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Autor Thema: Frage zum Vermittlungsvorschlag  (Gelesen 3939 mal)

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Offline Anne-Suvi

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #30 am: 05. Juni 2018, 04:13:26 »
Wenn du nicht das Glück hast, dass in deinen Jobcenter speziell jemand für Akademiker zuständig ist, wissen sie weder was du kannst, noch wofür du geeignet bist.

Im Team für Akademiker war es hier tatsächlich auch so, daß man nicht jede Stelle annehmen mußte, wie der TE auf Seite 1 erwähnt hat. Schwarz auf weiß hatte ich das nicht. Es wurde mir nur gesagt. Man war etwas großzügiger.

Offline Sheherazade

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #31 am: 05. Juni 2018, 07:18:19 »
Man war etwas großzügiger.

Und was hat dir das gebracht?
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Offline valey

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #32 am: 05. Juni 2018, 07:44:42 »
Zitat
Bei jeder Absage  frage ich immer nach woran es gehakt hat. "haben es für einen anderen bewerber entschieden". natürlich... stellenanzeigen sind meist ist immernoch offen.
Natürlich, das kenne ich auch.
Teilweise stehen Monate lang die Stellenanzeigen drin. Viele suchen die "Eierlegende-Wollmilchsau", die am besten für knapp übern Mindestlohn arbeitet.
Man sollte auch die Konkurrenz nicht unterschätzen. Man ist schließlich nicht der Einzige der eingeladen wird.
Praxiserfahrungen sind das A und O. Ich habe leider auch das Gefühl, dass niemand einen Berufseinsteiger eine Chance gibt.

genau meine Gedanken.
Ich hatte Anfang März mein erstes Vorstellungsgespräch und die Woche drauf direkt einen Tag Probearbeiten. Genau diese Stelle ist immer noch Online auf der Website des Unternehmens.
Aber woher soll man denn auch die Erfahrung holen, wenn keiner einem die Chance gibt sich zu etablieren. Der ein oder andere wird hier natürlich jetzt PRAKTIKA (!!) aufschreien, aber selbst das zählt nicht als Berufserfahrung. Nur mal so Beiläufig.

Du wirkst hier schon ein bisschen überheblich. Vielleicht lag es ja daran?


wow.


Offline global

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #33 am: 05. Juni 2018, 07:49:01 »
Zitat von: valey am 05. Juni 2018, 07:44:42
Aber woher soll man denn auch die Erfahrung holen, wenn keiner einem die Chance gibt sich zu etablieren.
... demnach hätte kein Studienabgänger im Anschluß an sein Studium die Möglichkeit eine Festanstellung zu finden.

Vielleicht bewirbst du dich auf die falschen Jobs.

Offline valey

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #34 am: 05. Juni 2018, 07:55:40 »
Zitat von: valey am 05. Juni 2018, 07:44:42
Aber woher soll man denn auch die Erfahrung holen, wenn keiner einem die Chance gibt sich zu etablieren.
... demnach hätte kein Studienabgänger im Anschluß an sein Studium die Möglichkeit eine Festanstellung zu finden.

Vielleicht bewirbst du dich auf die falschen Jobs.

Verallgemeinern, das ist hier natürlich angebracht.
Gut möglich, aber versuchen kann man es.

Offline NevAda

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #35 am: 05. Juni 2018, 08:03:03 »
Ganz allgemein: Niemand muss sich angegriffen fühlen (von völlig Fremden). Aber Du könntest es als Denkanstöße nehmen (von völlig Fremden!). Musst Du nicht. Aber könntest Du.
Ignorier doch einfach die Beiträge, die Dir nicht gefallen/Dich nicht betreffen (so wirst Du auch Nebenschauplätze am ehesten los bdw).
Wir sind hier nicht bei Wünschdirwas sondern bei ISSO.

Gast44790

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #36 am: 05. Juni 2018, 08:04:28 »
Wie sind denn deine Gehaltsvorstellungen? Das muss ja auch zum Wissen passen. Nach dem Studium ist man einfach Berufsanfänger und muss noch jede Menge lernen.

Ist übrigens auch bei Ärzten so. In der Klinik lernen sie erst wie man überhaupt am echten Menschen Ultraschall macht usw. die Praxis fehlt einfach. Was nicht schlimm ist nur man muss auch bereit sein das einzusehen. Du kommst nicht von der Uni und die Welt hat nur auf dich gewartet.


 Ich selbst habe auch nichts gegen einen Mitarbeiter der gerade erst fertig geworden ist. Kommt der dann aber mit Gehalsvorstellungen von 60 000 oder mehr passt das nicht zusammen. Ich muss ja erstmal wieder in ihn investieren, ihn Schulen und einarbeiten.


Offline global

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #37 am: 05. Juni 2018, 08:27:31 »
Zitat von: valey am 05. Juni 2018, 07:55:40
Verallgemeinern, das ist hier natürlich angebracht.
Die Verallgemeinerung ging von dir aus:
Zitat von: valey am 05. Juni 2018, 07:55:40
wenn keiner einem die Chance gibt sich zu etablieren
... und dann sollte man sich Gedanken machen, was man daran selber ändern könnte.  :zwinker:


Offline Anne-Suvi

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #38 am: 05. Juni 2018, 08:56:31 »
Man war etwas großzügiger.

Und was hat dir das gebracht?

das ist der erste vorschlag, bin mir noch nicht sicher ob ich mich bewerben soll oder nicht. meine betreuerin sagte, ich solle "einfach" jeden vorschlag der mir nicht passt einfach ablehnen, denn erst nach einem halben jahr, so sagte sie, müsste ich dann erst was annehmen. davor könne ich alles ablehnen.

Das gilt NICHT bei ALGII.

Deswegen hab ich es geschrieben. Es gilt unter Umständen doch.

Offline global

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #39 am: 05. Juni 2018, 09:01:19 »
Zitat von: Anne-Suvi am 05. Juni 2018, 08:56:31
Deswegen hab ich es geschrieben. Es gilt unter Umständen doch.
Und mit solchen Aussagen verunsichert man den TS nur unnötig, außer du findest den § im SGB II, der das aussagt.

Offline valey

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #40 am: 05. Juni 2018, 09:12:18 »
Wie sind denn deine Gehaltsvorstellungen? Das muss ja auch zum Wissen passen. Nach dem Studium ist man einfach Berufsanfänger und muss noch jede Menge lernen.

Ist übrigens auch bei Ärzten so. In der Klinik lernen sie erst wie man überhaupt am echten Menschen Ultraschall macht usw. die Praxis fehlt einfach. Was nicht schlimm ist nur man muss auch bereit sein das einzusehen. Du kommst nicht von der Uni und die Welt hat nur auf dich gewartet.


 Ich selbst habe auch nichts gegen einen Mitarbeiter der gerade erst fertig geworden ist. Kommt der dann aber mit Gehalsvorstellungen von 60 000 oder mehr passt das nicht zusammen. Ich muss ja erstmal wieder in ihn investieren, ihn Schulen und einarbeiten.

in sachen gehaltsvorstellung muss man natürlich auch realistisch sein, das ist mir bewusst.
Da orientiere ich mich im Internet, laut diesem kann ich je nach Branche zwischen 41xxx und 44xxx angeben. Bei einer Firma die sogar ausdrücklich nach "gerne auch Absolventen" gesucht hat, habe ich auch 40xxx angegeben, in der hoffnung dass das evtl zündet. Zudem wäre die Firma fußläufig erreichbar, weswegen ich da auch sehr sehr gerne noch weniger genommen hätte. aber naja.

Offline MrEcho

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #41 am: 05. Juni 2018, 13:33:32 »
Zitat
Aber woher soll man denn auch die Erfahrung holen, wenn keiner einem die Chance gibt sich zu etablieren.
Ganz genau. Aber du bist beileibe nicht der Einzige, dem es so geht.
Arbeitslose Akademiker sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Ich kenne auch einige, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln oder in "fremden" Berufen arbeiten.

Zitat
Der ein oder andere wird hier natürlich jetzt PRAKTIKA (!!) aufschreien, aber selbst das zählt nicht als Berufserfahrung. Nur mal so Beiläufig.
Natürlich zählt es als Berufserfahrungen. Damit meine ich nicht die 2-4 Wochen Praktika... In meiner Branche sind 6-12 Monate Praktikum minimum, um als relevante Berufserfahrung zu gelten.


Gast44790

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Re: Frage zum Vermittlungsvorschlag
« Antwort #42 am: 05. Juni 2018, 16:20:06 »
Wie sind denn deine Gehaltsvorstellungen? Das muss ja auch zum Wissen passen. Nach dem Studium ist man einfach Berufsanfänger und muss noch jede Menge lernen.

Ist übrigens auch bei Ärzten so. In der Klinik lernen sie erst wie man überhaupt am echten Menschen Ultraschall macht usw. die Praxis fehlt einfach. Was nicht schlimm ist nur man muss auch bereit sein das einzusehen. Du kommst nicht von der Uni und die Welt hat nur auf dich gewartet.


 Ich selbst habe auch nichts gegen einen Mitarbeiter der gerade erst fertig geworden ist. Kommt der dann aber mit Gehalsvorstellungen von 60 000 oder mehr passt das nicht zusammen. Ich muss ja erstmal wieder in ihn investieren, ihn Schulen und einarbeiten.

in sachen gehaltsvorstellung muss man natürlich auch realistisch sein, das ist mir bewusst.
Da orientiere ich mich im Internet, laut diesem kann ich je nach Branche zwischen 41xxx und 44xxx angeben. Bei einer Firma die sogar ausdrücklich nach "gerne auch Absolventen" gesucht hat, habe ich auch 40xxx angegeben, in der hoffnung dass das evtl zündet. Zudem wäre die Firma fußläufig erreichbar, weswegen ich da auch sehr sehr gerne noch weniger genommen hätte. aber naja.

Es kommt auch ein bisschen auf deine Region an. Allgemein denke ich für eine Firma sind um die 40 000 angemessen. Bei einer sozialen Einrichtung wird der Verdienst zu Beginn sicher um die 32 000 liegen, aufsteigen ist aber natürlich möglich.