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Autor Thema: Jobcenter fordert (meiner Meinung nach) zu viele unrelevante Unterlagen  (Gelesen 6334 mal)

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Gast31592

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Soweit ich gelesen habe, wird das Kindergeld als Einkommen des Kindes gezählt, was früher nicht so war.


Da ist dein Denkfehler. Kindergeld ist Einkommen der Mutter, welches zur Deckung des Bedarfes des Kindes herangezogen werden muss, sofern da Bedarf besteht.
Wenn das Kind (rechnerisch) keinen Bedarf hat, dann wird es zur Deckung des Bedarfes der Mutter verwendet.

Erst wenn das Kind auszieht und das Kindergeld an das Kind weitergeleitet wird, dann kann es nicht mehr angerechnet werden.

Offline global

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Deine Erklärung habe ich verstanden.

Aber im Grunde macht es finanziell kaum einen Unterschied ob innerhalb einer BG das Kindergeld als Einkommen des Kindes oder als Einkommen der Mutter angerechnet wird. Oder sehe ich das falsch?

Gast44116

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Ich kenne nur die Bescheide von Alleinerziehenden mit Kindern die nicht arbeiten.

Ich habe keine Ahnung wie es gerechnet wird bei arbeitseinkommen

---

@global
Genau es ist egal wer wem was auf dem Papier zugeordnet wird
Die Summe unterm Strich muss stimmen

Seh es so alles landet im Geldbeutel der Mutter
Ist dich egal wer lt. Bescheid was bekommt

Gast31592

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Aber im Grunde macht es finanziell kaum einen Unterschied ob innerhalb einer BG das Kindergeld als Einkommen des Kindes oder als Einkommen der Mutter angerechnet wird. Oder sehe ich das falsch?

Das macht ab dem Moment einen Unterschied, wo das Kind Einkommen hat, welches seinen Bedarf übersteigt.
Das ist genau der Punkt den du angesprochen hast.

Offline Ecki07

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Zitat von: Gast44116 am 07. April 2018, 19:41:11
Genau es ist egal wer wem was auf dem Papier zugeordnet wird
Die Summe unterm Strich muss stimmen
Das stimmt aber nicht.

Bei Kinder wird das EK nicht verteilt. Das kann dann zur Folge haben, dass das Kind aus der BG rausfällt.
Ausnahme: Überschüssiges Kindergeld wird auf den Kindergeldberechtigten übertragen.

Gast44116

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Zitat von: Gast44116 am 07. April 2018, 19:41:11
Genau es ist egal wer wem was auf dem Papier zugeordnet wird
Die Summe unterm Strich muss stimmen
Das stimmt aber nicht.

Bei Kinder wird das EK nicht verteilt. Das kann dann zur Folge haben, dass das Kind aus der BG rausfällt.
Ausnahme: Überschüssiges Kindergeld wird auf den Kindergeldberechtigten übertragen.

Wir reden nicht von arbeitseinkommen

Sondern Kindergeld und kindesunterhalt als einkommen des kindes

Offline global

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@potampyrgus

Deine Aussage verstehe ich nun nicht ganz. Auch wenn das Kind eigenes Einkommen hat, welches seinen Bedarf übersteigt, wird das Kindergeld der Mutter übertragen. Es im Grunde doch egal, ob das Kindergeld der Mutter von Anfang an übertragen wird oder erst zu einem später Zeitpunkt.

@Ecki07

Welche Folgen hätte es dann, wenn das Kind aus der BG fällt?
Überschüssiges Kindergeld wird ja ohnedies der Mutter übertragen.

Offline Ecki07

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Zitat von: global am 07. April 2018, 19:51:59
Welche Folgen hätte es dann, wenn das Kind aus der BG fällt?
Überschüssiges Kindergeld wird ja ohnedies der Mutter übertragen.
Aber nur das überschüssige Kindergeld. Ander EK bleiben beim Kind.
Auch hat das Kind einen Anspruch auf KdU in Höhe der Einmann-BG.

Gast31592

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@potampyrgus

Deine Aussage verstehe ich nun nicht ganz. Auch wenn das Kind eigenes Einkommen hat, welches seinen Bedarf übersteigt, wird das Kindergeld der Mutter übertragen. Es im Grunde doch egal, ob das Kindergeld der Mutter von Anfang an übertragen wird oder erst zu einem später Zeitpunkt.


Wenn das Kindergeld als eigenes Einkommen gerechnet würde, genauso wie z.B. Unterhalt oder Erwerbseinkommen, dann dürfte es der Mutter nicht angerechnet werden. Das dem nicht so ist, hatten wir ja schon klar gestellt.

Wenn das tatsächliche Einkommen + Kindergeld den Bedarf nicht übersteigt,  dann macht es keinen Unterschied.

Gast44116

  • Gast
Ein Kind das nicht arbeitet global fällt nicht aus der bG

Ich denke es wird von zwei verschiedenen Einkommen gesprochen

Für deinen Fall Mutter und Kind 9 Jahre zählt meine Rechnung

Wenn das Kind mal arbeitet keine Ahnung, das hab ich noch nicht im Bekanntenkreis wie müssen grad erstmal die pupertät überleben 😂 bevor es ans arbeiten geht

Offline Ecki07

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Zitat von: Gast44116 am 07. April 2018, 20:00:08
Ein Kind das nicht arbeitet global fällt nicht aus der bG
@Angie69:

Bei alleinerziehenden Eltern im ALG II-Bezug kann es vorkommen, dass die Kinder aufgrund von eigenen Einkünften wie etwa Unterhalt, Kindergeld und Kinderwohngeld keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) haben. In diesem Fall bilden die Kinder mit ihrem Elternteil, bei dem sie leben, keine so genannte „Bedarfsgemeinschaft“ (§ 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II).
https://sozialberatung-kiel.de/2017/03/03/alleinerziehende-sollten-kosten-der-unterkunft-pruefen/

Gast44116

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Was ist kinderwohngeld ?

Ich hatte noch keine bekannte die soviel Unterhalt bekommen hat das Kind rausgefallen ist.
Im Normalfall haben die Mütter unterhaltsvorschuss oder um die 300 Unterhalt

Selbst mit der halbweisenrente plus Unterhalt plus Kindergeld ist zB das eine Kind noch mit drin in der bg


Beib dem Link geht es um die Miete nicht den regelsatz und das der Mutter der Übergang von ihrem regelsatz abgezogen wird

Jetzt bin ich verwirrt

Offline global

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@Ecki07

Was bedeutet das dann konkret, wenn das Kind aus der BG fällt?

Nehmen wir an, die KdU sind 600 Euro. Innerhalb der BG würden beiden Teilen (Mutter+Kind) jeweils 300 Euro zugerechnet.

Würden dann der Mutter die 600 Euro KdU alleine zugerechnet und das Kind müßte seinen Anteil beisteuern? Kommt das dann nicht auf das gleiche raus?

Oder lautet die Rechnung wie folgt:
Mutter (Single BG) hat z.B. einen angemessenen Bedarf von 400 Euro, der vom JC übernommen wird. Somit müßte das Kind nur 200 Euro übernehmen und hätte dann tatsächlich 100 Euro mehr zur Verfügung, als wenn es in einer 2er BG wäre.

@Angie69

Ein Kind kann doch sehr leicht sein, dass ein Kind aus der BG fällt.

Gast44116

  • Gast
Mich würde jetzt interessieren was das in der Endsumme also das was nach der Miete bleibt ausmacht

Ich denke das ist nur wieder Bürokratie



Miete für Mutter mit Kind plus die jeweiligen regelsätze plus Zuschläge

Das muss am Ende da sein

Ist nur m Meinung


Nachtrag
Da sich der regelsatz für Kinder nach dem Alter staffelt, denke ich nicht das es unterm Strich einen Unterschied macht ob ein Kind in der bG ist oder nicht

Evtl ab einem bestimmten alter
« Letzte Änderung: 07. April 2018, 20:40:29 von Gast44116 »

Offline global

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Zitat von: Gast44116 am 07. April 2018, 20:24:07
Da sich der regelsatz für Kinder nach dem Alter staffelt, denke ich nicht das es unterm Strich einen Unterschied macht ob ein Kind in der bG ist oder nicht

Warum nicht? Auch der Unterhaltsanspruch erhöht sich mit zunehmenden Alter, auch durch das evtl. höhere Einkommen des Vaters noch stärker.