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Autor Thema: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken  (Gelesen 4298 mal)

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Offline Orakel

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #15 am: 20. Januar 2018, 17:57:40 »
Sondern in einer Familie die für ihr Überleben und Leben arbeiten muss.

Skandal!
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Offline CCR

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #16 am: 20. Januar 2018, 18:45:05 »
Zitat von: KnotenKurt am 20. Januar 2018, 17:49:51
Ich frag mich hier manchmal, ob ich zu bescheiden oder schlicht zu blöd bin.
Nichts von beidem, du hast nur wie die Meisten nicht das Glück in den Millionär- und Milliardäresfamilien geboren zu sein. Sondern in einer Familie die für ihr Überleben und Leben arbeiten muss.
wenn jemand selbstständig war und immer Geld zur Verfügung hatte, kann so ein Absturz natürlich sein das man zu Stolz für sogenannte "Almosen" ist.
Wir leben in einem System,  in dem man entweder Rad sein muss  oder unter die Räder gerät.

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Offline MichaK

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #17 am: 20. Januar 2018, 22:07:21 »
ob man nun Geld von sogenannten Kunden nimmt oder von sogenannten Steuerzahlern..... oh jeh, da müssen welche ein Universum von Blödsinn im Kopf haben ! Aber meinetwegen doch.  :grins:
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Offline KnotenKurt

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #18 am: 20. Januar 2018, 22:21:55 »
Man kann sich sein Geld ja auch backen, oder im Garten sammeln. Vllt ist man dann ein besserer Mensch. Ach nee, dann beutet man die Erde aus.

Offline Planloser

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #19 am: 23. Januar 2018, 16:56:12 »
Also ich schäme mich nun (jetzt) absolut nicht mehr vom Staat Geld zu beziehen, der verschwendet soviel Milliarden (siehe schwarzes Steuerbuch) da kommts auf die paar Euros bei mir nicht mehr an  :blum:

Das Schwarzbuch ist geschenkt - ziemlich tendenziös. Aber das Problem mit der Scham ist glaube eher ein gesellschaftliches Problem. Die andere Sache ist die Offenlegung aller Finanzen, auch - so denke ich - ist Schwarzarbeit weiterhin ein großes Problem in Deutschland. Niemand nimmt noch ALG II an wenn er im Hintergrund schwarz arbeiten geht (natürlich aber auch in der Statistik jetzt mit auftaucht) und dann gibt es diejenigen die wirklich darauf angewiesen sind und nicht wollen. Wie viel der Staat wirklich daran spart lässt sich schwer abschätzen zwischen 0 und 10 Mrd. dürfte es durchaus sein aber verlässlich ist das nicht.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline CCR

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #20 am: 23. Januar 2018, 17:07:04 »
Der Ehrliche ist der Dumme gilt vermutlich bei Otto Normalverbraucher nicht mehr da ist eine Überwachung schon Flächendeckend eingeführt Zitat Schwarzarbeit.
Bei den 30Dax Unternehmen mit im letzten Jahr von Netto Einnahmen 144 Milliarden bin ich mir nicht ganz so sicher, wo doch alle auch im Ausland Operieren.Schmiergeldaffairen sind ja kaum bekannt, weil selten zu beweisen.
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Offline Planloser

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #21 am: 23. Januar 2018, 17:30:47 »
Zitat von: CCR am 23. Januar 2018, 17:07:04
Schmiergeldaffairen sind ja kaum bekannt, weil selten zu beweisen.

Die sind sehr gut zu beweisen, dafür braucht es lediglich Beamte in der Finanzverwaltung für eine Steuerfahndung. Verdachtsmomente gibt es ohne Ende. Ist CDU und FDP in der Landesregierung kann man auch davon ausgehen das unbequeme Beamte die ihre Arbeit ernst nehmen rausfliegen. Mollat mag ein Fall sein, heute kündigt man direkt: [Quelle]
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline The Witch

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #22 am: 23. Januar 2018, 18:22:25 »
Sorry - aber die sind nicht rausgeflogen, sondern haben aus Frust gekündigt. Sehr bedauerlich, aber so viel Korrektheit in der Sachverhaltsschilderung sollte schon sein.

Offline Planloser

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Re: Scham und Schikane – Warum Bedürftige Milliarden verschenken
« Antwort #23 am: 23. Januar 2018, 19:01:38 »
Zitat von: The Witch am 23. Januar 2018, 18:22:25
Sorry - aber die sind nicht rausgeflogen, sondern haben aus Frust gekündigt. Sehr bedauerlich, aber so viel Korrektheit in der Sachverhaltsschilderung sollte schon sein.

Ja das ist korrekt, ist ja billiger für den Arbeitgeber wenn die Leute freiwillig gehen... Mit ein bisschen Hilfe klappts i.d.R. immer, gibt ja mittlerweile Menschen die es zum Beruf gemacht haben Unternehmen ihre Mitarbeiter so gut wie möglich zu kündigen zu lassen. Das sind professionelle Arbeiter gegen die ein Normalsterblicher gar keine Chance hat und lieber selbst geht und das klappt ganz gut mit Druck von außen was v.a. bei günstigen Läden des öfteren passiert. Wenn also hochmotivierte Beamte kündigen weil ihnen ständig neue Knüppel in den Weg gelegt werden dann kann man sich seinen Teil denken das es eben nicht gerade um eine Motivation ging sondern eher das die Leute frustrieren und gehen.

Anders ausgedrückt: Nur wenige Führungskräfte kündigen Menschen noch direkt, bei durchschnittlich 40.000€ Abfindung ist das auch wenig verwunderlich und bei Beamten klappt das schon gleich gar nicht.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.