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Autor Thema: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger  (Gelesen 1212 mal)

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Offline wask

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Hallo  :smile:,
hoffe könnt mir ein wenig helfen, habe die Boardsuche benutzt, jedoch keinen Thread gefunden, worin die Eltern auch ALG2-Empfänger sind.


Folgenden Situation:

Wurde letzte Woche 25 und muss jetzt einen eigenen Antrag stellen. Meine Mutter bezieht selbst ALG2 (BG mit 3 Kindern).
Zu meiner Person habe momentan einen 450€-Job, wovon ich 150€ an meiner Mutter zahle, sonst komme ich für meine Kosten selbst auf und meine Mutter für ihre.
Nun stellt sich die Frage, was ich bei BG,HG angeben soll. :help:
Habe die Befürchtung, dass wenn ich angebe, dass ich meine Mutter 150€ zahle, sie Kürzungen vom Amt im Kauf nehmen muss. Meine Mutter bekommt die Miete auch nicht voll bezahlt, so dass sie einen Teil aus eigener Tasche zahlt. Die 150€ die ich dazu beisteuere, decken jedoch nicht die ganze Miete und sie muss danach nur noch einen kleineren Anteil selbst bezahlen.

Habe mich ein wenig eingelesen und wollte jetzt eine Erklärung von meiner Mutter unterschreiben lassen, dass sie mich finanziell nicht unterstützt und einen Kostenbeteiligungsvereinbarung erstellen, worin ich als Pauschale 150€ zahle.

Hoffe das Vorgehen ist richtig. :scratch:

Ist meine Befürchtung, dass meine Mutter Kürzungen im Kauf nehmen muss berechtigt?

Bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hilfe  :smile:

Offline Peter Viersen

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #1 am: 11. März 2018, 13:31:28 »
Richtig ist schon mal, das du jetzt als "Ü 25" deine eigene 1 - Personen - BG gründest.

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
Meine Mutter bezieht selbst ALG2 (BG mit 3 Kindern).

Mit dir = 3 Kinder oder ohne dich mit "noch" 3 Kindern?

Kostenbeteiligungsvereinbarung = richtig und gut! Dazu gibt es viele Anregungen hier im Forum. Einfach mal suchen und lesen.

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
dass meine Mutter Kürzungen im Kauf nehmen muss berechtigt?

Die Wohnung sollte die Kriterien der Angemessenheit für eben ----eure---- Personenzahl entsprechen, aber so wie ich es verstanden habe, liegt ihr drüber. Die KDU wird in der Regel kopfanteilig aufgeteilt.

Deiner Mutter würde dein Beitrag zur KDU nicht gekürzt werden, sondern es wird seitens des JC nur noch der "pro Kopf Anteil" berechnet.


Offline wask

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #2 am: 11. März 2018, 14:11:22 »
Richtig ist schon mal, das du jetzt als "Ü 25" deine eigene 1 - Personen - BG gründest.

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
Meine Mutter bezieht selbst ALG2 (BG mit 3 Kindern).

Mit dir = 3 Kinder oder ohne dich mit "noch" 3 Kindern?


Danke für die schnelle Antwort.  :smile:

Ohne mich noch 3 Kinder.

Ist es zulässig, wenn ich in der Kostenbeteiligungsvereinbarung  als Pauschale 150€ angebe?

Offline Fylou

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #3 am: 11. März 2018, 14:14:57 »
Was enthalten die 150€ denn aktuell? Also nur deinen Mietanteil oder auch die Kosten für Essen etc? Das kam oben nicht so ganz klar heraus.
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
___Johann Wolfgang von Goethe___

Offline NevAda

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #4 am: 11. März 2018, 14:31:29 »
Sind die 150 Euro ein Fünftel der Gesamtmiete?

Offline Fettnäpfchen

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #5 am: 11. März 2018, 14:35:21 »
Dass:
Zitat von: Peter Viersen am 11. März 2018, 13:31:28
Deiner Mutter würde dein Beitrag zur KDU nicht gekürzt werden, sondern es wird seitens des JC nur noch der "pro Kopf Anteil" berechnet.
liest sich verwirrend.
Natürlich würde deiner Mutter die KDU gekürzt werden und zwar um die Summe die in der KbV steht!
Damit wäre die Whg. dann noch teurer und das bei eh schon zu teuer.
Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
Die 150€ die ich dazu beisteuere, decken jedoch nicht die ganze Miete und sie muss danach nur noch einen kleineren Anteil selbst bezahlen.
Seit wann? und weiß das JC Bescheid? denn wenn nicht ist die Miete für deine Mutter dann um die 150.- von Dir und die reale Differenz Angemessenheit und tatsächliche Miete zu hoch. (Im schlimmsten Fall die 150 die du bis jetzt bezahlt hast? und dann die 150 Euro die das JC in der KBV liest und der Rest den deine Mutter noch draufzahlt also über 300.-)

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
un stellt sich die Frage, was ich bei BG,HG angeben soll
Bei HG gar nicht. Am besten auch nicht abgeben weil Ihr ja keine HG mehr seid.
Besteht das JC auf der Anlage dann wie im folgenden Beispiel, da ist HA und KdU auch gleich dabei:
Zitat
Neuer Hauptantrag
* Abschnitt 2. (Personen in meiner Bedarfsgemeinschaft)
Zu meiner Bedarfsgemeinschaft gehört/gehören 0 weitere Personen.

* Abschnitt 2.2 (Meine Haushaltsgemeinschaft)
In meinem Haushalt wohnt/wohnen 0 weitere Person/en, die nicht zur Bedarfsgemein-
 
Anlage KDU
Abschnitt 4. Wohnverhältnisse => X weitere Person/en    je nach Situation (dich nicht mitgezählt)
(ausserdem Pkt. 1 / 2.1 / (2.2 noch die Kosten aus einer KbV o.ä.) / 3 /) und zur KdU als Anhang den Unter.- Mietvertrag o. KbV

Anlagen VE und/oder HG: nicht einreichen!


Alternativ bei sturem beharren des JC zur Anlage HG
Unter Bedarfsgemeinschaft Dich selbst da Ü25.
Dann KEINE Leistungen von Verwandten angekreuzt.
Und noch Frage 4 die Pauschale für die Unterkunft per Kostenbeteiligungsvereinbarung eingetragen.
Bei dummen Fragen des SB auf die Ausfüllhinweise hinweisen!

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
Habe mich ein wenig eingelesen und wollte jetzt eine Erklärung von meiner Mutter unterschreiben lassen, dass sie mich finanziell nicht unterstützt
Da deine Mutter im Bezug ist wird sie dich kaum unterstützen können und daher dürfte die Erklärung überflüssig sein.

Zitat von: wask am 11. März 2018, 13:17:38
Ist meine Befürchtung, dass meine Mutter Kürzungen im Kauf nehmen muss berechtigt?
Ich fürchte ja siehe oben. Habt Ihr schon mal über einen Umzug nachgedacht weil auf Dauer dürfte die finanzielle Belastung nicht zu stemmen sein?

MfG FN
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Offline Peter Viersen

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #6 am: 11. März 2018, 15:01:12 »
Es bleiben einfach immer zu viele Fragen unbeantwortet:

Wie hier von ....
Zitat von: Fylou am 11. März 2018, 14:14:57
Was enthalten die 150€ denn aktuell?

Welche angemessene Miete/NK habt ihr an eurem Wohnort für 5 Personen?

Die Kostenbeteiligungsvereinbarung soll nur die Bruttokaltmiete und Heizung regeln.

Anteilig Strom musst du aus deinem Verdienst / Regelleistung beisteuern. Essen und Trinken sowieso.

Offline wask

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #7 am: 11. März 2018, 15:20:20 »
Sind die 150 Euro ein Fünftel der Gesamtmiete?

Nein.
ein fünftel wären in dem Fall 210€
Würde ich einen fünftel zahlen, hätte ich nur noch 240€ für mich übrig. Würde dann das JC nicht noch mehr von meiner Mutter abziehen?

Zitat von: Fettnäpfchen am 11. März 2018, 14:35:21
Ich fürchte ja siehe oben. Habt Ihr schon mal über einen Umzug nachgedacht weil auf Dauer dürfte die finanzielle Belastung nicht zu stemmen sein?


Umzug wäre eine Variante, jedoch in der momentanen Lage nicht möglich.
Wohnen hier schon seit knapp 18 Jahren hier und würden hier in der Gegend auch keine geeignete Wohnung finden.
Zu dem kommt, dass mein Vater seit knapp einen halben Jahr tot ist und somit es finanziell auch eng ist aber wir immer irgendwie über die Runden kommen.

150€ beinhalten Miete/NK/Verpflegung

Zitat von: Peter Viersen am 11. März 2018, 15:01:12
Welche angemessene Miete/NK habt ihr an eurem Wohnort für 5 Personen?

vier Personen   565 €
fünf Personen   630 €

Offline NevAda

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #8 am: 11. März 2018, 15:29:02 »
Zitat von: wask am 11. März 2018, 15:20:20
ein fünftel wären in dem Fall 210€
Also zahlt Deine Mutter für Euch 5 Personen 1.050 Euro Miete, wovon das JC aber nur 630 übernimmt?
Bis zum letzten Monat warst Du doch auch im Bezug (als Mitglied der 5er-BG) oder?

Und Du zahlst nicht ein Fünftel, sondern noch weniger - und kriegst dafür auch noch Essen? Die 240 Euro sind demnach nur Taschengeld? Findest Du das fair?

Ich glaube, Du fängst am besten mal von vorne an, zu erzählen, wer was wie bezahlt. Das passt so nicht ganz...

Offline Quinky

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #9 am: 11. März 2018, 15:54:14 »
Wieso 1/5

Wir haben hier 2 Bedarfsgemeinschaften

1BG mit 4 Personen mit den Angemessenheitskriterien für 4 Personen
und!!
1BG mit 1 Person mit den Angemessenheitskriterien für 1 Person.

Das Jobcenter MUSS für den 25jährigen die Angemessenheitskosten für 1 Person übernehmen!!!

Es darf NICHT!!!!!! die Angemessenheitskriterien für 5 Personen als Grundlage genommen werden!!!!

Die Pro-Kopf-Rechnung ist NUR massgebend, WENN ALLE in einer BG sind!

Gruß
Ernie

Offline Fylou

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #10 am: 11. März 2018, 16:04:44 »
Wenn man eine Kostenbeteiligungsvereinbarung will sollte man aber den Kopfanteil nehmen.

Zudem bleibt dir ja nicht nur dein 450€ job sondern auch dir steht ein Regelsatz zu. Und Miete. Davon wir dann dein Einkommen abzgl Freibetrag abgezogen. Du hast also nicht nur 240€ übrig.
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
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Offline Sheherazade

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #11 am: 11. März 2018, 16:16:53 »
Das Jobcenter MUSS für den 25jährigen die Angemessenheitskosten für 1 Person übernehmen!!!

Blödsinn, damit zahlt das Jobcenter dann mehr an KdU aus als die ebenfalls ALGII-beziehende Mutter bezahlen muss - vorausgesetzt, die Miete ist angemessen.

Zitat
Die Pro-Kopf-Rechnung ist NUR massgebend, WENN ALLE in einer BG sind!

Oder wenn alle Haushaltsmitglieder im Leistungsbezug sind und die Miete angemessen ist.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Warum lästert Ihr über Dicke? Die sind nicht gefährlich. Über die Dummen solltet Ihr Euch Gedanken machen! (unbekannt)
Komisch, dass Menschen, die immer alles besser wissen, nie etwas besser machen. (unbekannt)

Offline Sensoriker

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #12 am: 11. März 2018, 23:39:40 »
Ist schon so (fast) richtig was Quinky schrieb. Nur unglücklich ausgedruckt.

Es zählt dann 1 x 1er BG + 1x 4er BG
Die Angemessenheitskriterien gelten dann auch dementsprechend.
Für den 1er gelten die Kriterien für 1 Person.
Für den 4er gelten die Kriterien für 4 Personen.

Die Mutter würde also 565,- bekommen da angemessen für 4 Personen und der Sohn eben die Kosten in Höhe (hier nicht genannt) der angemessenheit für eine einer BG bzw wenn die Miete die er bezahlen muss niedriger ist, eben den Betrag.
Es wird da nicht mehr ausbezahlt als was insgesamt an Miete zu bezahlen ist.

Und ansonsten kann ich mich NevAda anschließen. Du gibts deiner Mutter 150,- im Monat für Unterkunft, Verpflegung, Wäsche waschen etc.  :no:
Du hättest wenn du ein fünftel bezahlen würdest NUR noch 240,- für dich übrig!! Was glaubst du was deine Mutter im Monat übrig hat. Ich wette sie wäre froh wenn sie soviel übrig hätte. (Wäre ich auch)
Abgesehen davon, wenn du eine eigene BG bist bekommst du ja anteilige Miete (die du voll an deine Mutter weiterleiten muss) sowie deinen RS abzüglich Einkommen (Freibeträge) davon bezahlst du entweder selber deine Verpflegung oder du gibts deiner Mutter einen vernünftigen Betrag dafür, dass sie dich rundum versorgt.

Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.

Offline Peter Viersen

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #13 am: 12. März 2018, 07:47:51 »
Bei mir im Kreis steht dazu:

Die Angemessenheit der Wohnung wird an der Personenzahl gemessen, und nicht an den einzelnen BG´s.

Beispiel: 5 Single BG´s bilden eine WG. Die Angemessenheitskriterien (bitte = nur Beispiel!) sind für Single-Wohnung 300,- € und für einen 5 Personen-Haushalt 1.000,- €.

Die angemessene Wohnung für diese 5 Einzel-BG´s darf insgesamt also nur 1.000,- € betragen und nicht 1.500,- €.

wie gesagt, so steht´s in den Anweisungen des hiesigen Kreises.

Offline Quinky

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Re: Ü25 Erstantrag, wohnhaft bei Mutter; Mutter selbst ALG2-Empfänger
« Antwort #14 am: 12. März 2018, 11:09:02 »
Bei mir im Kreis steht dazu:

Die Angemessenheit der Wohnung wird an der Personenzahl gemessen, und nicht an den einzelnen BG´s.

Beispiel: 5 Single BG´s bilden eine WG. Die Angemessenheitskriterien (bitte = nur Beispiel!) sind für Single-Wohnung 300,- € und für einen 5 Personen-Haushalt 1.000,- €.

Die angemessene Wohnung für diese 5 Einzel-BG´s darf insgesamt also nur 1.000,- € betragen und nicht 1.500,- €.

wie gesagt, so steht´s in den Anweisungen des hiesigen Kreises.

Peter Viersen:

Kreis und Kommunen bilden gerne ihre eigenen Gesetze und stören sich selbst an Entscheidungen des BSG/BGH/BVG NICHT!!
Ich bezweifel Deine Angaben nicht, das in Deinem Kreis so gehandelt wird. Nur ist dann Dein Kreis gesetzlos!!!
Auch Jobcenter usw. stören sich oft NICHT an den Gesetzen, sondern halten ihre eigenen Angaben für richtig. (Warum werden ca. 70% aller Widersprüche GEGEN die Jobcenter entschieden?)

Das oberste Deutsche GERICHT hat entscheiden, das ausnahmslos die Personenzahl innerhalb einer/mehrerer BG's für die Angemessenheit entscheidend ist. (Im anderen Falle könnte JEDES Jobcenter VERLANGEN, das sämtliche HartzIV-Empfänger wegen der Angemessenheit beispielsweise in 10erWG'S umziehen müssen, damit die Wohnkosten gesenkt werden!!! Das ergibt sich in Konsequenz daraus, wenn bei WG's nicht mehr die Angemessenheitskriterien einer BG gelten würde))

Gruß
Ernie