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Autor Thema: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!  (Gelesen 1446 mal)

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Offline CaryVittl

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Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« am: 11. März 2018, 15:15:16 »
Hallo ich hab da mal ein Problem und hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Ich habe seit 2 Jahren eine 50% stelle die bis zu 70% genutzt werden kann. Da am Anfang noch weniger Personal da war hatte ich über 1 Jahr eine 70% stelle bei der ich zum Glück nicht mehr aufs Amt angewiesen war. Ab Okt. 2017 wurde ich wieder auf die 50% stelle zurück gestuft da neues Personal eingestellt wurde. Da ende Februar mein Vertrag auslaufen sollte und ich lange erst nicht wusste wie es weitergeht hatte ich mir da noch keine Aufstockung geholt, sondern jetzt erst ab März da mein Vertrag nochmal verlängert wurde.
Ich habe 982,70 Brutto (und je nach Urlaub, Überstunden oder auch Krankheit, ein Zuschlag) bekomme ich zwischen ca. 800 und 900€ Netto. Ich muss meine Miete selbst bezahlen zur Zeit 260,50€. Ich habe also Anfang März eine Aufstockung beantragt letzten Freitag kam die Ablehnung, im Anschreiben steht ich hätte zuviel Geld siehe Anhänge.
In ihrer Berechnung hab ich 1.020€ Brutto. Wie die darauf kommen kann ich nur Raten ich habe Lohnzettel von Nov., Dez. 17 und Jan. 18 abgegeben. Im November habe ich zum normalen Gehalt noch Weihnachtsgeld erhalten was als solches auch Ausgewiesen war auf dem Lohnzettel. Habe im November also Weihnachtsgeld und Normalen lohn bekommen. In der Berechnung haben sie Nur das Brutto Weihnachtsgeld und zwei mal den Normalen Bruttolohn genommen zusammen gerechnet und dann durch 3 geteilt. Nur so kann ich mir die Berechnung im Anhang erklären. Sie haben auch schon 104€ Wohngeld die ich beantragen soll dazu gerechnet dazu eine Frage dürfen die das schon dazurechnen obwohl es noch nicht beantragt wurde da sie es mir erst in diesem Schreiben empfohlen haben? Da sie das Wohngeld schon mitgerechnet haben liege ich dann über dem Satz für eine Aufstockung.
Kann mir jemand bei einer Formulierung eines Widerspruches helfen?

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]

Offline Quinky

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #1 am: 11. März 2018, 15:58:59 »
Das Jobcenter DARF Dich auf Wohngeld verweisen, WENN das Wohngeld höher ist als die ALGII-Aufstockung.

Da jedoch das Jobcenter in verbrecherischer Weise so geringe SV-Kosten ansetzt (NIEMAND hat bei 1.020€ brutto 900€ netto! haben), sind FALSCHE Werte in der Berechnung drin.
Widerspruch gegen die Ablehnung, das hier ein VIEL zu hohes Brutto und eine EXTREM zu hohes netto angenommen wurde.

Gruß
Ernie

Offline Sheherazade

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #2 am: 11. März 2018, 16:12:04 »
In ihrer Berechnung hab ich 1.020€ Brutto. Wie die darauf kommen kann ich nur Raten ich habe Lohnzettel von Nov., Dez. 17 und Jan. 18 abgegeben. Im November habe ich zum normalen Gehalt noch Weihnachtsgeld erhalten was als solches auch Ausgewiesen war auf dem Lohnzettel. Habe im November also Weihnachtsgeld und Normalen lohn bekommen. In der Berechnung haben sie Nur das Brutto Weihnachtsgeld und zwei mal den Normalen Bruttolohn genommen zusammen gerechnet und dann durch 3 geteilt.

Passt das auch mit dem Nettolohn zusammen?

Hast du denn schon Wohngeld beantragt? Wenn nicht, nimm den Ablehnungbescheid in Kopie dabei, dann muss die Wohngeldstelle rückwirkend ab dem Datum, an dem du ALGII beantragt hast, berechnen und bescheiden.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Warum lästert Ihr über Dicke? Die sind nicht gefährlich. Über die Dummen solltet Ihr Euch Gedanken machen! (unbekannt)
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Offline CaryVittl

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #3 am: 11. März 2018, 16:50:15 »
@Sheherazade
Passt das auch mit dem Nettolohn zusammen?  Deren Berechnung ist Komplett Falsch. Die haben das Weihnachtgehalt mitberechnet aber nur das Weihnachtsgeld und nicht noch den Normalen Lohn den ich da auch noch bekommen habe.

Hast du denn schon Wohngeld beantragt? Wenn nicht, nimm den Ablehnungbescheid in Kopie dabei, dann muss die Wohngeldstelle rückwirkend ab dem Datum, an dem du ALGII beantragt hast, berechnen und bescheiden.  Hab ja geschrieben das ich Kein Wohngeld bekomme. Das haben die einfach schon dazugerechnet. Im Anschreiben steht ja das ich es beantragen kann/soll/muss. Muss jetzt erstmal schauen ob ich nicht doch noch einen Zuschuss holen kann. Deshalb such ich jemanden der einen Widerspruch formulieren kann.

[/quote]

Offline Sheherazade

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #4 am: 11. März 2018, 17:15:58 »
Das Weihnachtsgeld wird auch mit berechnet, beim Wohngeld übrigens auch, die errechnen in der Regel einen Durchschnitt der letzten 12 Monate. Solange ausser dir niemand hier weiß, wie genau dein Einkommen in den betreffenden Monaten ausgesehen hat (Brutto und Netto) wird das mit den Hinweisen für einen Widerspruch etwas schwierig. Besser wäre es, wenn man erstmal genau nachrechnen könnte mit tatsächlichen Zahlen und nicht mit ca. von bis.

Bei AlgII wird allerdings in der Regel mit den tatsächlichen Einkommenszahlen gerechnet, bei dir wäre das also mit den Einkommenszahlen ab März. Bei schwankendem Einkommen kann und wird aber ein Durchschnitt der letzten 6 Monate gebildet. Es wäre also nicht schlecht, wenn du die Zahlen (Brutto und Netto) für die Monate Oktober - März hättest, behelfsweise eben Oktober bis einschl. Februar, dann muss man eben mit 5 Monaten rechnen.
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Offline crazy

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #5 am: 14. März 2018, 19:31:09 »
Bei 800 netto minus 260,50 Miete bleiben noch 539,50 übrig. 110 über Regelsatz.
Wenn mehr verdient wird entsprechend mehr über.
Sei froh wenn Du nichts vom JC bekommst so gerätst Du nicht in deren Fänge .
Wohngeld versuchen und ggf auch mal gucken ob es Ermäßigung Beitragsservice gibt. Bei knapp über Alg2 geht das nämlich.

Offline CaryVittl

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Re: Aufstockung zum Lohn/Ablehnung/Widerspruch!
« Antwort #6 am: 15. März 2018, 20:47:33 »
Bei 800 netto minus 260,50 Miete bleiben noch 539,50 übrig. 110 über Regelsatz.
Wenn mehr verdient wird entsprechend mehr über.
Sei froh wenn Du nichts vom JC bekommst so gerätst Du nicht in deren Fänge .
Wohngeld versuchen und ggf auch mal gucken ob es Ermäßigung Beitragsservice gibt. Bei knapp über Alg2 geht das nämlich.

Hab vor 2 Jahren mit dem selben Gehalt auch einen zuschuss bekommen. Hat sich da was geändert. Hab heute auch die neue Mietbescheinigung vom Vermieter bekommen ( da die Nebenkosten Nachzahlung viel war muss ich jetzt mehr Heizkosten zahlen) muss jetzt insgesamt 288€ Miete zahlen.