Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Wohnung zu teuer  (Gelesen 778 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Sensoriker

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 461
Re: Wohnung zu teuer
« Antwort #15 am: 21. März 2018, 17:28:20 »
Das ist ja krass. Und mir stiegen sie vor einiger Zeit aufs Dach weil meine Heizkosten mit 100,- für 2 Personen zu hoch waren.

Dann besteht ja eine Gesamtangemessenheit (also Bruttokalt + Heizkosten) in Höhe von 479,- €

Da ist ja die Gesamtmiete mit 450,- darunter und müsste "genehmigt" werden.

Viele JC versuchen immer noch die Miete getrennt nach BK und HK zu sehen. Wenn eine davon unangemessen ist die Wohnung unangemessen. Laut Urteil vom BSG ist, aber die Bildung einer Gesamtangemessenheit inzwischen möglich und wird auch inzwischen von vielen JC auch so gehandhabt.

Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.

Offline homiliene1101

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 36
Re: Wohnung zu teuer
« Antwort #16 am: 21. März 2018, 17:49:27 »
Ja deswegen verstehe ich es auch nicht, warum er diese wohnung nicht genehmigt bekommt. :heul:

Der SB hat gemeint die Bruttokalt ist zu hoch.

Offline Sensoriker

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 461
Re: Wohnung zu teuer
« Antwort #17 am: 21. März 2018, 20:00:14 »
Dann mache dem SB auf
§ 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung
Nr. (10) aufmerksam

"Zur Beurteilung der Angemessenheit der Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach Absatz 1 Satz 1 ist die Bildung einer Gesamtangemessenheitsgrenze zulässig. Dabei kann für die Aufwendungen für Heizung der Wert berücksichtigt werden, der bei einer gesonderten Beurteilung der Angemessenheit der Aufwendungen für Unterkunft und der Aufwendungen für Heizung ohne Prüfung der Angemessenheit im Einzelfall höchstens anzuerkennen wäre. Absatz 1 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend."

Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.