Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Anwalts- und Gerichtskosten  (Gelesen 2188 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Keen

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1317
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #15 am: 15. April 2018, 10:20:27 »
Ich habe auch nie das Gegenteil behauptet.

Offline TazD

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 773
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #16 am: 15. April 2018, 12:53:21 »
Ich denke nicht, dass der Kontatk zum Vermieter hier zur zumutbaren Eigeninitiative gehört.
Kannst du das auch begründen?
Der Grundsatz bei Beratungshilfe ist, dass derjenige, der gleich zum Anwalt rennt ohne sich erstmal selbst zu kümmern, mutwillig handelt, weil der kostenbewusste Selbstzahler nämlich auch erstmal versuchen würde, die Angelegenheit selbst zu regeln.

Offline Keen

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1317
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #17 am: 15. April 2018, 14:18:04 »
Zitat von: TazD am 15. April 2018, 12:53:21
Kannst du das auch begründen?
Habe ich bereits!

Offline global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1377
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #18 am: 15. April 2018, 16:09:46 »
Zitat von: Anne-Suvi am 15. April 2018, 10:13:45
Wenn verklagen, dann den Vermieter. Der ist zuständig.
Es steht doch noch gar nicht fest, dass der Vermieter des TS auch der Vermieter des Störenfrieds ist.

Offline NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5838
  • Das macht nichts.
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #19 am: 15. April 2018, 16:10:59 »
Verklagen? Hallo?
Worum geht es hier eigentlich???
TE will seine Ruhe! Und nicht eine Gerichtsentscheidung in 200 Jahren!!

Offline global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1377
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #20 am: 15. April 2018, 16:13:01 »
Zitat von: NevAda am 15. April 2018, 16:10:59
TE will seine Ruhe!
Und wie will er diese deiner Meinung nach erreichen?

Offline Anne-Suvi

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2334
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #21 am: 15. April 2018, 16:13:42 »
Mann, ihr macht immer alles kompliziert!! Der Vermieter des Nachbarn mit der Heizung ist zuständig! Welcher denn sonst??

Offline global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1377
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #22 am: 15. April 2018, 16:16:42 »
Zitat von: Anne-Suvi am 15. April 2018, 16:13:42
Der Vermieter des Nachbarn mit der Heizung ist zuständig!
Und den zu verklagen ist völlig unsinnig, denn der ist nicht der Störenfried.

Die Klage müßte sich gegen den Störenfried richten.

Offline Anne-Suvi

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2334
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #23 am: 15. April 2018, 16:18:16 »
Nee, jetzt reichts! :bye:

Offline NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5838
  • Das macht nichts.
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #24 am: 15. April 2018, 16:22:03 »
MEIN Vermieter muss dafür Sorge tragen, dass ICH in SEINER Wohnung meine Ruhe habe. Ob er mit dem Nachbarn oder mit dessen Vermieter redet oder die verklagt, ist mir echt wurscht. Mein Ansprechpartner ist mein Vermieter. (Dass es oft schneller geht, direkt mit dem Verursacher zu reden, ist was anderes. Aber der Nachbar ist ja nicht mal wirklich der Verursacher, sondern den Lärm macht die falsch eingestellte Heizung des Hauses.)

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2002
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #25 am: 15. April 2018, 16:31:57 »
Zitat von: NevAda am 15. April 2018, 16:22:03
MEIN Vermieter muss dafür Sorge tragen, dass ICH in SEINER Wohnung meine Ruhe habe. Ob er mit dem Nachbarn oder mit dessen Vermieter redet oder die verklagt, ist mir echt wurscht.
Genauso isses  :yes:
Also, erstmal dem eigenen Vermieter den Mietmangel, mit Fristsetzung zur Behebung, schriftlich mitteilen. Tut sich nix, Miete mindern.

Offline global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1377
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #26 am: 15. April 2018, 16:46:11 »
Bei all dem Recht, evtl. die Miete zu kürzen, sollte aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass der TS ALG II bezieht und er somit von der Mietkürzung nichts hat.

Offline NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5838
  • Das macht nichts.
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #27 am: 15. April 2018, 16:53:22 »
Doch!
Das ist das einzige Druckmittel gegen den Vermieter. Es geht nicht um das Geld (und ich empfehle niemandem eine ungeprüfte Mietminderung - unabhängig vom ALG2-Bezug), es geht um Druck gegen den Vermieter.

Offline Turbo

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2002
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #28 am: 15. April 2018, 16:56:56 »
Zitat von: global am 15. April 2018, 16:46:11
Bei all dem Recht, evtl. die Miete zu kürzen, sollte aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass der TS ALG II bezieht und er somit von der Mietkürzung nichts hat.
Warum wundert mich das jetzt nicht? Liegt deine Zielsetzung eher darin, den Beitragszähler zu beschäftigen oder einfach nur, wenigstens jeden 3 Beitrag dein eigen nennen zu können?

Er hat keinen finanziellen Vorteil dadurch, aber warum sollte er auch? Eine Mietminderung dient nicht als Schmerzensgeld o.ä, sondern soll dabei helfen, dem Vermieter Beine zu machen, damit man seine Wohnung wieder ordnungsgemäß nutzen kann. Außerdem will der TE kein Geld, sondern er will wieder schlafen können, also hat er am Ende durchaus was davon.

Offline global

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1377
Re: Anwalts- und Gerichtskosten
« Antwort #29 am: 15. April 2018, 17:04:37 »
Zitat von: Turbo am 15. April 2018, 16:56:56
Eine Mietminderung dient nicht als Schmerzensgeld o.ä, sondern soll dabei helfen, dem Vermieter Beine zu machen, damit man seine Wohnung wieder ordnungsgemäß nutzen kann.
Falsch! Eine Mietminderung ist eine "Entschädigung" dafür, dass die Mietsache nicht wie in üblicherweise genutzt werden kann. Dass man dem Vermieter - deinen Worten nach - durch eine Mietminderung nicht unbedingt auf die Beine helfen kann, dürfte daran schon erkennbar sein, dass es Minderungsgründe gibt, für die der Vermieter weder verantwortlich ist, noch sie abstellen kann.