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Autor Thema: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?  (Gelesen 4226 mal)

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Offline Orakel

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #45 am: 18. August 2018, 15:07:46 »
 :wand:  Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein!
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Online Angie69

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #46 am: 18. August 2018, 15:18:02 »
:wand:  Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein!

Ja kann ich mir gut vorstellen  :grins:
Lesen ja andere mit, kannst dich nicht so aufführen wie du gern würdest und vielen klar ist wie das Aussehen würde.

Kleiner Tipp: kalt Duschen soll helfen seine Emotionen wieder im Griff zu bekommen  :ok:
Hab nen schönen Tag
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline wasy

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #47 am: 18. August 2018, 15:26:40 »
Die Honorarverträge gab ich ab (an die Leistungsabteilung), weil ich dazu aufgefordert wurde vom JC, Angie. Aus freien Stücken ist das nicht geschehen. Ich habe damals hier im Forum und in Dokumenten der Datenschutzbeauftragten recherchiert und nichts gefunden, was eine Weigerung dies zu tun begründet hätte.

Offline Orakel

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #48 am: 18. August 2018, 15:36:32 »
Lass dich nicht verwirren. Das Internet ist voller Bescheidwisser und manche haben sich offenbar auch in dieses Forum verlaufen.

Der von dir jetzt eingeschlagene Weg ist richtig!  :sehrgut:

Die mit deiner Auftraggeberin vereinbarten Konditionen sind nicht leistungsrelevant. Zu keiner Zeit warst du verpflichtet, Honorarverträge und - abrechnungen gegenüber dem Jobcenter offenzulegen. Leistungsrelevant sind einzig und allein Zahlungseingänge auf deinem Konto und die weist du mit den Kontoauszügen nach.

O.k., die bisherige Offenlegung war ein Fehler; daraus kann aber das Jobcenter kein "Gewohnheitsrecht" herleiten. Ich gehe jede Wette ein, dass das Thema nach der Reaktion der Datenschutzbeauftragten vom Tisch ist, da es für diese Datenerhebung eben gerade keine Rechtsgrundlage gibt.

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Online Angie69

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #49 am: 18. August 2018, 15:41:43 »
Die Honorarverträge gab ich ab (an die Leistungsabteilung), weil ich dazu aufgefordert wurde vom JC, Angie. Aus freien Stücken ist das nicht geschehen. Ich habe damals hier im Forum und in Dokumenten der Datenschutzbeauftragten recherchiert und nichts gefunden, was eine Weigerung dies zu tun begründet hätte.

Du ich greif dich nicht an. Ehrlich.

Sag ja ich gebe Orakel auch recht vom Prinzip.

Sag ja nur es liegt schon alles offen und Orakel geht nicht darauf ein und zieht seine übliche Tour ab, zu tun als wäre man dumm.

Ich gehe auch davon aus das der Datenschutz dir sagen wird wie das mit den Honorarvereinbarungen ist, denn Fakt ist ja das ist schon Weitergabe von Daten die dem JC nichts angehen.
Die Drohung an die Schule zu gehen unmöglich. Da würde ich schriftlich Amok laufen.

Ich hoffe du siehst ich bin da gar nicht gegen dich werd nur zu sinnlosen Diskussionen gedrängt.

@ Orakel
Les grad deinen Beitrag
Ja das mit den Besserwissern ist echt ne Plage ;)
Und den Leuten die den Sinn nicht begreifen von dem was man schreibt. Echt lästig.
Jetzt darfst du dir einreden das ich den Sinn deiner Anspielung nicht begriffen habe und zu dumm für diese Welt bin
Oder einfach friedlich sein und unsere beiden letzten texte lesen und erkennen das wir einfach aneinander vorbei geredet haben
« Letzte Änderung: 18. August 2018, 16:01:46 von Angie69 »
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Online Angie69

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #50 am: 18. August 2018, 16:21:39 »
@wasy
Vielleicht kannst du, wenn du die Antwort vom Datenschutz hast, die Löschung der Daten deines Auftraggebers verlangen.

Ich frag oft weil ich die Dinge verstehen möchte. Bei dir wieso hast du düs und jenes vorgelegt, jetzt verstehe ich es und auch deine Reaktion wegen den Rechnungen. Das war wohl der Tropfen der das fass zum überlaufen gebracht hat, nachdem du schon unfreiwillig die Honorarvereinbarungen vorlegen musstest.

Ob du die Löschung der Daten verlangen kannst wied bestimmt hier im Forum jemand genau wissen.

Lg
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #51 am: 18. August 2018, 16:28:58 »
Auf die Antwort des Datenschutzbeauftragten wäre ich auch gespannt - die Honorarverträge wurden dem JC ja bereits durch den TE übermittelt (Daten offenbar ungeschwärzt) und es besteht die Möglichkeit, auf den angeforderten Honorarrechnungen die Unterschrift der "Vorgesetzten" (Weisungsgeberin? Auftraggeberin? Prüfung Scheinselbstständigkeit?) und die zahlungsanweisende Stelle abzudecken bzw. auf den Kopien zu schwärzen. Oder bezieht sich das Schreiben nur auf die beabsichtigte Kontaktaufnahme zum Auftraggeber? Der § 57 SGB II bezieht sich auf die Auskunftspflicht von Arbeitgebern - also mMn auf "Vorgesetzte" und nicht auf Auftraggeber/Weisungsgeber:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__57.html

"Arbeitgeber haben der Agentur für Arbeit auf deren Verlangen Auskunft über solche Tatsachen zu geben, die für die Entscheidung über einen Anspruch auf Leistungen nach diesem Buch erheblich sein können; die Agentur für Arbeit kann hierfür die Benutzung eines Vordrucks verlangen. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf Angaben über das Ende und den Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses."

Wenn die vorläufige Bewilligung aufgrund der Selbstständigkeit erfolgte, sind nach Ablauf des Bewilligungszeitraums sämtliche für die abschließende Berechnung des Leistungsanspruchs benötigten Unterlagen vorzulegen bzw. einzureichen, wie hier bereits ausgeführt wurde.

Offline Orakel

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #52 am: 18. August 2018, 16:32:19 »
Der § 57 SGB II bezieht sich auf die Auskunftspflicht von Arbeitgebern - also mMn auf "Vorgesetzte" und nicht auf Auftraggeber/Weisungsgeber

Korrekt!  :yes:
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #53 am: 18. August 2018, 16:34:59 »
Bleibt die Frage, warum die "Vorgesetzte" die Honorarrechnungen unterschreibt (Antwort #2) - vllt Ausdrucksfehler? Soll eher bedeuten, dass die Auftraggeberin die Entgegennahme der Rechnung quittiert?  :scratch:

Offline Orakel

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #54 am: 18. August 2018, 16:37:44 »
Als "zur Kenntnis gemommen" oder als "anerkannt" ... oder als interner Vermerk für die Buchhaltung ...?

Ist hier aber irrelevant.
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #55 am: 18. August 2018, 16:40:25 »
Relevant ist - Vorgesetzte = Weisungsgeberin bei nicht selbstständiger Tätigkeit oder Auftraggeberin bei selbstständiger Honorartätigkeit.

Online Angie69

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #56 am: 18. August 2018, 16:43:22 »
Relevant ist - Vorgesetzte = Weisungsgeberin bei nicht selbstständiger Tätigkeit oder Auftraggeberin bei selbstständiger Honorartätigkeit.

Weißt du ob der TE die Löschung der Daten seiner Auftraggeberin beim jc verlangen kann?

Und was ich mich Frage darf der te auf den Kontoauszügen schwärzen von wem das Geld kommt
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Offline Orakel

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #57 am: 18. August 2018, 16:47:19 »
Relevant ist ...

Irrelevant! Es kommt auf das tatsächliche Vertragsverhältnis an, nicht auf (fehlerhafte) Bezeichnungen.

Es ist nicht selten, dass (unerfahrene) Freiberufler ihren Ansprechpartner beim Auftraggeber als "Vorgesetze" bezeichnen. Dem auf den Grund zu gehen, fällt aber auch nicht in die Kompetenz des Jobcenters. Die Statusfeststellung (Prüfung, ob Scheinselbständigkeit vorliegt) liegt ausschließlich in der Kompetenz der DRV.

... ob der TE die Löschung der Daten seiner Auftraggeberin beim jc verlangen kann?

Natürlich kann die Löschung nicht leistungsrelevanter Daten verlangt werden!

... darf der te auf den Kontoauszügen schwärzen von wem das Geld kommt

Aus Gründen des Datenschutzes besteht dazu sogar eine Pflicht!
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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #58 am: 18. August 2018, 16:54:48 »
Das mit der scheinselbständigkeit hab ich mich garnicht getraut anzusprechen.
Der Gedanke kam mir auch aber da muss ich sagen das ich nicht weiß ob das für einen freiberuflichen Lehrer, sind ja alle, auch zutreffen kann.


Danke Orakel dann sollte der TE die Löschung beantragen.
Und schwärzen

DasJC wird zwar Theater machen, aber jetzt würde ich gleich komplett aufräumen
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Offline SantanaAbraxas

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Re: Anforderung von Honorarabrechnungen rechtens?
« Antwort #59 am: 18. August 2018, 17:00:24 »
Ich hatte da mal was von einer Musikschule gelesen, deswegen war mir das mit der Scheinselbstständigkeit in den Sinn gekommen.