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Autor Thema: Berufliche Integration in den Arbeitsmarkt Maßnahme vom Jobcenter bei Rehaaktiv  (Gelesen 1004 mal)

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Offline lapidu

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Hallo,

kennt jemand die Rehaaktiv darr GmbH in Berlin? In dieser Maßnahme die vom Jobcenter und DRV gefördert wird sollen "Rehabilitanden" in den Arbeitsmarkt integriert werden. Scheint speziell für Langzeitarbeitslose zu sein wenn das Jobcenter nicht mehr weiter weiß oder die Leute aus der Statistik haben will.

Da gibt es die Maßnahme InRAM https://www.reha-aktiv.de/unsere-zielgruppen/menschen-mit-psychischen-erkrankungen/inram und ISA https://www.reha-aktiv.de/unsere-zielgruppen/menschen-mit-psychischen-erkrankungen/isa-integrationsseminar.

Bei InRAM lautet es u.a.

Die Maßnahme wird in stark individualisierter Form durchgeführt und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Gesundheitseinschränkungen der Teilnehmer sowie den Anforderungen des regionalen Arbeitsmarktes.

Der Teilnehmer wird auf die Aufnahme in eine Erwerbstätigkeit vorbereitet, vermittelt und begleitet. Im Verlauf der Maßnahme absolvieren die Teilnehmer mehrere Betriebspraktika.

Dabei können die Teilnehmer

    - sich im Orientierungspraktikum beruflich orientieren
    - im Belastungspraktikum die Anforderungen des gewählten Berufs genauer für sich prüfen
    - im Erprobungs- und Vertiefungspraktika Ihre beruflichen Kenntnisse auffrischen, erhalten und vertiefen
    - im Einarbeitungspraktikum eine anschließende Arbeitsaufnahme erreichen


Bei ISA ist es im Prinzip die gleiche Soße.

Ich sehe keinen Sinn in der ganzen Sache da es wie im Prinzip beim Jocenter abläuft. Hauptsache irgendwohin vermitteln, egal was. Die Arbeitsvermittler haben auch nicht den Durchblick, sondern wollen mich nur raus haben aus der Maßnahme (das bedeutet in ein Praktikum vermitteln). Die ganzen Praktika, die angeblich von Rehaaktiv vermittelt werden, sind nicht wirklich Praktika. Es handelt sich aus meiner Sicht, und was mir bisher angeboten wurde, nur um Hilfstätigkeiten die mit dem Praktikum beendet sind und keine Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung haben. Ich kann mir anders nicht erklären warum die Rehaaktiv immer wieder mit den selben Betrieben zusammenarbeitet. Es werden Leute hingeschickt zu z.B. irgendwelchen Lagerarbeiten und wie sich herausstellt waren dort schon viele "Praktikanten". In Wirklichkeit machen die "Praktikanten" für z.B. 3 Wochen Hilfsarbeiten und dürfen dann wieder gehen. So geht das die ganze Zeit über. Es mag sein das ein Paar einen Job gefunden haben, die kann man sich aber an einer Hand abzählen wie viele das waren. Von der ganzen "individuellen Betreuung" habe ich nichts mitbekommen. Noch dazu suchen die "Rehabilitanden" nach Praktika und geben der Einrichtung die Kontaktdaten damit diese ihre eigene Datenbank füttern kann.

Hat jemand Erfahrung mit der Rehaaktiv darr oder ähnlichen Einrichtungen?

Wozu das Ganze?

Offline lapidu

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hat hier keiner eine meinung dazu oder erfahrung mit dieser art von maßnahmen?

Offline Fettnäpfchen

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Zitat von: lapidu am 09. März 2018, 09:06:10
hat hier keiner eine meinung dazu

Also jetzt mal nur eine Meinung,
bin mit der Materie auch nicht sooo sattelfest.

Aber wenn Du Fragen hast ob Du die machen musst dann solltest Du die Sache anders angehen und deine Fragen dazu einfach mal stellen.

Was hilft Dir eine Antwort wo steht:
ja ist ein Saftverein o.ä.

MfG FN
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Offline lapidu

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Zitat von: lapidu am 09. März 2018, 09:06:10
Aber wenn Du Fragen hast ob Du die machen musst dann solltest Du die Sache anders angehen und deine Fragen dazu einfach mal stellen.

Meine Frage war u.a. ob jemand mit der oder ähnlichen Einrichtungen bereits Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht irre ich mich und sehe das falsch.

Offline Fettnäpfchen

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ja deine Frage habe ich schon verstanden.
Also ich nicht.
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Offline Wuff

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Das ist nichts spezielles für Langzeitsarbeitslose, sondern schlicht und ergreifend eine Rehabilitation für psychisch Kranke oder kurz RPK.

Und das was du beschreibst ist so ziemlich normal, denn das gleiche wird auch bei den Jobcentermaßnahmen celebriert. Die Leute sollen sich überall bewerben für Praktikas und die Mitarbeiter der Einrichtung wissen schon sehr genau, wer eine Zusage für ein Praktikum machen wird und wer nicht, daher wissen die auch darüber Bescheid, dass es reichlich sinnlos ist, aber es muss halt "durchgezogen" werden.

Im Gegensatz zu dir, war allerdings mein Glück, dass die ersten paar Monate auf Kosten der Krankenkasse gehen sollten, warum auch immer. So bin ich dann halt hin mit meinem Stundenplan, den ganzen anderen Berichten und habe einfach stumpf gefragt, warum ich dort bin für etwas, was ich schon mehrmals durchgemacht habe. Resultat war, dass die Krankenkasse mit dem Abbruch einverstanden war. Wie das allerdings bei der Rentenversicherung aussieht, kann ich nicht sagen, aber auf einen Versuch kommt es.