hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu deine Zustimmung, diese kannst du jederzeit widerrufen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kannst du die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!  (Gelesen 10334 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #15 am: 04. März 2018, 14:40:22 »
Muß man ein System verstehen was die Ärmsten ausnimmt wie eine Weihnachtsgans?

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 13:51:02
Aber mir geht es darum warum diese Menschen auch noch den vollen Prozentsatz 14,6% zahlen müssen, anstatt die Hälfte, wie in einem Arbeitverhältnis oder bei Rentnern.

Online Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 38186
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #16 am: 04. März 2018, 14:43:57 »
Nö, muss man nicht. Man muss noch nicht mal drin leben, wenn es einem nicht passt.
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #17 am: 04. März 2018, 14:45:48 »
Zitat von: Sheherazade am 04. März 2018, 14:43:57
Nö, muss man nicht. Man muss noch nicht mal drin leben, wenn es einem nicht passt.

Was hat das mit meiner sachlichen Frage zu tun? Weshalb müssen diese einkommensschwachen Menschen den vollen KV- Beitragssatz zahlen, obwohl es bei allen die das Sozialsystem in Anspruch nehmen entweder übernommen wird oder nur anteilig von KV- Versicherten zu tragen ist? Wäre da nicht auch der halbe Beitragssatz angebracht?
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 15:10:32 von Lady Miou »

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2316
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #18 am: 04. März 2018, 15:17:51 »
Der Sonntag will ja rumgebracht werden, gelle?!

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 14:45:48
Weshalb müssen diese einkommensschwachen Menschen den vollen KV- Beitragssatz zahlen, obwohl es bei allen die das Sozialsystem in Anspruch nehmen entweder übernommen wird oder nur anteilig von KV- Versicherten zu tragen ist? Wäre da nicht auch der halbe Beitragssatz angebracht?
Wer sollte denn die andere Hälfte übernehmen? Doch wohl das Sozialsystem? Aber du fragst ja für die, die keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen. Ja, wie denn nun?

Online Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 38186
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #19 am: 04. März 2018, 15:20:43 »
Was hat das mit meiner sachlichen Frage zu tun?

Was bitte ist daran
Muß man ein System verstehen was die Ärmsten ausnimmt wie eine Weihnachtsgans?
sachlich?
Weshalb müssen diese einkommensschwachen Menschen den vollen KV- Beitragssatz zahlen

Sie müssen den Mindestbeitrag ohne Zuschüsse bezahlen, weil sie auf die Voraussetzungen der Bezuschussung verzichten. Ist doch ganz einfach.
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #20 am: 04. März 2018, 15:24:17 »
Zitat von: Turbo am 04. März 2018, 15:17:51
Wer sollte denn die andere Hälfte übernehmen? Doch wohl das Sozialsystem? Aber du fragst ja für die, die keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen. Ja, wie denn nun?

 Nun, halbe Versicherungspflicht bei einem Einkommen von unter  Mindestbemessungsgrundlage 1015 Euro, da kommt man seiner Versicherungspflicht immer noch nach und das restliche Solidarsystem wird nicht beansprucht, denn es soll Menschen geben die lieber mit sehr wenig auskommen als das Sozialsystem in Anspruch zu nehmen.

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2316
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #21 am: 04. März 2018, 15:35:28 »
Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 15:24:17
da kommt man seiner Versicherungspflicht immer noch nach und das restliche Solidarsystem wird nicht beansprucht, denn es soll Menschen geben die lieber mit sehr wenig auskommen als das Sozialsystem in Anspruch zu nehmen.
Das bedeutet nur, dass du das Solidarprinzip eben einfach nicht verstanden hast oder verstehen willst. Schönen Sonntag noch.

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #22 am: 04. März 2018, 15:38:24 »
Zitat von: Turbo am 04. März 2018, 15:35:28
Das bedeutet nur, dass du das Solidarprinzip eben einfach nicht verstanden hast oder verstehen willst.

Hast du den ET gelesen?

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 12:19:52
Weshalb müssen einkommenschwache Menschen die sich freiwillig versichern müssen, den vollen Prozentsatz von 14,6 zahlen?

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 12:19:52
Rein vom Gerechtigkeitsgefühl her, müssen Menschen unter der Mindestbemessenheitsgrenze doch wie AN behandelt werden, oder?

Das es anders geregelt ist, war von Anfang an klar.

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2316
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #23 am: 04. März 2018, 16:39:30 »
Manchmal hoffe ich ja heimlich, dass du nur so tust ....

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 12:19:52
Weshalb müssen einkommenschwache Menschen die sich freiwillig versichern müssen, den vollen Prozentsatz von 14,6 zahlen?
Sie müssen sich ja nicht freiwillig versichern, sondern sie wollen es, weil sie freiwillig auf ihnen zustehende Sozialleistungen verzichten wollen.

Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 15:38:24
Rein vom Gerechtigkeitsgefühl her, müssen Menschen unter der Mindestbemessenheitsgrenze doch wie AN behandelt werden, oder?
Und nochmal die Frage, wer soll denn da dann den AG-Anteil übernehmen? Soll die KK drauf verzichten und das dann eben den anderen Versicherten mit aufdrücken? Also links großzügig verzichten, dafür rechts gerne nehmen? Wo wäre für die der Unterschied?

Online Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 38186
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #24 am: 04. März 2018, 16:45:04 »
Manchmal hoffe ich ja heimlich, dass du nur so tust ....

Die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben.
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Offline Alexa55

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 678
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #25 am: 04. März 2018, 18:18:21 »
also als ich im vergangenen Jahr so plötzlich H4 nicht mehr als Zuschuss sondern unter Auflagen als Darlehen bekam, musste ich mich freiwillig versichern. Das hieß für mich erst einmal keinerlei Einkommen und dann den voll KV Betrag abdrücken. Ich hatte 2 Mal Glück weil ich noch verheiratet bin und Familienversicherung ging und jetzt weil das SG eine Entscheidung zu meinen Gunsten getroffen hat.

Aber es hätte auch anders kommen können und ich hätte den Regelsatz plus Miete plus KV Beitrag bis zur Rente als Darlehen bekommen.

Die KK hat bei mir auch ein Mindesteinkommen von rund 1015 Euro angenommen und sich auf alle möglichen Paragraphen berufen um das zu rechtfertigen. Aber  selbst wer gar kein Einkommen hat zahlt den komplette KV Beitrag und wenn er das nicht kann, wird das gestundet und irgendwann eingefordert. Natürlich mit Zinsen usw.

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #26 am: 04. März 2018, 18:32:55 »
@Alexa55, danke für deinen Beitrag. Wenigstens mal jemand der mein Problem mit der geltenden Regelung versteht. :smile:

Offline blablabla

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1089
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #27 am: 04. März 2018, 18:42:17 »
Das ist doch eine Blödsinnsdiskussion.
Wer keine Zuschüsse will, zahlt eben den vollen Preis; da sind 150€ für eine Krankenvollversicherung doch kein hoher Preis. Billiger ist das nunmal nicht.

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2316
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #28 am: 04. März 2018, 18:55:31 »
Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 18:32:55
Wenigstens mal jemand der mein Problem mit der geltenden Regelung versteht.
Glaub mir, hier verstehen mehr Leute deine "Probleme", als dir lieb sein dürfte.

Zitat von: Alexa55 am 04. März 2018, 18:18:21
Ich hatte 2 Mal Glück weil ich noch verheiratet bin und Familienversicherung ging und jetzt weil das SG eine Entscheidung zu meinen Gunsten getroffen hat.
Du hattest nicht Glück, sondern gerade weil du noch verheiratet warst und dir mit Männe ein Haus geteilt hast, kam es überhaupt dazu.

Zitat von: blablabla am 04. März 2018, 18:42:17
Das ist doch eine Blödsinnsdiskussion.
Hast ja recht  :schaem:

Offline Lady Miou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 7592
Re: KV freiwillige Versicherung, Verständnisfrage!
« Antwort #29 am: 04. März 2018, 19:00:50 »
Zitat von: blablabla am 04. März 2018, 18:42:17
Das ist doch eine Blödsinnsdiskussion.
Warum ist das hinterfragen von gesetzlichen Regelungen, eine Blödsinnsdiskussion?

Zitat von: blablabla am 04. März 2018, 18:42:17
Wer keine Zuschüsse will, zahlt eben den vollen Preis; da sind 150€ für eine Krankenvollversicherung doch kein hoher Preis. Billiger ist das nunmal nicht.

Das kann man behaupten wenn man Einkünfte über der Mindestbemessenheitsgrenze hat.
Siehe z.B. dieser fiktive Fall:
Zitat von: Lady Miou am 04. März 2018, 14:20:48
jemand der ein eigenes Haus hat und daraus nun sagen wir mal 800,-€ Mieteinnahmen hat,  aber keine anderen Einahmen und auf soziale Hilfe durch staatliche Stellen verzichtet

Da würde es auch noch eng wenn man Lastenzuschuß für Hauseigentümer beantragt.
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 19:22:12 von Lady Miou »