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Autor Thema: Geld vom Staat kommt bei Kindern in armen Familien an  (Gelesen 3414 mal)

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Online Angie69

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Re: Geld vom Staat kommt bei Kindern in armen Familien an
« Antwort #15 am: 29. Januar 2019, 14:29:43 »
Also vor einiger Zeit hat hier jemand berichtet das seinem Sohn Geld abgezogen wird vom.zeitungaustragen.

Ich suche später den Thread raus.

Wie von mir geschrieben (aber halt nicht rauszitierten daher wohl nicht exitend)  finde ich das auch nicht okay und bin dafür den Freibetrag für Kids anzuheben um ihnen zu vermitteln das sich arbeiten lohnt.


Nur deshalb von  hungernde Kinder zu schreiben finde ich total übertrieben

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Nachtrag:
https://hartz.info/index.php?topic=117199.0
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Online Sheherazade

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Re: Geld vom Staat kommt bei Kindern in armen Familien an
« Antwort #16 am: 29. Januar 2019, 15:59:48 »
Also vor einiger Zeit hat hier jemand berichtet das seinem Sohn Geld abgezogen wird vom.zeitungaustragen.

Und es hat sich herausgestellt, dass das falsch war, denn die 100€ Freibetrag stehen jedem zu, egal ob ALGII oder bei U15-Kindern Sozialgeld.

Zitat von: Angie69 am 29. Januar 2019, 14:29:43
Nur deshalb von  hungernde Kinder zu schreiben finde ich total übertrieben

Sei froh, dass "nur" von hungernden Kindern die Rede war, sonst ist es ja meistens gleich schon Mord.

Fakt ist, dass Kinder (und ich meine jetzt auch Kinder und nicht Jugendliche) zeitlich gesehen selten mehr als 100€ im Monat dazu verdienen können neben Ganztagsschule, Verein und Freunden. Mal ganz davon abgesehen, dass es irre schwer ist für Kids in dem Alter überhaupt einen Job zu bekommen.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Offline Quinky

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Re: Geld vom Staat kommt bei Kindern in armen Familien an
« Antwort #17 am: 29. Januar 2019, 21:37:16 »
Fakt ist, dass Kinder (und ich meine jetzt auch Kinder und nicht Jugendliche) zeitlich gesehen selten mehr als 100€ im Monat dazu verdienen können neben Ganztagsschule, Verein und Freunden. Mal ganz davon abgesehen, dass es irre schwer ist für Kids in dem Alter überhaupt einen Job zu bekommen,

Sorry, das ist Unsinn, zumindest in unserer Gegend!
ALLE, wirkliche alle kostenlosen Zeitungen in sämtlichen Ortsteilen sämtlicher Städte hier in der Gegend suchen händeringend Austräger- Hier wird BESONDERS auf folgendes hingewiesen:
Text: Du bist mindestens 13 Jahre als und hast Lust, für nur wenige Stunden in Monat diese Zeitung zu verteilen
und
Text: JEDER, der mindestens 13 Jahre alt ist und in der Wochenmitte und/oder Wochenende ein paar Stunden Zeit hat, kann für uns tätig werden.
Da in den meisten Fällen 2 Ausgaben/Woche erscheinen, die jeweils nur ca. 2 Stunden Arbeit bedeuten, kommt monatlich auf jeden Fall MEHR als 100€/Monat heraus.
Es ist nicht irre schwer einen Job zu bekommen, sondern im Gegenteil, Jugendliche ab 13 Jahren werden besonders gerne genommen, da für sie bis zum 18 Lebensjahr KEIN Mindestlohn gezahlt werden muss (Klare Aufforderung der Regierung, Kinder und Jugendliche besonders auszubeuten).

Gruß
Ernie

P.S. Das Deine Jungs bei 2 x 2 Stunden Woche nur 70€ verdient haben = nur ca. 4€/Stunde glaube ich Dir durchaus, jedoch ich hätte verboten für solche Halsabschneider und Ausbeuter zu arbeiten. Auch bei uns wird versucht, die Löhne für Jugendliche zu drücken, jedoch liegt es an den Eltern, zumindest einen vernünftigen Lohn (auch wenn er geringer als der Mindestlohn ist) auszuhandeln, oder dem Verleger zu sagen, das er ein gnadenloser Ausbeuter ist UND das in einer anderen Zeitung zu veröffentlichen. Was lässt man sich mittlerweile in Deutschland alles gefallen?
Ist ein Jugendlicher als korrekter Zeitungsbote weniger wert als ein erwachsener korrekter Zeitungsbote???
Ich bin bei Zeitungsverlegern frech geworden, wenn sie nicht korrekt gezahlt haben (ich achte auch auf Minuten!), von einer Kündigung wurde jedoch nie gesprochen.

Online Sheherazade

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Re: Geld vom Staat kommt bei Kindern in armen Familien an
« Antwort #18 am: 30. Januar 2019, 07:58:37 »
Sorry, das ist Unsinn, zumindest in unserer Gegend!

Eben, in deiner Gegend. Hier auf dem Land sieht das mal ganz anders aus.

Zitat
P.S. Das Deine Jungs bei 2 x 2 Stunden Woche nur 70€ verdient haben = nur ca. 4€/Stunde glaube ich Dir durchaus, jedoch ich hätte verboten für solche Halsabschneider und Ausbeuter zu arbeiten.

Sie wollten es so. War zumindest ein guter Einstieg um das Arbeiten und Verhandeln zu lernen sowie ihren eigenen Wert zu erkennen.

PS. An die Verlage kommt man hier nicht direkt dran, das läuft alles über Logistikfirmen.
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