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Autor Thema: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"  (Gelesen 10952 mal)

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Offline Hexe

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #15 am: 20. Juni 2018, 21:26:58 »
Zitat von: Planloser am 18. Juni 2018, 21:38:59
Kaum einer wird mit 69 noch seinen Beruf ausüben - es geht schlichtweg darum die Rente zu kürzen ohne irgend einen richtigen Grund anführen zu müssen.

Deshalb werden Leistungsbezieher auch kurz gehalten, bzw betrogen. Denn diese leben schon um ca 8 Jahre kürzer.
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Offline Planloser

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #16 am: 21. Juni 2018, 19:40:47 »
Zitat von: Hexe am 20. Juni 2018, 21:26:58
Deshalb werden Leistungsbezieher auch kurz gehalten, bzw betrogen. Denn diese leben schon um ca 8 Jahre kürzer.

Ich bezweifle das es daran liegt das man ALG II erhält. Die Sozialleistungen sind ein Sammelpool für Menschen die vom Markt ausgespuckt werden. Darunter werden sehr viele Menschen mit chronischen und Lebensverkürzenden Krankheiten sein. Das steht damit auch nicht konträr zu anderen Statistiken denn so wirklich hat das niemand bisher geprüft. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, je gesünder man ist desto erfolgreicher kann man werden und hat auch eine entsprechend höhere Lebenserwartung. Es ist die Huhn oder Ei Problematik, so ganz lässt sich das eben nicht differenzieren. Gibt auch andere Artikel: "Rauchen macht depressiv" - Raucher sind XYZ häufiger depressiv als Nichtraucher. Das mag durchaus stimmen, vielleicht rauchen Depressive auch lieber um ihre Gedanken besser ordnen zu können. :weisnich:
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Offline Quinky

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #17 am: 21. Juni 2018, 20:16:02 »
Ich bezweifel das NICHT, DENN
wer ALGII beziehen muss, Alleinerziehende, Teilzeitmitarbeiter, Minijobber usw hat so wenig Geld zur Verfügung, das ein gesundes Leben kaum möglich ist. Auch das soziokulturelle ist NICHT durchführbar, Freunde wenden sich ab, Gemeinsamkeiten sind weniger möglich. Alles das sind Indikatoren, die die Lebensqualität senken und zwangsläufig auch die Lebenserwartung reduzieren (Medikamente NICHT erschwinglich, da ja grundsätzlich NICHT mehr alle Medis von der Krankenkasse bezahlt werden = wurde ja über Jahre von diversen Regierungen reduziert!!!)
ALGII ist also VORRANGIG für den früheren Tod Millionen von Menschen verantwortlich (wohlgemerkt, statistisches Mittel, Ausnahmen bestätigen die Regel)
Das durch ALGII ein früherer Tod erfolgreich eingeführt ist, ist der WILLE!!! aller Regierungen seit 2005.
Für mich ist das die neue Massenvernichtung innerhalb des bestehenden 4. Reiches.

Gruß
Ernie

Offline Hexe

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #18 am: 21. Juni 2018, 20:27:24 »
Zitat von: Planloser am 21. Juni 2018, 19:40:47
Ich bezweifle das es daran liegt das man ALG II erhält.


Eine Studie des Dr. Lauterbach sPD hat das heraus gefunden. Und wie Quinky schreibt, wenn du knapp gehalten wirst, kannst halt vieles nicht tun.
Und das wirkt sich in allem aus.
LG Hexe
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Offline blablabla

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #19 am: 21. Juni 2018, 21:26:47 »
wer ALGII beziehen muss, Alleinerziehende, Teilzeitmitarbeiter, Minijobber usw hat so wenig Geld zur Verfügung, das ein gesundes Leben kaum möglich ist.


Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status rauchen doppelt so häufig wie Personen mit  hohem sozioökonomischem Status.

Dass ein gesünderes Leben immer mehr Geld kostet, ist also eindeutig nicht wahr.

Wenn man das Rauchen aufhört und von der Ersparnis ein Fitnesscenter bezahlt, könnte man auch direkt den Punkt beseitigen, dass bei niedrigem sozioökonomischem Status doppelt so häufig gar kein Sport betrieben wird. Auch das soll ja zur Gesundheit beitragen.

Offline Hexe

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #20 am: 21. Juni 2018, 21:32:11 »
Zitat von: blablabla am 21. Juni 2018, 21:26:47
Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status rauchen doppelt so häufig wie Personen mit  hohem sozioökonomischem Status.

Quelle ?

Wenn ich nur an den Druck der letzten Jahre durch das JC denke,dann haben die mich um Lebensqualität gebracht.Vom wenigen Geld ganz zu schweigen.

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Offline Ottokar

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #21 am: 22. Juni 2018, 10:24:53 »
Kaum einer wird mit 69 noch seinen Beruf ausüben - es geht schlichtweg darum die Rente zu kürzen ohne irgend einen richtigen Grund anführen zu müssen.
Ja und nein.

Es geht nicht darum, die Rente zu kürzen, sondern darum, die zunehmenden Kosten für die Rentenkasse in die Bereiche SGB II und SGB XII umzuverteilen, damit die RV-Beiträge und damit die Lohnkosten für AG nicht erhöht werden müssen, und damit die Sonderregelungen zur Ausnahme von der Beitragspflicht zur RV beibehalten werden können.
Das Rentenniveau kann nicht weiter abgesenkt werden, da sonst Massen an Rentnern in die Grundsicherung abrutschen, wogegen die Kommunen Sturm laufen würden.
Die Renteneinnahmen können aber auch nicht erhöht werden, ohne die ganzen Sonderregelungen zur Ausnahme von der Beitragspflicht aufzukündigen, wogegen die jeweiligen Lobbyisten Sturm laufen würden.
Und die AG wollen natürlich keine höheren Lohnnebenkosten, die haben ja schon wegen der Wiedereinführung der Parität bei den KV-Beiträgen gejammert, als würden sie kastriert. Und das die Bundesregierung das gegen den Widerstand der Arbeitgeberlobby durchgesetzt hat, muss man schon als kleines Wunder ansehen.
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Offline Greywolf08

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #22 am: 22. Juni 2018, 10:50:01 »
... Das Rentenniveau kann nicht weiter abgesenkt werden, da sonst Massen an Rentnern in die Grundsicherung abrutschen, wogegen die Kommunen Sturm laufen würden.
Wieso würden die Kommunen Sturm laufen? Die bekommen doch die Grundsicherungszahlungen in voller Höhe vom Bund zurück.
Soweit ich weiß werden die Ausgaben quartalsmäßig abgerechnet.
Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
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Offline Orakel

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #23 am: 22. Juni 2018, 10:57:59 »
KdU müssen die Kommunen schultern. Da gibts nix zurück.
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Offline Greywolf08

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #24 am: 22. Juni 2018, 11:17:54 »
KdU müssen die Kommunen schultern. Da gibts nix zurück.
Gilt aber nicht bei SGB XII (und darum ging es). Da werden auch die KDU erstattet.
Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
"Wir alle tragen eine Bestie in uns. Sie unterscheidet sich nur in ihrem Ausmaß, nicht in ihrer Art." ~ Douglas Preston

Offline Ottokar

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #25 am: 22. Juni 2018, 11:28:03 »
Seit
Zitat von: Greywolf08 am 22. Juni 2018, 10:50:01
Wieso würden die Kommunen Sturm laufen? Die bekommen doch die Grundsicherungszahlungen in voller Höhe vom Bund zurück.
Nur die für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, aber insoweit hast du natürlich Recht. Aber letztlich ist es auch egal, denn faktisch erfolgt nur eine Umverteilung.
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Offline Der Bote

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #26 am: 22. Juni 2018, 12:33:18 »
Irgendwie egal: Die Arschkarteninhaber behalten ihre Arschkarten. Happy now... :lachen:
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Offline Planloser

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #27 am: 23. Juni 2018, 13:22:37 »
Eine Studie des Dr. Lauterbach sPD hat das heraus gefunden. Und wie Quinky schreibt, wenn du knapp gehalten wirst, kannst halt vieles nicht tun.

Toll - ich arbeite, habe ein relativ gutes Gehalt und könnte mir vieles leisten. Bringt halt nur nichts wenn keine oder kaum Zeit vorhanden ist. Ich muss ins Fitnessstudio weil es ansonsten einfach körperlich nicht mehr so weiter geht wie bisher. Mir ging es psychisch zu Zeiten der Arbeitslosigkeit definitiv besser denn ich wusste immer mit mir etwas anzufangen und konnte soziale Kontakte knüpfen. Seitdem ich arbeite beschränken sich diese Kontakte lediglich auf Arbeitskollegen und das ist dann arg dünn aber woanders bleibt kaum Zeit - unter der Woche ist man k.O., am Wochenende muss man sich erholen bzw. sich betätigen oder den Haushalt aufräumen weil es unter der Woche nicht geht. Ich drehe mich da seit fast 6 Jahren nur im Kreis. 8:00 anfangen und 16:30 rauskommen? Die Zeiten sind schon lange vorbei sofern man nicht irgendwo in einer Industrie mit Schichtsystem arbeitet.

Als ich Arbeitslos war konnte ich an schönen Tagen einfach zum nächsten Baggersee fahren, ein Buch lesen, ein bisschen wandern - ich brauchte nichts weiter als ein Fahrrad und konnte in 30km Umkreis damit herumfahren. Heute hoffe ich an schönen Tagen irgendwie 17:00 aus dem Büro rauszukommen und die letzten Minuten der Sonne zu erhaschen um am Ende irgendwelche fettigen Pommes zu kaufen weil ich nicht genügend Zeit habe um noch einmal zum Supermarkt zu gehen. Am Ende endet es irgendwie dennoch im Stress denn die Arbeit die liegen blieb muss trotzdem geschafft werden und der Druck bleibt im Hinterkopf.

Ja es ist schon richtig das man Arbeitslos nicht 200km in einen Freizeitpark fährt und nein auch nicht in den Urlaub aber man kann seinen Tag nutzen - wenn man arbeitet ist der Tag hingegen schon vorbei bevor er überhaupt anfängt.

Zitat von: Ottokar am 22. Juni 2018, 10:24:53
Das Rentenniveau kann nicht weiter abgesenkt werden, da sonst Massen an Rentnern in die Grundsicherung abrutschen, wogegen die Kommunen Sturm laufen würden.

So kann man immerhin sagen: Hättest du mal bis 69 gearbeitet dann wäre dir das nicht passiert - letztlich kommt wohl gerade Quotenregelungen so schön in Mode. Mal sehen ab wann es eine Quotendiskussion bei Sozialversicherungen gibt um Probleme aus dem Weg zu gehen.

Zitat von: Ottokar am 22. Juni 2018, 10:24:53
Die Renteneinnahmen können aber auch nicht erhöht werden, ohne die ganzen Sonderregelungen zur Ausnahme von der Beitragspflicht aufzukündigen, wogegen die jeweiligen Lobbyisten Sturm laufen würden.

Da kommen wir sowieso nicht drumherum, in kaum einen EU-Land gibt es noch ein Zweiklassensystem. Der Lobbyverband ist zwar stark aber die Realität zeigt das es nicht funktioniert - aber diese versuchen immer noch dieser zu entfliehen, die Frage ist wie lange die Verbände noch Erfolg haben.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.

Gast31592

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #28 am: 23. Juni 2018, 14:37:54 »

Als ich Arbeitslos war konnte ich an schönen Tagen einfach zum nächsten Baggersee fahren, ein Buch lesen, ein bisschen wandern - ich brauchte nichts weiter als ein Fahrrad und konnte in 30km Umkreis damit herumfahren. Heute hoffe ich an schönen Tagen irgendwie 17:00 aus dem Büro rauszukommen und die letzten Minuten der Sonne zu erhaschen um am Ende irgendwelche fettigen Pommes zu kaufen weil ich nicht genügend Zeit habe um noch einmal zum Supermarkt zu gehen.

Sry, aber die Sonne scheint bist weit nach 21 Uhr im Sommer und Supermärkte haben bis 20 Uhr (teilweise bis 22 Uhr offen).
Wieso gehst du überhaupt noch vollzeit arbeiten, wenn es ohne Arbeit so viel besser ist? Fahrad hat gereicht, soziale Kontakte waren auch kein Problem...
Halbtags?... Minijob?

Offline Planloser

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Re: "An der Rente mit 69 führt kein Weg vorbei"
« Antwort #29 am: 23. Juni 2018, 19:27:23 »
Zitat von: Gast31592 am 23. Juni 2018, 14:37:54
Sry, aber die Sonne scheint bist weit nach 21 Uhr im Sommer und Supermärkte haben bis 20 Uhr (teilweise bis 22 Uhr offen)

Bringt nichts wenn die Sonne lange scheint wenn die Bäder dennoch 20:00 schließen. 17:00 Raus, (angenommen Badezeug schon mitgenommen) -> 17:30 am Schwimmbad 17:45 sonnenbaden 18:15 in den See -> 19:15 wieder raus, bis 20:00 trocknen und raus aus dem Bad. 20:30 Zuhause und Abendessen kochen. Das ist mehr Stress als Entspannung.

Zitat von: Gast31592 am 23. Juni 2018, 14:37:54
Wieso gehst du überhaupt noch vollzeit arbeiten, wenn es ohne Arbeit so viel besser ist?

Das habe ich nicht gesagt nur das Arbeit (und damit Einkommen) eben auch nicht alles heil macht sondern auch ein großen Zeitfresser wird, zum anderen stelle ich meine Arbeitskraft gerne zur Verfügung wenn diese gebraucht wird und das wird Sie momentan offensichtlich. Wir bekommen seit 2 Jahren kein vernünftiges Personal mehr obwohl gesucht wird. Zum anderen geht man irgendwann bei sowas kaputt (Depression, Herzprobleme, psychische etc.) und landet i.d.R. in den sozialen Auffangbecken. Sprich macht der Körper irgendwann schlapp dann spuckt der Markt einen aus, man landet in den sozialen Standards und stirbt mit solchen Problemen auch früher und das geht in den Statistiken ein das man wenig produziert hat.

Zitat von: Gast31592 am 23. Juni 2018, 14:37:54
Halbtags?... Minijob?

Könnte man machen, geht nur sehr schwer. Zum einen hängen spätestens die Lizenzen einen nach die man auch erst einmal erwirtschaften muss zum anderen ist das ein Feuerstuhl - die ersten die fliegen sind immer die Halbtagskräfte. Diese tragen i.d.R. zu wenig zum Debit bei.
Die Arbeit verschwindet – das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Stattdessen hat sich die Politik drei Pseudotheorien ausgedacht, um diese Entwicklung zu erklären. Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind für Jeremy Rifkin absurd.