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Autor Thema: Mist gebaut, EGV unterschrieben, Maßnahme verankert...was tun?  (Gelesen 13457 mal)

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Offline Banane007

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Re: Mist gebaut, EGV unterschrieben, Maßnahme verankert...was tun?
« Antwort #135 am: 21. August 2019, 10:53:10 »
Hallo,

bezüglich eines zusätzlichen Attestes zur nötigen Begleitung meines Sohnes auf den Schulwegen habe ich nun mit der KJP-Praxis gesprochen.

Sie stellen mir dazu NICHTS aus, weil es "doppeltgemoppelt" sei und der SBA aussagekräftig genug.

Find ich gut und korrekt. So kann ich meiner SB den Ball wieder zuspielen und sie um eine entsprechende schriftliche Begründung zu dieser Forderung bitten. Die wird sie nicht formulieren können, weil es keine Grundlage dafür gibt. Irgendwie freue ich mich über die Reaktion der Praxis.

Werde das auch so meinem Anwalt weiterleiten als Anlage zur Stellungnahme zu dieser komischen Aktennotiz.

Gruß

Banane

Offline Banane007

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Re: Mist gebaut, EGV unterschrieben, Maßnahme verankert...was tun?
« Antwort #136 am: 28. Oktober 2019, 14:26:59 »
Hallo,

zwischenzeitlich ist das JC zurückgerudert und der SBA ist SELBSTVERSTÄNDLICH völlig ausreichend, um die Begleitung meines Sohnes auf den Schulwegen zu begründen.

Mein Meldeintervall wurde zudem auf 6 Monate gesetzt, alle 3 Monate ergibt momentan keinen Sinn. Aha...!? Okay, positive Entwicklung vorerst.

Bezüglich meiner Klage verzweifele ich bald. SG hat mehrere Stellungnahmen gefordert, ich habe meinem Anwalt ausführlichst darauf geantwortet. Er hat sich allerdings daran festgebissen, dass wir davon überzeugen müssen, dass mein Mann die Begleitung auf den Schulwegen nicht übernehmen kann. Ich versuche seit Wochen zu erklären, dass es mir darum gar nicht geht. Er redet von nichts Anderem. Meine Stellungnahmen hat er nicht weitergeleitet, weil ich darin nicht davon überzeugen kann, dass mein Mann ihn nicht fahren kann. Mir sei das negativ auszulegen, aber er leitet sie dennoch gerne weiter, wenn ich das denn will.

Ich weiß nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Die rechtlichen Mängel, das Vorgehen des JCs, die wirren Widerspruchsbegründungen und und und...nöö, immer wieder geht es drum, ob mein Mann ihn nun fahren kann oder nicht und wenn nicht, warum genau. Hab schon mit dem GG argumentiert, dass es unsere Entscheidung als Eltern ist, wer den Sohn erzieht und pflegt und dass da keiner reinreden darf, außer das Jugendamt bei Kindeswohlgefährdung.

Nun will ich meinem Anwalt nicht in den Rücken fallen und auf eigene Faust dem Gericht schreiben. Er vermutet, dass es wohl nächstes Jahr zu einer mündlichen Verhandlung kommen könnte. Da kann ich ihn doch nicht "in die Pfanne hauen" und völlig anders argumentieren als er? Außerdem ist er ja von seiner eigenen Argumentation nicht (mehr) überzeugt.

Das geht nach hinten los, sagt mir mein Bauchgefühl.

Gruß

Banane