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Autor Thema: Kostensenkungsaufforderung  (Gelesen 531 mal)

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Offline Sie1961

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Kostensenkungsaufforderung
« am: 23. Februar 2018, 14:21:02 »
Hallo, ich habe mal wieder ein Problem,
das JC hat mich im September 2017 aufgefordert die Unterkunftskosten zu senken.

" Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sich intensiv um eine angemessene Wohnung bemühen und mir mindestens 5 verschiedene Bemühungen monatlich unaufgefordert bis zum 15. jeden Monats, erstmals bis zum 15.10.2017 nachweisen. "

So stand es in dem Bescheid. Jeden Monat habe ich 5 Wohnungsangebote aufgeschrieben (mit Name usw.,ab wann und wo, Telefonnummer, Anprechpartner usw.) und am JC abgegeben.
Natürlich habe ich mir jeden Monat eine Kopie davon gemacht.

Jetzt kam vor ca.14 Tagen der neue Bescheid und darin steht nichts von meinen Bemühungen. Ab 1.3.2018 werden nur noch die angemessenen Kosten übernommen.
Ich habe gemacht was das JC verlangt hat, ist es dann nicht so, dass das JC die volle Miete weiterzahlt??
Meine Wohnung hat 59 qm und kl. Wohnungen gibt es fast keine hier. Es geht um 50 € die ich zuzahlen soll.

Vor 4 Jahren ist mein Sohn ausgezogen ( aus anderer Wohnung), da musste ich mon. 10 Bemühungen nachweisen.Das habe ich 2 Jahre gemacht und das JC hat die volle Miete bezahlt.
Hat sich da was geändert??
Hatte für heute einen Termin beim Anwalt, aber der hat mich eben angerufen und meinte, ohne Beratungsschein geht es nicht. Ich habe dann vorgeschlagen, dass ich erstmal Widerspruch einlege gegen den Bescheid und abwarten was mein SB dazu sagt.

Was meint ihr??

 :help:

LG Petra


Offline Sheherazade

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #1 am: 23. Februar 2018, 14:43:55 »
Jetzt kam vor ca.14 Tagen der neue Bescheid und darin steht nichts von meinen Bemühungen. Ab 1.3.2018 werden nur noch die angemessenen Kosten übernommen.
Ich habe gemacht was das JC verlangt hat, ist es dann nicht so, dass das JC die volle Miete weiterzahlt??

Möglicherweise, wenn du dem Bescheid innerhalb der nächsten Tage widersprichst. Der Widerspruch sollte innerhalb von 4 Wochen ab Zugang des Bescheides beim Jobcenter sein.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Warum lästert Ihr über Dicke? Die sind nicht gefährlich. Über die Dummen solltet Ihr Euch Gedanken machen! (unbekannt)
Komisch, dass Menschen, die immer alles besser wissen, nie etwas besser machen. (unbekannt)

Offline Sie1961

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #2 am: 03. März 2018, 18:13:38 »
Ich hatte Widerspruch eingelegt und heute einen neuen Bescheid bekommen.
"Der Bescheid vom 6.2.2018 ist aufgehoben.Ihrem Widerspruch konnte demnach in vollem Umfang entsprochen werden."
In dem neuen Bescheid wurde mir die volle Miete allerdings nur für 3/2018 bewilligt.Ab 4/2018 bis 2/2019 dann 50 € weniger.
Mein SB verweist im neuen Bescheid wieder auf die Kostensenkungsaufforderung vom 20.9.2017.
Ich sollte monatlich 5 Bemühungen nachweisen( habe ich gemacht und werde ich weiter machen).
Verstehe das jetzt irgendwie nicht. 1Monat volle Miete und danach nicht mehr??
Soll ich jetzt nochmal Widerspruch einlegen?

LG Petra

Offline Behindert

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #3 am: 03. März 2018, 18:31:29 »
Die Entscheidungen von den JC sind doch wirklich stark unterschiedlich.

Ich wohne seit 2 Jahren in einer Wohnung mit ca. 30 m² wo ich monatlich 60 € selbst bezahlen muss, habe aber noch keine Aufforderung zur Kostensenkung erhalten. Im Gegenzug sind sie aber auch nie auf die Idee gekommen, dass sie mir einen Monat Selbstbeteiligung schenken  :lachen:

Dir stehen 45 m² zu, falls du jetzt allein bist und deshalb hat das JC ein Problem mit deinen 59 m². Ich hätte auch gerne so eine große Wohnung, wo ich dann nur 50 € selbst zahlen muss :grins:

Edit: Du wirst nicht darum herumkommen, dir eine kleinere Wohnung zu suchen. Deine Wohnung ist eindeutig zu groß.
Edit 2: Da hilft auch ein Widerspruch nix.

Offline Sie1961

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #4 am: 03. März 2018, 18:43:20 »
50 qm darf ich haben........aber es gibt hier echt keine kl. Wohnungen. Und wenn mal eine dabei ist, meistens zu teuer. :sad:

Offline Behindert

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #5 am: 03. März 2018, 18:51:39 »
Ist jetzt egal ob das 45 oder 50 m² sind, die dir zustehen, die Wohnung mit 59 m² bleibt zu groß. Wäre wohl etwas anderes, wenn sie nicht auch noch zu teuer wäre. Kannst du mit deinem Vermieter reden, dass der um 50 € runter geht? Dann wäre zumindest das Problem gelöst.

Edit:
Du könntest ihm ja anbieten, dass er für die 50 € weniger Miete von dir jede Woche den Rasen gemäht bekommt oder dass du die Kehrwoche zukünftig allein machst usw. als Verhandlungsgrundlage.

Mein Problem ist nicht die teure Miete, sondern für meine Gemeinde gibts leider für jeden Stadtteil einen eigenen Mietspiegel und auch jeweils eine andere Angemessenheit für das JC. ist viel lustiger, hier eine passende Wohnung zu finden. Vor allem auch dann, wenn 30% der Einwohner Studenten sind  :grins:

Offline crazy

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #6 am: 03. März 2018, 19:35:08 »
Quatsch. Wohnungsgröße ist Nebensache.
Das Problem liegt daran,:dass die Wohnung für eine Person nach Meinung des JC zu teuer ist.
Wobei immer mal geprüft werden sollte ob die Vorgaben die das JC macht überhaupt korrekt sind.
So lange wie es nichts passendes in der Gegend gibt so lange muss JC auch die Kosten voll zahlen. Zumal Neben und Heizkosten schwankende Positionen sind.
Vielleicht passt es schon besser wenn die Abrechnung für 2017 vorliegt.


Wenn Wohnungsbaugesellschaften(auch Genossenschaften,Vereine...) vor Ort dort nachweislich auf die Interessentenliste setzen . Schriftlich bestätigen lassen! Auch wenn die überhaupt nichts für das Geld vermieten.

Offline Zahnfee

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Re: Kostensenkungsaufforderung
« Antwort #7 am: 03. März 2018, 19:56:29 »
Zitat
Soll ich jetzt nochmal Widerspruch einlegen?

Auf jeden Fall. Es ist doch nicht deine Schuld, wenn du keine angemessene Wohnung finden konntest. Zudem bist doch deinen Bemühungen nachgekommen. Ansonsten hättest du es dir ja gleich schenken können.