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Autor Thema: Erste Ausbildung abgebrochen - Vorstellungsgespräche trotzdem bestehen?  (Gelesen 552 mal)

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Offline Benutzer50

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Hallo allerseits,

ich bin schon seit über 3 Monaten wohnungslos. Bis jetzt war ich in der Zeit in einer Obdachlosenpension untergebracht. Der Unterschied zu einem Obdachlosenheim ist, dass man dort einfestes Einzelzimmer besitzt, welches man abschließen kann.

Letzten Sommer hatte ich zuvorein Einstiegsqualifizierungsjahr begonnen. Das ist mit anderen Worten das erste Ausbildungsjahr, nur das es vom Jobcenter finanziert wird (Hartz 4) und man dann übernommen werden kann. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich die Maßnahme die letzten Tage abgebrochen. In erster Linie weil ich angewidert von dem Unternehmen bin. Ob ich noch Geld vom Amt bekommen werde, weiß ich noch nicht. Aber ich kann in den nächsten Monaten noch von der Kaution leben, die ich gespart hatte für eine neue Wohnung und die Pension wird zufälligerweise in wenigen Wochen dicht gemacht. Ich bin trotzdem froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe.

Mein erstes Ziel ist jetzt, eine neue bzw. „richtige“ Ausbildungsstelle zu finden. Für das, was ich machen möchte, habe ich gute Qualifikationen und meine Bewerbung ist kompetent. Ich mache mir keine Sorgen, dass ich nicht eingeladen werde zu Gesprächen, sondern was ich auf die Fragen antworten werde, warum ich die erste Ausbildung abgebrochen habe, was ich derzeit mache, wo ich lebe usw. Ich kann wohl schlecht von den wahren Gründen anfangen. Das würde sehr negativ auf mich fallen, oder man würde denken ich wäre jemand aus dem Brennpunkt. Es wird auch niemand wirklich verstehen können, der nicht in der gleichen Situation war.

Wie geht man so etwas an?

Offline global

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Zitat von: Benutzer50 am 08. April 2018, 17:55:44
Ich mache mir keine Sorgen, dass ich nicht eingeladen werde zu Gesprächen, sondern was ich auf die Fragen antworten werde, warum ich die erste Ausbildung abgebrochen habe, was ich derzeit mache, wo ich lebe usw. Ich kann wohl schlecht von den wahren Gründen anfangen. Das würde sehr negativ auf mich fallen, oder man würde denken ich wäre jemand aus dem Brennpunkt.
Und du denkst, dass es besser ist, dem AG beim Gespräch eine Fantasie- und Lügengeschichte zu erzählen, die dann doch ans Tageslicht kommt!

Ein seriöser AG wird sicherlich Verständnis für deine Situation aufbringen können, wenn du ehrlich bist und deine Fähigkeiten zu seinen Anforderungen passen.

Offline Benutzer50

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Zitat von: Benutzer50 am 08. April 2018, 17:55:44
Ich mache mir keine Sorgen, dass ich nicht eingeladen werde zu Gesprächen, sondern was ich auf die Fragen antworten werde, warum ich die erste Ausbildung abgebrochen habe, was ich derzeit mache, wo ich lebe usw. Ich kann wohl schlecht von den wahren Gründen anfangen. Das würde sehr negativ auf mich fallen, oder man würde denken ich wäre jemand aus dem Brennpunkt.
Und du denkst, dass es besser ist, dem AG beim Gespräch eine Fantasie- und Lügengeschichte zu erzählen, die dann doch ans Tageslicht kommt!

Ein seriöser AG wird sicherlich Verständnis für deine Situation aufbringen können, wenn du ehrlich bist und deine Fähigkeiten zu seinen Anforderungen passen.

Danke für die Antwort.

Ich hätte nicht vor etwas zu erzählen, was völlig falsch ist. Höchstens die Sachen etwas anders erzählen.

Ich denke es gibt immer mehr als einen qualifizierten Bewerber. Wenn mehrere zur Auswahl stehen, dann sicherlich nicht der, der so etwas wie ich erzählen wird. Ich möchte an sich nicht alles verheimlichen, aber ich kann es nicht 100% so erzählen, wie es ist.

Offline global

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Inwieweit du etwas weglassen kannst, ohne dass daraus eine Lüge entsteht, kannst du sicherlich besser beurteilen.

Ich kenne einige AG, die Menschen - sofern sie willig und verlässlich sind - eine Chance geben, auch wenn ihr Lebensprofil nicht so dem allgemeinen Kriterien entspricht.

Es mag sein, dass es auch andere geeignete Bewerber gibt, dennoch gibt es sicherlich genügend Stellen für dich.

Offline Benutzer50

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Ich bin immerhin ortunabhängig und hab ja schließlich noch keine Wohnung. Ich muss mir aber gut überlegen, wie ich es angehe. Da fällt mir ein, dass ich auch noch gar kein Zertifikat habe, was mir die erste Ausbildungszeit bestätigt. Was da noch drinstehen wird ...