in der Verwaltung der Genossenschaft befindet, ist es daher auch kein anrechenbares Vermögen.
Ich habe - außer den Anteilen der Wohnungsbaugenossenschaft, bei der ich zuletzt gemietet hatte - auch noch von zwei anderen Genossenschaften Anteile. Warum sollten die wie eine Kaution behandelt werden? Oder die Anteile, die mal so was wie eine Kaution waren (jetzt aber nicht mehr, weil ich da nicht mehr wohne)?
Warum denkst Du, dass bei TE das Konstrukt so ist? Und nicht eine Geldanlage/Investition/Sparform (wie meine drei)?

Da sehe ich also nicht durch....
Die Genossenschaftsanteile sind unser Eigenkapital, auf dieser Grundlage bekommen wir einen GLS Kredit.
Wir zahlen den Kredit mit unseren Mieten ab. (30 Jahre lang)
Es gibt bei der Genossenschaft keine Ausschüttung oder so was. Die Anteile sind auch ans Wohnen gebunden  und der steigende Wert der Anteile bleibt in der Genossenschaft, damit z.b. die Menschen die in 10 Jahren einsteigen nicht mehr so viel Geld reingeben müssen. Frei wird das Geld (20t) durch den Ausszug.

Ja...ich weiß, das ist richtig viel Geld. Der Ort soll aber auch für immer sein und nach der Elternzeit komm ich wahrscheinlich auch über den
 Hartz RS...denk ich..







2. kannst Du uns mal den (Blanco)-Vertrag der Genossenschaft zur Prüfung hier anonym reinstellen?


gibts noch nicht...ist in Arbeit...

Vielen dank erst mal...ich freu mich weiter über Anredungen...

Offline zugchef werner

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Re: Darlehen für Genossenschaftsanteile zum gemeinschaftlichen Wohnen
« Antwort #11 am: 04. Januar 2018, 16:24:52 »
Ja solche Projekte können eine gute Sache sein, wenn alles passt.
So etwas in dieser Richtung hatte ich am Anfang schon vermutet.

Hier eine richtige Antwort geben zu können dürfte aber schwierig sein.

Schulden kannst du auch als Hartzer aufnehmen, wie schon geschrieben mit Wasserdichten Darlehensverträgen.
Nur wie soll das JC dann die KdU zahlen die du ja sicher weiter haben möchtest?
Wenn du dafür keine Geld vom JC haben möchtest, geht das, wird aber immens schwer werden alles vom RS zu bestreiten.

Zitat von: Jorinde am 04. Januar 2018, 14:29:53
Wir zahlen den Kredit mit unseren Mieten ab.
Dafür zahlt das JC auf jeden Fall keine KdU.