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Autor Thema: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen  (Gelesen 5017 mal)

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #30 am: 06. November 2018, 14:30:27 »
Das Kostensenkungsverfahren bei deinen Unterkunftskosten bescheinigt dir automatisch die Notwendigkeit deines Umzuges.

Grundsätzlich gilt es bei Umzügen folgendes zu beachten:
1. Ist der Umzug notwendig (habe ich entsprechende Gründe)
2. Ist der neue Wohnraum angemessen

Punkt 1 hast du dir in deinem Fall also gespart bzw. erfüllt, denn den zu teurer Wohnraum macht einen Umzug notwendig.
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #31 am: 06. November 2018, 19:01:18 »
Klar ist der Umzug notwendig.

Aber wer die Kosten dafür zahlt, wird daraus nicht ersichtlich?


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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #32 am: 07. November 2018, 06:43:32 »
Zitat von: Aprilregen am 06. November 2018, 19:01:18
Aber wer die Kosten dafür zahlt, wird daraus nicht ersichtlich?
Genau das wird eben ersichtlich.
Wenn die das Jobcenter auffordert, angemessenen Wohnraum zu finden, bzw. deine Kosten zu senken und dies nur durch einen Umzug zu
bewerkstelligen ist, sind die Kosten für den Umzug vom JC zu übernehmen.
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*Ralf Richter

Offline Sheherazade

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #33 am: 07. November 2018, 06:48:27 »
Die TE bezieht Grundsicherung vom Sozialamt. Keine Ahnung ob da die Vorgaben hinsichtlich Kostensenkungsaufforderung und notwendigem Umzug die gleichen sind wie beim Jobcenter.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #34 am: 07. November 2018, 07:42:51 »
Danke für den Hinweis.
Habe ich nirgendwo gelesen. :)
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*Ralf Richter

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #35 am: 07. November 2018, 08:10:14 »
Steht in der Überschrift  :smile:

Ist ja erst mal das Problem, überhaupt eine Wohnung zu finden.

Ich werde dann meine Suche mal dokumentieren.
Ich bezweifele daß ich was finde, aber ich will mich gerne überraschen lassen.

Da das voraussichtlich Ärger geben wird mit dem Amt, erwäge ich, in den VDK einzutreten. Sonst bleibe ich nämlich auf meinen hohen Mietkosten ab dem nächsten Bewilligungszeitraum sitzen.

Offline SantanaAbraxas

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #36 am: 07. November 2018, 08:14:34 »
 :smile:  Und hier im ersten Post:

"So, was tun. Ich muß das nächste Woche dem Sozialamt vorlegen."

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #37 am: 07. November 2018, 08:31:06 »
Alles klar  :schaem:
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*Ralf Richter

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #38 am: 08. November 2018, 08:16:40 »
Gibt es irgendeine Chance, daß das Sozialamt die höhere Miete dauerhaft übernimmt?

Mögliche Gründe wären:
1. keine andere passende Wohnung verfügbar
2. chronische Krankheit und Umzug deshalb unzumutbar

Kennt sich da jemand mit aus?

Die neue Miete beträgt 417 Euro warm
Angemessenheitsgrenze 351 Euro warm

Gast45698

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #39 am: 08. November 2018, 08:49:06 »
Warte doch erst mal den Rotstift durch den Anwalt ab.

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #40 am: 08. November 2018, 08:53:31 »
Warum? Es wird keinen Rotstift geben, da mir ja vom Amt gesagt wurde, diese Nebenkostenabrechnung müsse nicht überprüft werden. Warum soll ich also dafür noch Geld ausgeben, wenn noch nicht mal das Amt auf eine Überprüfung Wert legt.

Davon abgesehen: Anwälte die nur für Prozesskostenhilfe tätig sind, tun bekanntlich nicht viel.
« Letzte Änderung: 08. November 2018, 09:36:33 von Aprilregen »

Offline Maunzi

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #41 am: 08. November 2018, 12:32:00 »
Warum? Weil du so ggf eine derzeit zu hohe BK Abrechnung senken kannst und damit auch ggf die Kostensenkungsaufforderung aus der Welt schaffen -> keinen Umzug machen musst oder zumindest die Differenz zwischen erlaubter Miete und dem was du zahlen muss senken kannst.

Bei deiner Auflistung fehlt ein Punkt, es gibt da noch das Wirtschaftlichkeitsprinzip, sprich wenn du wegen 20 - 30€ monatlich einen kompletten Umzug machen musst (das geht locker mal in die tausende) rechnet sich das erst nach etlichen Jahren und das ist auch ein Grund für die Übernahme der kompletten Miete - dafür muss es sich aber wirklich rechnen fürs Amt.

Zitat von: Aprilregen am 08. November 2018, 08:53:31
Davon abgesehen: Anwälte die nur für Prozesskostenhilfe tätig sind, tun bekanntlich nicht viel.
Das kann man so pauschal nicht sagen, wobei du hier auch den Beratungsschein mit Prozesskostenhilfe verwechselst. Ersterer ist das was du erhältst für die Beratung - das andere wird für die anfallenden Kosten bei einem Prozess (vor Gericht) beantragt. Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #42 am: 08. November 2018, 19:22:11 »
Zitat
Warum? Weil du so ggf eine derzeit zu hohe BK Abrechnung senken kannst und damit auch ggf die Kostensenkungsaufforderung aus der Welt schaffen -> keinen Umzug machen musst oder zumindest die Differenz zwischen erlaubter Miete und dem was du zahlen muss senken kannst.

Die Zahlen scheinen ja zu stimmen. Die kalten BK habe ich selbst schon überprüft (Vorjahr/Dieses Jahr). Da gibt es keine Abweichungen.
Die warmen BK habe ich dieses Jahr noch nicht überprüft, dazu muß ich mir die Unterlagen der Hausverwaltung schicken lassen.
Voriges Jahr, als ich auch so eine hohe Nachforderung hatte, war das aber ok.

Ich kann ja nur die von denen angegebenen Zahlen überprüfen, ob die Zuordnungen stimmen, und so weiter. Das scheint o.k. zu sein.

Ein Anwalt findet da auch nichts - außer der Erkenntnis, daß die Wohnung mit über 4 Euro Betriebskosten pro m2 viel zu teuer ist.
Für diese Erkenntnis brauche ich aber keinen Anwalt, soweit bin ich schon selbst gekommen.

Wichtiger wäre die Frage, warum ist die Wohnung so teuer geworden. Aber da kniet sich auch kein Anwalt rein. Ein Anwalt müßte überprüfen, warum die erste NK-Vorauszahlung hier so niedrig angesetzt wurde. Denn das ist der Betrug. Den ich jetzt auszubaden habe.

Das Amt hilft mir dabei nicht. Im Gegenteil ich hab jetzt noch den Ärter.

Es sind immerhin 66 Euro Differenz zwischen Angemessenheitsgrenze und der neuen Miete. Soviel wird da nicht zu senken sein, selbst wenn die NK-Abrechnung falsch ist.
Ich habe die Information von einer Frau die zwei Stockwerke höher gewohnt hat, die selbe Wohnung, die hatte auch 200 Euro NK-Vorauszahlung, bei 46 m2. Das ist sehr überteuert und einzig und alleine diesem maroden Gebäude zuzuschreiben.

Ich glaube nicht daß sich durch eine BK-Abrechnungsüberprüfung irgend etwas ändern läßt.

Trotzdem danke für Deinen Einwand. Ich werde das mal weiter bedenken.

Offline Aprilregen

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #43 am: 10. November 2018, 20:04:19 »
Heute habe ich die diesjährige bk-Abrechnung, zusammen mit der bk-Abrechnung vom Vorjahr, von einem kleinen Mieterverein überprüfen lassen.

Das Ergebnis ist dasselbe: Die Zahlen / Zuordnungen stimmen. Es wurde bemängelt, daß die kalten BK, bzw. einige Posten davon, zu hoch sind.  Die hohen Heizkosten sollen angeblich mit der Tatsache erklärbar sein, daß ich EG wohne und das Haus alt und unisoliert ist.

Eine einfache Rechnung: Gesamtverbrauch Heizkosten im ganzen Haus (40 Mietparteien): 21,605,05 Euro geteilt durch 40:
540, 13 Euro
Meine Heizkosten: 1201,69 Euro
Dabei muß man dann noch berücksichtigen daß ich eine der kleinen Wohnungen habe mit 46 m2. Im Gebäude sind die Wohnungen zur Hälfte größer und eben so klein wie meine, also 46m2.
Ich zahle also im EG mehr als doppelt so viel Heizkosten wie der Durchschnitt der Bewohner des Gebäudes.

So und da setzt meine Kritik an:
Kann der Vermieter einfach so ein paar Zahlen auf eine Rechnung schreiben und dann behaupten, daß das stimmt. Für mich stimmen diese Zahlen nicht. Ich erkenne diese Zahlen, diesen Verbrauch, was ich angeblich verbraucht haben soll, nicht an. Ich heize nur in einem Raum und habe da knapp 20 Grad. Deshalb können diese Verbrauchszahlen nicht stimmen.


Offline coolio

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Re: Hohe Nebenkostenabrechnung - Grundsicherung - Fragen
« Antwort #44 am: 10. November 2018, 20:17:52 »
Ihr habt doch für die Heizung sicher Ablesegeräte? (diese Röhrchen an den Heizkörpern)
Die Ablesewerte müssen in der Abrechnung (Vorjahr/Abrechnungsjahr) wieder auftauchen in KW/h!
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!