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Autor Thema: Wohnkosten/Umzug  (Gelesen 1184 mal)

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #15 am: 09. Januar 2018, 16:42:38 »
Zitat von: Frau am 09. Januar 2018, 16:05:06
Faktisch haben nämlich die mitwohnenden Familienangehörigen (in meinem Fall die "Kinder") überhaupt keine Möglichkeit, die Mietkosten zu senken.
Warum nicht?
Natürlich nicht im endgültigen vertraglichen Sinne, aber Sie können angemessenen Wohnraum (ja ich weiß, der ist rar) suchen.
Ich habe das jetzt von der praktischen Seite betrachtet.
Zitat von: Nö am 09. Januar 2018, 15:36:58
Genau. Und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht handeln kann?
Ich kenne deine gesundheitliche Situation nicht. Aber ich bezweifle, dass man es dem Jobcenter klar machen kann, dass man aus gesundheitlichen Gründen keine Wohnung suchen kann.
Aber wie gesagt, dafür kenne ich deine Situation nicht, kann mir also kein abschließendes Urteil erlauben.
Eine Rechtsgrundlage, auf die du dich berufen kannst gibt es nicht. Dass regeln meistens noch die kommunalen Träger mit für das Jobcenter verbindlichen Richtlinien.



Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Offline Frau

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #16 am: 09. Januar 2018, 18:28:14 »
Zitat von: Frau am 09. Januar 2018, 16:05:06
Faktisch haben nämlich die mitwohnenden Familienangehörigen (in meinem Fall die "Kinder") überhaupt keine Möglichkeit, die Mietkosten zu senken.
Warum nicht?
Natürlich nicht im endgültigen vertraglichen Sinne, aber Sie können angemessenen Wohnraum (ja ich weiß, der ist rar) suchen.
Ich habe das jetzt von der praktischen Seite betrachtet.

Die Suche durch meinen Sohn würde sich aber auf das Heraussuchen von Wohnangeboten und ggf. die Vereinbarung von Besichtigungsterminen beschränken müssen - schon die Besichtigung selbst müsste von mir durchgeführt werden. Oder würdest DU einen Mietvertrag über eine Wohnung unterschreiben, die Du selbst gar nicht gesehen hast? Ich glaube auch kaum, dass ein Vermieter/Makler an einen Mieter vermieten würde, den er nicht persönlich kennen gelernt hat.

Zitat von: Nö am 09. Januar 2018, 15:36:58
Aber ich bezweifle, dass man es dem Jobcenter klar machen kann, dass man aus gesundheitlichen Gründen keine Wohnung suchen kann.

Dies dem JC klar zu machen, wäre ggf. Aufgabe des entsprechend formulierten ärztlichen Attestes.
 
Zitat von: Nö am 09. Januar 2018, 15:36:58
Eine Rechtsgrundlage, auf die du dich berufen kannst gibt es nicht.

Die Frage ist, ob ein JC ein ärztliches Attest ohne Weiteres ignorieren darf.  :scratch:

Zitat von: Nö am 09. Januar 2018, 15:36:58
Das regeln meistens noch die kommunalen Träger mit für das Jobcenter verbindlichen Richtlinien.

*Lach* So wie das hier?

Zitat
Angemessene Miethöhen in {Stadt}
(...)
Zusätzlich zur Bruttokaltmiete können auch die Heizkosten übernommen werden. Die Bewilligung ist abhängig von der Heizart sowie der Wohnungs- und Gebäudegröße und wird im Einzelfall geprüft.

Es ist keine System-Änderung innerhalb des Systems möglich!
"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen." (Fr. v. Schiller)
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Offline potamopyrgus

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #17 am: 09. Januar 2018, 20:34:47 »

Die Suche durch meinen Sohn würde sich aber auf das Heraussuchen von Wohnangeboten und ggf. die Vereinbarung von Besichtigungsterminen beschränken müssen - schon die Besichtigung selbst müsste von mir durchgeführt werden. Oder würdest DU einen Mietvertrag über eine Wohnung unterschreiben, die Du selbst gar nicht gesehen hast? Ich glaube auch kaum, dass ein Vermieter/Makler an einen Mieter vermieten würde, den er nicht persönlich kennen gelernt hat.


Doch natürlich. Ist auch gar nicht so ungewöhnlich, dass die Kinder das managen, wenn die Eltern körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind. Sind ja immerhin die eigenen Kinder denen man vertraut und Dank Smartphone kann man sich auch bettlägerig Bilder und Videos anschauen.
Wenn du die Wohnung nicht verlassen kannst bist du sowieso auf Pflege angewiesen. Bei meiner Vormieterin hat auch der Sohn alles gemanaged. War für die Hausverwaltung kein Problem.

Offline Hexe

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #18 am: 09. Januar 2018, 20:49:12 »
Zitat von: potamopyrgus am 09. Januar 2018, 20:34:47
Dank Smartphone kann man sich auch bettlägerig Bilder und Videos anschauen.

Die zeigen allerdings nicht Schäden in einer Wohnung an, die man bei Besichtigung entdecken kann.
LG Hexe
Ich erteile keine Rechtsberatung sondern gebe nur meine eigene Erfahrung weiter

Offline potamopyrgus

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #19 am: 09. Januar 2018, 21:30:25 »
Zitat von: potamopyrgus am 09. Januar 2018, 20:34:47
Dank Smartphone kann man sich auch bettlägerig Bilder und Videos anschauen.

Die zeigen allerdings nicht Schäden in einer Wohnung an, die man bei Besichtigung entdecken kann.
LG Hexe

Dafür schickt man ja vertrauenswürdige Personen hin, wenn man selbst nicht mehr kann...

Offline Frau

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #20 am: 09. Januar 2018, 21:34:10 »
Doch natürlich. Ist auch gar nicht so ungewöhnlich, dass die Kinder das managen, wenn die Eltern körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind. Sind ja immerhin die eigenen Kinder denen man vertraut und Dank Smartphone kann man sich auch bettlägerig Bilder und Videos anschauen.
Wenn du die Wohnung nicht verlassen kannst bist du sowieso auf Pflege angewiesen. Bei meiner Vormieterin hat auch der Sohn alles gemanaged. War für die Hausverwaltung kein Problem.

Der Sohn ist 21 und traut sich nicht zu, für uns eine Wohnung zu finden und "alles zu managen". Der 25Jährige, der gerade selbst auf Wohnungssuche ist, wäre ohne Hilfe beinahe in einen absoluten Knebelvertrag reingeschlittert.

Davon abgesehen bin ich nicht bettlägerig krank oder kann die Wohnung nicht verlassen, meine Erkrankung ist anderer Art. Jeglicher Stress und Druck wird meine Genesung hinauszögern, ich bekomme ja kaum den Alltag geregelt.

Zitat von: potamopyrgus am 09. Januar 2018, 20:34:47
Dank Smartphone kann man sich auch bettlägerig Bilder und Videos anschauen.

Die zeigen allerdings nicht Schäden in einer Wohnung an, die man bei Besichtigung entdecken kann.

Theoretisch wäre das schon möglich, wenn der Sohn/die Söhne selbst schon mal eine Wohnung gesucht hätten und wüssten, worauf sie achten müssen - aber doch nicht dann, wenn es ihre erste Erfahrung dieser Art ist, bei der sie selbst noch Unterstützung und Ratschläge bräuchten.

Aber insgesamt geht das Thema "Sohn sucht Wohnung, Mutter unterschreibt blind den Mietvertrag" ohnehin völlig an den Gegebenheiten vorbei. Wenn eine eventuelle Kostensenkungsaufforderung an mich als BG-Vorstand geht, dann bin ich auch diejenige, die eine neue Wohnung finden und anmieten muss (nur ich kann ja auch den bestehenden Mietvertrag kündigen). Ich glaube einfach nicht, dass, wenn ich per ärztlichem Attest keine Wohnung suchen kann, das JC dann die Verantwortung auf meinen Sohn delegieren kann.
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Offline Fettnäpfchen

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #21 am: 10. Januar 2018, 15:21:15 »
Zitat von: Frau am 09. Januar 2018, 14:53:57
Kann mich ein ärztliches Attest vorübergehend vor der Verpflichtung, die Wohnkosten zu senken, schützen? (Und zwar so lange, bis ich gesundheitlich wieder in der Lage bin, mich auf Wohnungssuche zu begeben und einen Umzug zu stemmen.)
 :weisnich:
je nach Attest ist es ein Grund in der Whg. zu verbleiben, dass muss dann evtl. erstritten werdenob es ähnlich gesehen wird wie Bewerbungen schreiben während AU wäre natürlich auch möglich. Vllt. mal einen RA fragen
Darf das JC aufgrund einer ergangenen Kostensenkungsaufforderung den Wohnkostenzuschuss senken, auch wenn innerhalb der Frist wegen Auszugs eines weiteren BG-Mitglieds die angemessenen Wohnkosten noch niedriger geworden sind, was eine weitere Senkung der Wohnkosten erfordern würde? Oder müsste mit VÄM eine neue Kostensenkungsaufforderung (mit neuer 6-Monats-Frist) ergehen, die die alte automatisch ablösen würde?
weiß ich auch nicht rechtssicher
kann es mir aber vorstellen da es zwei verschiedene Fälle zu unterschiedlichen Zeiträumen sind. Die sechs Monate Frist heiß richtig bis zu sechs Monaten

Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft
Zitat
Mitteilung über zu hohe Unterkunftskosten/Aufforderung zur Kostensenkung
Maßgeblich ist, dass der Hilfebedürftige im Bedarfszeitraum tatsächlich eine Kostensenkung durchführen kann,
(evtl. ein Schwerpunkt für das Attest aber mit Mann und erwachsenem Kindern  :weisnich:) (weiterlesen...und das Formblatt auch anklicken)

MfG FN
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Offline Frau

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #22 am: 22. Februar 2018, 22:43:32 »
Update: Sohn hat Wohnung zum 1.3. und ich habe heute die Kostensenkungsaufforderung erhalten. Darin wird ausgeführt:

Zitat von: Jobcenter
Gemäß § 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II sind unangemessene Aufwendungen für die Unterkunft als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es Ihnen nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, die Aufwendungen zu senken, längstens jedoch für sechs Monate.

Im Gesetz steht es aber so:

Zitat von: SGB II
Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.

"In der Regel" wurde in der Aufforderung vom JC mal geflissentlich weggelassen - aber ich denke, genau DA wäre doch der Hebel mit dem ärztlichen Attest? Bei Harald Thome habe ich gefunden:

Zitat von: Harald Thome
2.2  Unangemessenheit von Wohnraum
Hilfesuchende, deren Unterkunft unangemessen in Bezug auf Größe und/oder Kosten (siehe 2.1.5) ist, sind   grundsätzlich zur Abhilfe durch Umzug oder Untervermietung, Aushandlung eines geringeren Mietzinses mit dem Vermieter oder andere Art und Weise aufzufordern. 
Von einer  Aufforderung zum Umzug ist abzusehen, wenn dieser dem Hilfesuchenden nicht zumutbar ist, z. B. wegen Krankheit.

Zwar nennt das JC in der Aufforderung auch andere Kostensenkungsmöglichkeiten als den Umzug, aber ich werde aufgefordert, monatliche Nachweise über meine Umzugsbemühungen einzureichen, andernfalls die Unterkunftskosten auch vor Ablauf der 6-Monats-Frist abgesenkt würden. Das ist also ganz klar eine Aufforderung zum Umzug.

(Ich weiß zwar, ehrlich gesagt, gar nicht, wer dieser Harald Thome ist, habe aber mitbekommen, dass sich hier im Forum gern auf ihn bezogen wird.) Bei ihm habe ich auch noch gefunden:

Zitat von: Harald Thome
Bevor eine Aufforderung zur Reduzierung der Unterkunftskosten durch einen Umzug erfolgt, ist der Vorgang unter Berücksichtigung der Besonderheit des Einzelfalls zu begutachten.

Ist nicht erfolgt. Zwar steht dann in der Kostensenkungsaufforderung noch:

Zitat von: Jobcenter
Sollten in Ihrem Fall besondere Gründe vorliegen, die Einfluss auf die Angemessenheit der Unterkunft haben, gebe ich Ihnen Gelegenheit, bis zum 20.03.2018 zu diesen Besonderheiten Stellung zu nehmen. Bitte fügen Sie ggf. aussagekräftige Nachweise bei.

Meine Erkrankung hat aber keinen Einfluss auf die Angemessenheit der Unterkunft, sondern "nur" auf meine derzeitige Fähigkeit, die Wohnkosten zu reduzieren (durch Umzug oder Untervermietung).

Ich bin überfordert - kann mir bitte jemand helfen? Wird ein ärztliches Attest mir Aufschub gewähren?

P.S. an Fettnäpfchen:

Sorry, dass ich nicht mehr geantwortet hatte. Mich hat der Unfall meiner Tochter zu sehr vereinnahmt und die ursprünglich für den 1.2. in Aussicht stehende Wohnung für meinen Sohn hat er dann doch nicht genommen. Dadurch habe ich das Thema aus den Augen verloren; es "poppte" erst heute wieder auf mit Erhalt der Kostensenkungsaufforderung.

P.S.S.: OHNE Mann!
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Offline coolio

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #23 am: 22. Februar 2018, 22:50:19 »
Hier findest Du Links zu H. Thome - ja das ist eine Hausnummer 'im Geschäft'
http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/
http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/folien-zum-sgb-ii/
und weiter auf dessen Startseite....
-------
01.03. .... und schwups ist das JC plötzlich (vor-)schnell?
-------
Weiss nicht, obs wirklich Sinn macht, das JC an der Nase und den vorsätzlichen Auslassungen aufzuhängen?
Nebenkriegsschauplatz? Optionskommune? Zitiergebot?
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Offline Frau

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #24 am: 22. Februar 2018, 23:35:18 »
01.03. .... und schwups ist das JC plötzlich (vor-)schnell?

Ich hatte SB angerufen, wie wir das hinbekommen, dass ich am 28.2. den Mietanteil, den bis dato Sohn übernommen hatte, vom JC kriege. Sie meinte VÄM schicken (habe ich per Mail am 19.2. getan), Änderungsbescheid (datierend vom 20.2.) heute erhalten - eben zusammen mit der Kostensenkungsaufforderung. Kann mich also nicht darüber beklagen, dass sie schnell arbeitet - nur blöd, dass sie auch gleich die Angemessenheit überprüft hat...
-------
Zitat
Weiss nicht, obs wirklich Sinn macht, das JC an der Nase und den vorsätzlichen Auslassungen aufzuhängen?
Nebenkriegsschauplatz? Optionskommune? Zitiergebot?

Naja, ich will sie nicht vergrätzen, sie ist ja immerhin entgegenkommend, und ich hoffe, sie bleibt mir lange erhalten, denn ich hatte schon andere... Nee, keine Optionskommune.

Mir geht es ja in erster Linie um Aufschub - ich muss zuerst gesund werden. Wohnungssuche bedeutet für mich aktuell (sonst weniger) Stress, der mich gesundheitlich zurückwirft. Deshalb klammere ich mich gerade an die Möglichkeit, den notwendigen und von mir auch grundsätzlich durchaus gewünschten Umzug zeitlich nach hinten zu verschieben, bis ich a) wieder gesund bin und b) weiß, ob Sohn Nr. 2 mit umzieht oder auch auszieht... davon hängt ja die Größe der zu suchenden Wohnung bzw. die Mietobergrenze ab. Mein Arzt wird die Idee, dass ich mich jetzt um sowas kümmern soll, definitiv nicht witzig finden. Meinst Du also (nach dem, was Thome schreibt), ein Attest könnte mir den Aufschub gewähren?

Und zu Thome: Ist er denn eine offizielle Größe, so dass es Sinn ergäbe, ihn gegenüber dem JC zu zitieren?
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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #25 am: 23. Februar 2018, 00:06:06 »
last in - first out: (lifo)
Zitier einfach seine Texte - dafür sind sie gemacht - Quelle kannst und solltest Du auch angeben.
Sind ja meist auch nur wiederum Zitate aus allgemein zugänglichen Rechtsquellen.
--------
Mit einem (oder mehreren) Arztattesten (in Folge) kannst Du sicherlich einen Zwangsumzug nach hinten, auf einen Dir möglichen, Zeitpunkt schieben.

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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #26 am: 23. Februar 2018, 00:19:29 »
Okay, dann werde ich mich zuerst mal um ein Attest kümmern.

Weiteres morgen, ich muss jetzt an der Matratze horchen gehen...  :sleep:

Danke, dass Du immer zur Stelle bist!  :bye:
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Re: Wohnkosten/Umzug
« Antwort #27 am: 23. Februar 2018, 14:02:59 »
Zitat von: Frau am 22. Februar 2018, 22:43:32

Sorry, dass ich nicht mehr geantwortet hatte. Mich hat der Unfall meiner Tochter zu sehr vereinnahmt
macht doch nichts.
Die Tochter hat wohl Vorrang und ich hoffe es geht Ihr wieder gut! Unbekannterweise eine gute Besserung.

zum Thema
da schließe ich mich coolio seiner Meinung an und ergänzend würde ich an deiner Stelle wenn Du die Atteste hast auf das Angebot:
Zitat von: Frau am 22. Februar 2018, 22:43:32
Zitat von: Jobcenter

    Sollten in Ihrem Fall besondere Gründe vorliegen, die Einfluss auf die Angemessenheit der Unterkunft haben, gebe ich Ihnen Gelegenheit, bis zum 20.03.2018 zu diesen Besonderheiten Stellung zu nehmen. Bitte fügen Sie ggf. aussagekräftige Nachweise bei.
eingehen die Atteste und das was Du von H.Thome kopieren kannst wie dass:
Zitat von: Frau am 22. Februar 2018, 22:43:32
Zitat von: Harald Thome

    2.2  Unangemessenheit von Wohnraum
    Hilfesuchende, deren Unterkunft unangemessen in Bezug auf Größe und/oder Kosten (siehe 2.1.5) ist, sind   grundsätzlich zur Abhilfe durch Umzug oder Untervermietung, Aushandlung eines geringeren Mietzinses mit dem Vermieter oder andere Art und Weise aufzufordern.
    Von einer  Aufforderung zum Umzug ist abzusehen, wenn dieser dem Hilfesuchenden nicht zumutbar ist, z. B. wegen Krankheit.
dazu schreiben oder legen je nach Schriftbild.

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