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Autor Thema: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht  (Gelesen 4201 mal)

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Offline Keen

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #60 am: 13. März 2018, 23:25:56 »
Ein Psychologe kann nichts fürs Jobcenter attestieren um einen wichtigen Grund gegen eine Maßnahme zu liefern. Dies können nur Ärzte.
Woher willst du denn überhaupt wissen welche Diagnose hier gestellt wurde und dass diese ausreicht um einen Grund zu liefern der gegen die Maßnahme spricht?

Eine einfache Arbeitsunfähigkeit ist bereits ausreichend um nicht an der Maßnahme teilzunehmen. Die AU sieht der Hausarzt aber offenbar nicht, sonst hätte er ja eine bescheinigt.

Offline Lady Miou

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #61 am: 13. März 2018, 23:29:09 »
Zitat von: Keen am 13. März 2018, 23:25:56
Ein Psychologe kann nichts fürs Jobcenter attestieren um einen wichtigen Grund gegen eine Maßnahme zu liefern.

Doch, psychologische Einschränkungen, sind auch gesundheitl. wichtige Gründe.

Zitat von: Keen am 13. März 2018, 23:25:56
Woher willst du denn überhaupt wissen welche Diagnose hier gestellt wurde und dass diese ausreicht um einen Grund zu liefern der gegen die Maßnahme spricht?

Frag TE selbst.

Zitat von: Keen am 13. März 2018, 23:25:56
Eine einfache Arbeitsunfähigkeit ist bereits ausreichend um nicht an der Maßnahme teilzunehmen.
Du vergisst das bereits wieder eine 30% Sanktion dranhängt!

Offline Keen

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #62 am: 13. März 2018, 23:39:19 »
Zitat von: Lady Miou am 13. März 2018, 23:29:09
Doch, psychologische Einschränkungen, sind auch gesundheitl. wichtige Gründe.
Dennoch kann ein Psychologe nichts fürs Jobcenter attestieren. Das können nur Ärzte!
Zitat von: Lady Miou am 13. März 2018, 23:29:09
Frag TE selbst.
Du bist doch von einer Diagnose ausgegangen die ausreicht um einen wichtigen Grund zu liefern. Dass dringend eine Reha erforderlich ist liefert keine Begründung.
Zitat von: Lady Miou am 13. März 2018, 23:29:09
Du vergisst das bereits wieder eine 30% Sanktion dranhängt!
Macht keinen Unterscheid. Entweder TE ist krank und kann an der Maßnahme nicht teilnehmen oder aber er ist es nicht.

Ob die Maßnahme alles an erforderlichen Kriterien erfüllt ist eine ganz andere Sache.
Selbst da ist die Frage nehme ich an der Maßnahme dennoch teil weil eben die Gefahr eine weiteren Sanktion besteht oder was gehe ich gegen die Maßnahme vor. Nehme ich vielleicht erst mal an der Maßnahme teil und sehe dann weiter. Irgendwelche Schreiben vom Psychologen bewahren den TE jedenfalls nicht vor einer weiteren Sanktion.

Offline Lady Miou

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #63 am: 13. März 2018, 23:42:15 »
Zitat von: Keen am 13. März 2018, 23:39:19
dennoch teil weil eben die Gefahr eine weiteren Sanktion besteht oder was gehe ich gegen die Maßnahme vor.

Wenn du bei psychologischen Einschränkungen dazu in der Lage bist, ja! Ich spekuliere nicht sondern habe mich mit TE gesundheitlich ausgetauscht, außerhalb von ALG II und Sanktion.
Im Übrigen kann der HA auch die Diagnose anfordern und mit in die Bescheinigung aufnehmen.
Hier steht erstmal ärztliche/psychologische Hilfe im Vordergrund bevor berufl. Bemühungen gefordert werden können und dabei braucht TE Hilfe, damit zusätzliche Schädigung durch JC abgewendet werden kann. TE schafft das allein nicht!

Offline Keen

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #64 am: 14. März 2018, 00:00:12 »
Zitat von: Lady Miou am 13. März 2018, 23:42:15
Im Übrigen kann der HA auch die Diagnose anfordern und mit in die Bescheinigung aufnehmen.
Macht doch aber keinen Unterschied. Entweder AU oder nicht AU.
Gesundheitlich kann nur die mangelnde Erwerbsfähigkeit/Leistungsfähigkeit oder die Arbeitsunfähigkeit eine Nicht-Teilnahme an der Maßnahme verhindern.

Zitat von: Lady Miou am 13. März 2018, 23:42:15
Hier steht erstmal ärztliche Hilfe im Vordergrund bevor berufl. Bemühungen gefordert werden können und dabei braucht TE Hilfe, damit zusätzliche Schädigung durch JC abgewendet werden kann. TE schafft das allein nicht!
Ist die ua Aufgabe des HA. Erstmal innerhalb einer AU und dann obliegt es dem TE sich um ergänzende Hilfen zu bemühen. Auch wieder mit Hilfe des HA. Der entsprechende Atteste ausstellt.
Da hätten wir die Möglichkeit des Sozialpsychiatrischen Dienstes, ambulantes betreutes Wohnen, gesetzliche Betreuung, Unterstützung durch einen Anwalt.

Die grundsätzliche Frage die man hier aber auch stellen muss: Warum bescheinigt der HA keine AU?

Offline Lady Miou

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #65 am: 14. März 2018, 00:03:19 »
Zitat von: Keen am 14. März 2018, 00:00:12
Warum bescheinigt der HA keine AU?

Dazu hat sich TE doch überhaupt nicht geäußert. Ich weiß nicht ob TE beim HA Termin AU geschrieben wurde oder nicht.  :weisnich:

Online coolio

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #66 am: 14. März 2018, 00:09:25 »
OT:
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einfach Seite 1 des Threads lesen....
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Offline KnotenKurt

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #67 am: 16. März 2018, 10:32:02 »
TE tauscht sich online aus, da gibt es auch Hilfe seitens Fachpersonal, die sich gerade mit psychischen Problemen auseinandersetzen und Menschen online einen Weg aufzeigen, wie und wo sie Hilfe finden können.

Da @LadyMiou offenbar Einsicht erlangen konnte, wäre sie möglicherweise auch in der Lage, Vorschläge zur Vorgehensweise zu unterbreiten.

Die Kommunikation scheint anonym ja zunächst möglich zu sein.

Und dann kann man auch schauen, ob es von ärztliche Stelle Hilfe gibt, die die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigt oder gar Möglichkeiten aufzeigt, an seinen Problemen zu arbeiten.

Aber hierfür müsste @TE erstmal Einsicht und Bereitschaft zeigen.
Wie weit @TE da bereits mit sich selbst ist, kann ich natürlich nicht einschätzen.

Offline funnyfrühling

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #68 am: 16. März 2018, 16:34:28 »
TE tauscht sich online aus, da gibt es auch Hilfe seitens Fachpersonal, die sich gerade mit psychischen Problemen auseinandersetzen und Menschen online einen Weg aufzeigen, wie und wo sie Hilfe finden können.

Da @LadyMiou offenbar Einsicht erlangen konnte, wäre sie möglicherweise auch in der Lage, Vorschläge zur Vorgehensweise zu unterbreiten.

Die Kommunikation scheint anonym ja zunächst möglich zu sein.

Und dann kann man auch schauen, ob es von ärztliche Stelle Hilfe gibt, die die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigt oder gar Möglichkeiten aufzeigt, an seinen Problemen zu arbeiten.

Aber hierfür müsste @TE erstmal Einsicht und Bereitschaft zeigen.
Wie weit @TE da bereits mit sich selbst ist, kann ich natürlich nicht einschätzen.

Wie meinst du das, dass ich mich online austausche(n soll)?


Online Angela1968

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #69 am: 16. März 2018, 16:49:51 »
Dreckweis,

online austauschen heisst für mich per Internet und mt anderen. Aber das machst Du ja hier schon. Ich kann nur annehmen das Knotenpunkt ähnliches meint. Wenn nicht kann er sich ja äußern.

Angela

PS: Dein neuer Umgangsstil gefällt mir. Schade das es erst nötig war seites der Moderaion Dich zu verwarnen ehe Du zum Nachdenken kamst. Wr hatten Dir das ja vorher auch oft genug geschrieben. Schade das bei manchen eben nur Sanktionen upps. Verwarnungen helfen.

Angela
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Offline KnotenKurt

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Re: Schon wieder wird mir eine Sanktion angedroht
« Antwort #70 am: 16. März 2018, 18:59:48 »
Es gibt z.B. Foren, oder auch hier möglicherweise Zutreffendes

Dies soll nur eine Anregung darstellen, keinen Druck oder Zwang.