Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?  (Gelesen 820 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline novalee

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 37
Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?
« am: 24. März 2018, 12:27:26 »
Hallo,

ich habe gerade nach 8 Wochen einen Brief von der Wohngeldstelle bekommen und wäre fast kollabiert vor Wut  :teuflisch:
Ich lebe gemeinsam mit meiner Tochter haarscharf über einem ALG2 Anspruch. Ich "rutsche" quasi öfter mal raus und dann wieder rein. Ab Juli bekomme ich die ALG2 Aufstockung wieder.
Ich habe im Januar wegen wegfallender ALG2 Aufstockung Wohngeld beantragt. Da ich mit der Dame Erfahrung habe und weiß, dass sie 6-8 Wochen braucht, habe ich mir nichts dabei gedacht, dass es mal wieder etwas länger dauert.
Heute kam ein Schreiben, dass mein Antrag wegen fehlender Mitwirkung abgelehnt wird. Ich hätte Unterlagen, die angefordert wurden nicht eingereicht.  :sad: Ich habe aber gar keinen Brief erhalten. Die Absage war der erste Brief seit meinem Antrag. Ich fühle mich gerade derart verarscht. Im Schreiben steht, dass ich Widersprechen kann - hat das überhaupt Sinn? Kann man bei so etwas überhaupt "gewinnen" - ich bin mittlerweile so kaputt und habe resigniert- hat es Sinn da Energie rein zu stecken? Oder ziehe ich es am Minimum irgendwie durch bis ich wieder ALG2 beantragen kann.


Offline SantanaAbraxas

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1304
Re: Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?
« Antwort #1 am: 24. März 2018, 13:54:43 »
Welche Unterlagen sollen das sein, sind die im Ablehnungsbescheid aufgeführt?

Muss nicht vom Versender der Zugang des Schriftstücks (hier Mitwirkungsschreiben) nachgewiesen werden? Gibt es eine Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Ablehnungsbescheid, dass eine Prüfung des Anspruchs möglich ist, wenn die fehlenden Unterlagen nachgereicht werden (oder gibt es das beim Wohngeld nicht)?

Offline novalee

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 37
Re: Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?
« Antwort #2 am: 24. März 2018, 14:56:58 »
Welche Unterlagen sollen das sein, sind die im Ablehnungsbescheid aufgeführt?


Nein, keinerlei Info.....nur dass ich das was gefordert wurde nicht eingereicht hätte - um was es sich handelt weiß ich nicht.
Die Ablehnung ist ein maschineller Vordruck.




Zitat
Muss nicht vom Versender der Zugang des Schriftstücks (hier Mitwirkungsschreiben) nachgewiesen werden? Gibt es eine Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Ablehnungsbescheid, dass eine Prüfung des Anspruchs möglich ist, wenn die fehlenden Unterlagen nachgereicht werden (oder gibt es das beim Wohngeld nicht)?
Es steht nur drauf, dass ich binnen Wochen Widerspruch einlegen kann.
Enorm finde ich, dass der Brief einen Postweg von 9 Tagen hatte, bei einem Weg von 4km.


Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 30041
Re: Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?
« Antwort #3 am: 24. März 2018, 15:41:58 »
Dann lege Widerspruch ein mit der Begründung, dass du keinerlei Schreiben nach Abgabe deines Antrages erhalten hast und du demnach keine Anforderungen über irgendwelche nachzureichenden Unterlagen vorliegen hast. Eine Mitwirkung war dir somit nicht möglich.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Online global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1367
Re: Wohngeld: angeblich fehlende Mitwirkung. Widerspruch?
« Antwort #4 am: 24. März 2018, 15:42:05 »
Zitat von: novalee am 24. März 2018, 14:56:58
Enorm finde ich, dass der Brief einen Postweg von 9 Tagen hatte, bei einem Weg von 4km.
Die Briefe werden mittlerweile - ausser man hat für  den Service prio bezahlt - dann zugestellt, wenn die Post Kapazitäten hat.
Das führt dazu, dass meine Telefonrechnung vom Erstellungsdatum 3 Wochen braucht zugestellt zu werden, dass ich schon am überlegen bin ob sie nicht doch verloren ging.