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Autor Thema: Übergangsgeld reicht nicht aus  (Gelesen 899 mal)

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Offline ubrukelig

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Übergangsgeld reicht nicht aus
« am: 06. März 2018, 02:49:30 »
Hallo Leute,

ab dem 21.03.2018 trete ich eine Zwangsreha (vollstationär) der Krankenkasse/RV an, nachdem ich mit dem Krankengeld bald komplett ausgesteuert bin. Nominell wäre am 3.April mit KG Schluß.
Bin seit Oktober 2016 arbeitsunfähig geschrieben. Bislang leben meine Frau und ich von meinem Krankengeld, das gerade knapp auf Kante unseren Bedarf (nach ALG-2 Berechnung v. 2016) deckt, derzeit also kein ALG-2 Bezug.

Nun gibt es ja ab dem 21.03. kein KG mehr sondern Übergangsgeld. Die Höhe ist noch unbekannt, man sagte mir aber irgendwas zwischen 70 und 80 % vom KG. Berechnet würde es ohnehin erst nach Abschluß der Reha-Maßnahme! Vorher gibt es auch keine Kohle. Angesetzt sind mind. 4 Wochen, also bis mind. 18.04.
Krankengeld wird mir 14tägig im Nachgang ausbezahlt, damit wir über den Monat kommen. D.h. der März ist durch Auszahlungen per 6.03 und 20.03 (temp. Einstellung KG) gedeckt.
Eng wirds dann ab Anfang April, da stehen wir Stand heute absolut mittellos dar. Wovon die Fixkosten und Lebenshaltungskosten bezahlen?

Ok, ich bin mehr oder weniger vor Ort versorgt (natürlich kein Geld für Wäschewaschen, mal eine Cola zwischendurch oder Kosten für Kurse/Ausflüge/Freizeitgestaltung dort), meine Frau und unsere Katzen wären nicht versorgt. Man kann sich ja vorstellen, das ich dann dort auch nicht sorgenfrei therapiert werden kann.

Nun ist mir gesagt worden, ich solle ALG-2 beantragen. Doch da ich nicht mind. 3 Std/tgl arbeiten könnte, wäre das ein Ausschlußkriterium für ALG-2! Ob ich überhaupt, in welchem Umfang wieder arbeiten kann, weiterhin arbeitsunfähig entlassen werden usw. steht ja noch gar nicht fest. Also kann ich auch derzeit keine verbindlichen Aussagen treffen.

Die Zeit ist nunmehr knapp, ich bekam den Termin für die Reha auch erst vor gut einer Woche. Wohin müßten wir uns jetzt wenden? Wer kann uns weiterhelfen? Wo bekommen wir jetzt Gelder um den April zu bestehen? Wie gesagt, Anfang April = kein Zufluß. Reserven, Erspartes usw. sind nicht vorhanden.

Wäre sehr dankbar für Tipps/Hilfen und zielführende Ratschläge.

LG

Offline Sheherazade

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Re: Übergangsgeld reicht nicht aus
« Antwort #1 am: 06. März 2018, 04:44:49 »
Nun ist mir gesagt worden, ich solle ALG-2 beantragen.
Deine Frau kann auch den Antrag für euch beide stellen.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Warum lästert Ihr über Dicke? Die sind nicht gefährlich. Über die Dummen solltet Ihr Euch Gedanken machen! (unbekannt)
Komisch, dass Menschen, die immer alles besser wissen, nie etwas besser machen. (unbekannt)

Offline Fettnäpfchen

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Re: Übergangsgeld reicht nicht aus
« Antwort #2 am: 06. März 2018, 12:40:51 »
und das am besten schnellstmöglich.
ALG 2 wirkt rückwirkend also ab März. Von daher seid Ihr aber abgesichert heisst die Antragstellung mit Beginn 04.2018 machen.
Damit könnte u.U. die Brechnung und Bewilligung mit Glück zum Monatsende abgeschlossen sein und das Geld schon fließen. Wahrscheinlicher ist aber das es erst im April klappt.
Die Anträge stehen euch sofort zu also nicht mit einem Termin abwimmeln lassen, dass selbe gilt für die Abgabe. Wenn das JC trotzdem einen Termin macht einfach beim JC nachweislich am Empfang abgeben o. in den Hausbriefkasten einwerfen*
Alternativ wenn es ein JC ist das zur BfA gehört > ALG 2 Anträge
Was Ihr an Anträgen/Anlagen und Unterlagen/Bescheinigungen benötigt wäre theoretisch das gleiche wie 2016.

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MfG FN

*oder beim Einwurf in den Briefkasten vom JC,
am besten Handschriftlich vor dem JC und Einwurf im Briefkasten
unter Angabe Datum Uhrzeit und Namen vom Zeugen persönlich auf dem Antrag o.ä./ und dem Kuvert vermerken und Unterschreiben lassen!!

Hiermit bestätige ich Herr/Frau XY am... um... Uhr das Schreiben gelesen, beim kuvertieren und Einwurf als Zeuge dabei gewesen zu sein.

Am besten auf dem Kuvert auch noch unterschreiben!!
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