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Autor Thema: EM-Rente und Angehörigenpflege  (Gelesen 698 mal)

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Offline gloegg

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EM-Rente und Angehörigenpflege
« am: 07. Oktober 2018, 11:56:44 »
Liebe Forumsmitglieder,

wie das Leben so spielt. Mein gesundheitlicher Zustand ist schlecht, EM-Rente ist beantragt.

Nun braucht meine Mutter meine Hilfe. Mit Pflegegrad II kann sie gerade mal die Medikamentengabe über den Pflegedienst sicherstellen. Sie kann fast gar nicht mehr laufen und braucht meine Hilfe, um wenigstens einzukaufen oder zum Arzt zu kommen.

Über die Pflegeversicherung meiner Mutter würden dann auch Rentenbeiträge für mich bezahlt.

Meine Frage: Kann mir die Rentenversicherung einen Strick daraus drehen, wenn ich bei der Pflege helfe?

So nach dem Motto: pflegen kann er, aber arbeiten nicht. Ich weiß, der Gesetzgeber sieht die theoretischen Voraussetzungen für eine (teilweise) EM-Rente bereits als erfüllt an, wenn man unter 6 Stunden täglich arbeiten kann. In der Praxis ist es doch wohl eher so, dass EM-Rente erst dann bewilligt wird, wenn man den Kopf unter dem Arm trägt - und selbst dann ist die Bewilligung nicht sicher...

Offline nichtjetzt

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Re: EM-Rente und Angehörigenpflege
« Antwort #1 am: 14. Oktober 2018, 14:28:40 »
Ich lese grad diese Zeilen über Pflege und EM-Rente und wundere mich dass nicht einer was dazu geschrieben hat. Mich interessiert das auch, ob und wie die Rentenanstalt daraus einen Strick ziehen kann.

Offline Greywolf08

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Re: EM-Rente und Angehörigenpflege
« Antwort #2 am: 15. Oktober 2018, 01:26:26 »
Meine Frage: Kann mir die Rentenversicherung einen Strick daraus drehen, wenn ich bei der Pflege helfe?
Nein. Da deine Mutter Pflegegrad 2 hat (ehemals Pflegestufe 1 mit 90 min. täglich), liegst du noch unter den 3 Stunden.

Und selbst bei einem höheren Pflegegrad bedeutet es nicht zwangsläufig, das einem als Pflegeperson m. EM-Rente die Rente gekürzt wird. Ich bin seit 2007 EM-Rentner und bin auch seit 2007 Pflegeperson. Für mich werden von der Pflegekasse auch die vollen Rentenbeiträge gezahlt (pimpt meine Altersrente ein wenig auf).
Die RV hat sich bis dato noch nicht bei mir gemeldet. Die wissen auch, das man mit dem Pflegegeld zusätzliche Hilfe oder für den zu Pflegenden diverse Hilfsmittel (die nicht übernommen werden) bezahlen muss.
Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.