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Autor Thema: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?  (Gelesen 4119 mal)

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Offline Anne-Suvi

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #15 am: 24. März 2018, 21:30:15 »
Ich denke wir sind und einig der te sollte sich Hilfe suchen
Es wurden genug Möglichkeiten genannt. Welche für ihn die richtige ist
Beratungsstelle, Arzt usw liegt bei ihm

So! :smile:

Offline fulixxxus

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #16 am: 25. März 2018, 11:30:21 »
Danke für eure Ratschläge, Gedanken und Ideen.

Ich werde die kommende Woche zum Hausarzt gehen und dort um Hilfe bitten.

Muss ich das Jobcenter informieren, dass ich mich in psychologische Behandlung begeben möchte/werde?
Sollte ich meinem Berufsberater für unter 25 Jährige von meinen Sorgen erzählen?
Was ist von den Amtsärzten zu halten, wo man dann mit der Zeit hingeschickt wird? Von diesen lese und höre ich fast ausschließlich negatives, da sie ja mehr oder weniger im Interesse der Jobcenter handeln.

Offline Keen

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #17 am: 25. März 2018, 13:28:26 »
Wenn du zum HA gehst, bitte diesen auch ein großes Blutbild zu machen. Am Besten vielleicht auch gleich nüchtern hingehen.
Wichtig könnte der Hämoglobin- und Ferretinwert sein. Der zweite ist leider kein Bestandteil des kleinen Blutbildes mehr. Die Symptome könnten genauso gut auf einen Eisenmangel hindeuten.
Eisenmangel deckt sich mit den Symptomen einer Depression.

Gast42062

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #18 am: 25. März 2018, 13:41:36 »
:ironie:
Wir haben hier ca. 9000 Ärzte und ca. 2000 Rechtsanwälte im Forum - wie solche Fragestellungen enden ist vorab abzuschätzen  :lachen:
----------
Das ist der wichtigste Satz wohl:
LadyMiou ist da ja auch top ausgebildet in der Materie.  :zwinker:

Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #19 am: 25. März 2018, 14:00:42 »
Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle , er überweist dann zum Psychotherapeuten. 

Die Wartelisten für einen Termin bei denen sind leider sehr lang und es gibt viele schlechte davon. Wichtig wäre es jemanden zu finden der sich WIRKLICH gut auskennt. Wer noch nie eine Angststörung hatte weiß nicht welche Ausmaße sowas haben kann.

Diese ganzen Psycho etc. Beratungsstellen sind meiner Meinung nach nicht wirklich hilfreich.

Offline Lady Miou

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #20 am: 25. März 2018, 14:28:30 »
Zitat von: Phoebe am 25. März 2018, 14:00:42
Die Wartelisten für einen Termin bei denen sind leider sehr lang und es gibt viele schlechte davon.
:sorry: aber diese Aussage ist mir zu pauschal und wird den TE eher verunsichern. Gerade im Bereich Psychologie ist es sehr wichtig das die Chemie zwischen Psychologen und Patient stimmt, denn man muß ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Es gibt leider für die neue Volkskrankheit nicht genügend emphatische und ausgebildete Menschen, daher die Warteschlangen. Schon 2013 fehlten über 3000 Psychologen und es hat sich eher verschlechtert als verbessert, dank des Sparkurse unseres Gesundheitswesens.

Offline Sheherazade

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #21 am: 25. März 2018, 14:39:00 »
Ich werde die kommende Woche zum Hausarzt gehen und dort um Hilfe bitten.

Das ist schon mal ein sehr guter Anfang.

Zitat
Muss ich das Jobcenter informieren, dass ich mich in psychologische Behandlung begeben möchte/werde?


Nein.

Zitat
Sollte ich meinem Berufsberater für unter 25 Jährige von meinen Sorgen erzählen?

Kannst du machen, wenn du willst, aber frühestens erst, wenn du beim Hausarzt warst und weißt wie es weiter gehen kann.

Zitat
Was ist von den Amtsärzten zu halten, wo man dann mit der Zeit hingeschickt wird? Von diesen lese und höre ich fast ausschließlich negatives, da sie ja mehr oder weniger im Interesse der Jobcenter handeln.

An diesem Punkt bist du noch lange nicht. Einen Schritt nach dem anderen.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Gast29894

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #22 am: 25. März 2018, 14:42:52 »
Wenn man den ambulanten Weg gehen möchte:

1. Anlaufstelle: Hausarzt. Der kann schonmal eine AU ausstellen. Und eine Überweisung für zunächst einen Neurologen ausstellen. Dieser muss nicht gleich ein Psychotherapeut sein oder Psychologe/Psychiater, einige sind es allerdings.

2. Schritt wäre es dann, einen Termin bei diesem auszumachen. Ja, die Wartelisten sind lang.

Es gib den stationären Weg:

Mit einer akuten Depression und Angsttörung besteht die Möglichkeit, sich an eine Institutsambulanz zu wenden und eauch die Möglichkeit, sich eine Einweisung für eine Klinik zu erwirken. Diese Klinik könnte einen Psychosomatischen Ansatz verfolgen.
Von dort aus gäbe es dann während des Aufenthaltes die Möglichkeit, über den dortigen Sozialdienst eine ambulante Betreuung für die Zeit zu Hause anzustreben.
Durch diese Betreuung erhält man auch schneller einen Termin beim örtlichen Neurologen, da diese Dienste Hand in Hand arbeiten.

Offline Keen

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #23 am: 25. März 2018, 15:01:03 »
Zitat von: Gast29894 am 25. März 2018, 14:42:52
1. Anlaufstelle: Hausarzt. Der kann schonmal eine AU ausstellen. Und eine Überweisung für zunächst einen Neurologen ausstellen. Dieser muss nicht gleich ein Psychotherapeut sein oder Psychologe/Psychiater, einige sind es allerdings.
Von Neurologen mit dem Zusatz Psychiatrie würde ich grundsätzlich abraten. Es bestehen himmelweite Unterschiede zwischen einer neurologischen Ausbildung mit dem Zusatz und einer jahrelangen fachlichen Ausbildung eines Psychiaters. Außerdem ist einer Psychologe nicht mit einem Psychiater gleichzusetzen. Im Gegensatz zum Psychologen oder Psychotherapeuten hat der Psychiater eine medizinische Ausbildung.

Zitat von: Gast29894 am 25. März 2018, 14:42:52
2. Schritt wäre es dann, einen Termin bei diesem auszumachen. Ja, die Wartelisten sind lang.
Mit entsprechender Überweisung kann dies auch lediglich max. 4 Wochen dauern. Außerdem gibt es inzwischen auch die Notfalltermine beim Therapeuten/Psychologen.
Zitat von: Gast29894 am 25. März 2018, 14:42:52
Von dort aus gäbe es dann während des Aufenthaltes die Möglichkeit, über den dortigen Sozialdienst eine ambulante Betreuung für die Zeit zu Hause anzustreben. Durch diese Betreuung erhält man auch schneller einen Termin beim örtlichen Neurologen, da diese Dienste Hand in Hand arbeiten.
Der Aufenthalt ist nicht erforderlich um eine ambulante Betreuung zu bekommen. Außerdem erhält man durch die ambulante Betreuung nicht schneller einen Termin. Die können behilflich sein bei der Arztsuche aber haben keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe.

Offline Angie69

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #24 am: 25. März 2018, 15:32:56 »
Keen du sprichst mir aus der Seele

Neurologe soll sein Gebiet machen

Psychiater seins

--

Das mit den notfallterminen würde mich interessieren. Warte Dauer bei den Therapeuten die zur Praxis meines Psychiaters gehören 1 Jahr.

---

Ambulantes betreutes wohnen kann man über die Sozialpsychologischen Dienste von stadtmission usw beantragen. Das Krankenhaus vermittelt einen nur dorthin.

Und wie Keen sagt die haben keinen Einfluss darauf schneller einen Termin zu bekommen.
Sie sind mehr für reden da, was raussuchen wenn man nicht weiß wo man was beantragen kann. Begleitung zu Ämter Ärzten usw


Aber ich glaube das das grad viel zu viel Input für den te.
Es gibts so viele Anlaufstellen und Möglichkeiten

Aber erst mal muss er die sorge verlieren zum Arzt zu gehen.
Ohne richtige Diagnose geht garnichts
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Phoebe

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #25 am: 25. März 2018, 21:32:40 »
Ich bin auch der Meinung ; ein Schritt nachdem anderen !

Es ist aber wirklich wichtig dem Hausarzt alles zu sagen was einen hinsichtlich der Ängste usw. belastet .
Schämen muss man sich wirklich nicht wenn man Hilfe möchte.

Ob nun Psychologe oder Psychiater o.ä. es findet , auch als Notfalltermin , immer ein Erstgespräch statt .
Es muss auf beiden Seiten passen sonst wird eine Therapie schwierig egal welche Therapieform zum tragen kommt.

Offline Keen

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #26 am: 25. März 2018, 23:58:01 »
@Angie69
Denke, dass der Artikel da bereits ein paar Fragen beantwortet.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/psychotherapeuten-bieten-ab-april-neue-sprechstunde-an-a-1140826.html

***********
Bei den Schritten zur schlüssigen Therapieform haben sich folgende Schritte bewährt.
1. Hausarzt
2. Psychiater und dann evtl.
3. Psychologe/Therapeut
Alleine der Psychiater sollte die geeignete Therapieform mit dem Patienten besprechen.




Gast29894

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #27 am: 26. März 2018, 00:28:38 »
Zitat von: Keen am 25. März 2018, 15:01:03
Außerdem erhält man durch die ambulante Betreuung nicht schneller einen Termin. Die können behilflich sein bei der Arztsuche aber haben keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe.
Bei mir ist der Vorgang 2003 gewesen, offenbar hat sich da vieles verändert, denn ich bin so schneller zum Neurologen gekommen.

Und auch zum Sozialamt.

Und danke, dass du mich als dumm darstellst, indem du mir Unterschiede zwischen Neurologe, Psychotherapeut, Psychologe und Psychiater erklären musst.
Ich gestehe, ich BIN dumm. Geradezu doof.

Offline Keen

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #28 am: 26. März 2018, 05:11:57 »
Zitat von: Gast29894 am 26. März 2018, 00:28:38
Bei mir ist der Vorgang 2003 gewesen, offenbar hat sich da vieles verändert, denn ich bin so schneller zum Neurologen gekommen.
Das war auch 2003 nicht anders.
Zitat von: Gast29894 am 26. März 2018, 00:28:38
Und auch zum Sozialamt.
Auch hierrauf hat das betreute Wohnen keinen direkten Einfluss.

Zitat von: Gast29894 am 26. März 2018, 00:28:38
Und danke, dass du mich als dumm darstellst, indem du mir Unterschiede zwischen Neurologe, Psychotherapeut, Psychologe und Psychiater erklären musst.
Zitat von: Gast29894 am 25. März 2018, 14:42:52
Dieser muss nicht gleich ein Psychotherapeut sein oder Psychologe/Psychiater, einige sind es allerdings.
Du hast Psychologe und Psychiater gleichgesetzt nicht ich. Machen ja einige. Wenn du dich deshalb als dumm bezeichnest, ist das deine Sache.


Gast29894

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Re: Angst, Übelkeit, Antriebslosigkeit - Depression?
« Antwort #29 am: 26. März 2018, 07:56:15 »
Ich habe es nicht gleichgesetzt, denn ein "/" ist für mich kein"=".
Aber bitte. Und es war durchaus anders, aber auch hier, bitte, wenn du meinst, meine Erfahrung als falsch zu bezeichnen.