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Autor Thema: Beratungshilfe  (Gelesen 2357 mal)

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Offline lololo

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Beratungshilfe
« am: 03. Dezember 2018, 03:05:28 »
Ich habe den Mann gefragt was ich als Einkünfte eintragen soll, da ich H4 beantragt habe, der Antrag aber noch in Bearbeitung sei. Und da ging es los, der  :zensiert: wollte mich loswerden. Er hat erzählt da ich den Antrag auf H4 zu spät gestellt habe kriege ich jetzt keine Beratungshilfe (wut?). Ich auf der schriftlicher absage, und da ging es weiter. Er wollte Eigenarbeit sehen, ich wollte ihn mein Schreiben auf dem Tablet zeigen - er meinte, dass es ausgedruckt und eingereicht sein muss (bei allen seinen Vorgängerinnen genügte die Einsicht oder gar wörtliche Beschreibung von dem was schon gemacht wurde, irgendwelche unterlagen abgeben außer Antrag musste ich noch nie). Bei einer anderer Sache habe ich ihn Mahnung der Gegenseite zeigen wollen - er wollte aber unbedingt mein Schreiben an sie sehen. Also forderte er von mir praktisch den kompletten Satz von Papieren, den man einreichen muss wenn man schriftlichen Antrag stellt. Den eingereichten Antrag hat er nicht mal überprüft.
Nach paar Tagen kam ein Schreiben von ihm - und siehe da, der Antrag wird nicht abgelehnt, sondern es werden Unterlagen gefordert und der Antrag zum weiterem Ausfüllen zurückgeschickt.

Was kann man mit dem :zensiert: machen? Wird Beschwerde etwas bringen? Wie geht das?
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018, 09:26:56 von Ottokar »

Offline coolio

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #1 am: 03. Dezember 2018, 03:09:21 »
Erstmal Deine Formulierungskünste unter Kontrolle bringen...
----
Wer leistet dies
Zitat
Beratungshilfe
?
Wann hast Du Antrag gestellt? Wo?
--------
Unterlagenforderung hier lesen lassen...
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018, 09:27:12 von Ottokar »
Εν οίδα οτι ουδέν οίδα (Sokrates) alias: Scio nescire - zu deutsch: null Ahnung
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Online Birgit63

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #2 am: 03. Dezember 2018, 07:16:33 »
Deine Ausdrucksweise geht überhaupt nicht. Auch in einem Forum sollte man einen gewissen Umgangston anschlagen. Ansonsten kann man aus deinem Threat überhaupt nicht erlesen, um was es eigentlich geht. Holte erstmal tief Luft und schreibe es so, dass man es auch verstehen kann.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018, 09:27:21 von Ottokar »

Offline mousekiller

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #3 am: 03. Dezember 2018, 07:19:43 »
Vermutlich hat der TE beim Amtsgericht direkt bei einem Rechtspfleger einen Beratungshilfeschein beantragen wollen.

Sollte er sich dort genau so verhalten haben wie hier verbal, wundert mich nicht, dass er keine Beratungshilfe bekommt.
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2018, 09:27:30 von Ottokar »
Welcome to Babylon the traitors' homes of nower days ~ Diary of Dreams

Offline lololo

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #4 am: 03. Dezember 2018, 19:20:35 »
Arschloch ist noch das netteste was man über ihn sagen kann. Und so über ist das Wort doch nicht, oder? Wird sogar im Fernsehen gesagt.

Vermutlich hat der TE beim Amtsgericht direkt bei einem Rechtspfleger einen Beratungshilfeschein beantragen wollen.
Genau.

Also, wie kann man gegen ihn beschweren?

Offline TazD

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #5 am: 03. Dezember 2018, 22:14:19 »
Dir steht es natürlich frei, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen. Allerdings wird das weder deinen Antrag beschleunigen noch an der Sachlage etwas ändern.
Die Forderung des Rechtspflegers, eine gewisse Eigeninitiative an den Tag zu legen und diese auch nachzuweisen, ist nämlich völlig in Ordnung und nicht zu beanstanden. Jemand, der seinen Anwalt selbst zahlen müsste, würde nämlich im Regelfall auch erstmal versuchen, eine Angelegenheit eigenständig zu regeln.

Anhand deiner Schilderung scheinst du allerdings davon auszugehen, dass du bei jeder Kleinigkeit zum Anwalt rennen kannst und der Steuerzahler dann bereitwillig die Kosten dafür übernimmt, damit der Anwalt alles regelt und du dich um nichts kümmern musst.

Offline lololo

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #6 am: 03. Dezember 2018, 22:45:24 »
TazD, ah lies doch mein Posting! Der wollte mich loswerden bevor ich noch irgendwas zu Sache geäußert habe!

Zitat
Ich habe den Mann gefragt was ich als Einkünfte eintragen soll, da ich H4 beantragt habe, der Antrag aber noch in Bearbeitung sei. Und da ging es los, der  :zensiert: wollte mich loswerden. Er hat erzählt da ich den Antrag auf H4 zu spät gestellt habe kriege ich jetzt keine Beratungshilfe (wut?).
Zitat
Den eingereichten Antrag hat er nicht mal überprüft.

Wieso ist der Mob hier immer gegen den Poster? Habt ihr nie selbst Arschlöcher erlebt? Die alles mögliche mündlich erzählen und dann sich nicht trauen das gesagte schriftlich zu wiederholen?

Zurück zur Thema, wie beschwere ich mich und welche Chancen hat die Beschwerde? Es ist ja alles mündlich passiert. Was kann man gegen solche A-löcher machen? Tonaufzeichnung?

Offline TazD

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #7 am: 03. Dezember 2018, 23:00:11 »
Ich habe dein Posting gelesen. Daher auch mein letzter Absatz.

Wie du dich beschweren kannst, habe ich geschrieben. Die Chancen, dass die Beschwerde etwas positives bewirkt, tendieren gegen Null. Eher ist das Gegenteil der Fall.
Mit einer Tonaufzeichnung würdest du dich übrigens strafbar machen.

Offline lololo

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #8 am: 03. Dezember 2018, 23:04:54 »
Zitat
Daher auch mein letzter Absatz.
Zitat
Weiss nicht wie du das gelesen hast. Leidest du unter Wahnvorstellungen? Nimmst du Drogen? Was anderes fällt mir nicht ein, tut mir leid.

Offline oldhoefi

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #9 am: 04. Dezember 2018, 01:31:11 »
@lololo,

Zitat
bei allen seinen Vorgängerinnen genügte die Einsicht oder gar wörtliche Beschreibung von dem was schon gemacht wurde, irgendwelche unterlagen abgeben außer Antrag musste ich noch nie
Das mag vielleicht Dein Wunschgedanke sein, woran sich der Rechtspfleger aber nicht halten muss.

Zumal der Antrag auf Beratungshilfe deutlich darauf hinweist, dass alle notwendigen Belege in Kopie (somit in Papier-/Schriftform) beizufügen sind.

Zitat
Wichtig:
Bitte fügen Sie alle notwendigen Belege (insbesondere über Ihr Einkommen, Ihr Vermögen und Ihre Belastungen) in Kopie bei. Sie ersparen sich Rückfragen, die das Verfahren verzögern. Antworten Sie wahrheitsgemäß und vollständig, sonst kann schon bewilligte Beratungshilfe wieder aufgehoben werden und Sie müssen die angefallenen Kosten nachzahlen. Das Gericht kann Sie auch auffordern, fehlende Belege nachzureichen und Ihre Angaben an Eides statt zu versichern. Wenn Sie angeforderte Belege nicht nachreichen, kann dies dazu führen, dass Ihr Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe zurückgewiesen wird. Bei bewusst falschen oder unvollständigen Angaben droht Ihnen außerdem strafrechtliche Verfolgung.

entnommenes Zitat auf Seite 5 --> https://justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf

Soviel zu Deiner unflätigen Aussage, dass der Rechtspfleger ein :zensiert: ist.

Aber Du kannst den Antrag auch selbst online ausfüllen und als Anlagen/Nachweise Dein Tablet mit schicken.

Viel Erfolg! :bye:
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Offline Der Friese

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #10 am: 04. Dezember 2018, 02:03:28 »

Aber Du kannst den Antrag auch selbst online ausfüllen und als Anlagen/Nachweise Dein Tablet mit schicken.

Viel Erfolg! :bye:
[/quote]

Ich stell mir gerade die hektische Verzweiflung beim Versuch das umzusetzen vor.  :cool:

Offline lololo

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #11 am: 04. Dezember 2018, 03:00:37 »
Zitat
Soviel zu Deiner unflätigen Aussage, dass der Rechtspfleger ein :zensiert: ist.
Bljad, ich habe doch geschrieben dass er mich gleich loswerden wollte und mir Märchen erzählte. Kann hier keiner lesen? Oder liest ihr nur was euch gerade passt? Oder wart ihr da und ich nicht? Ich kapiere irgendwie nicht was hier vorgeht.

Zitat
Er hat erzählt da ich den Antrag auf H4 zu spät gestellt habe kriege ich jetzt keine Beratungshilfe (wut?).

Ausserdem wozu ist der Beamte da, wenn er praktisch den gleichen Satz Unterlagen erwartet wie per Post und nicht mal den Antrag überprüft?

Also: Beschwerde. Wie geht das?

Offline oldhoefi

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #12 am: 04. Dezember 2018, 04:41:22 »
@lololo,

Zitat
Kann hier keiner lesen? Oder liest ihr nur was euch gerade passt?
Diese beiden Bälle werfe ich an Dich zurück.

Warum wohl habe ich einen Auszug aus dem Beratungshilfe-Antrag zitiert, aus purer Langeweile mit absoluter Sicherheit nicht.

Offenkundig bist Du nicht gewillt oder des Verstehens nicht mächtig, dafür im rundum Austeilen von Anmaßungen/Unverschämtheiten einsame Spitze.

Das ich mich bereits aus dem Thread verabschiedet habe, scheinst Du genauso wenig zu akzeptieren.

Auf weitere Beiträge von Dir werde ich nicht mehr öffentlich reagieren, denn auf Dein Niveau begebe ich mich ganz bestimmt nicht herab.

Nun hoffentlich deutlich genug. ---> :bye: :bye: :bye:
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Offline Fettnäpfchen

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #13 am: 11. Dezember 2018, 16:23:09 »
Zitat von: lololo am 04. Dezember 2018, 03:00:37
Also: Beschwerde. Wie geht das?
Lass es, dass bringt nichts. Wenn Pech hast Nachteile beim nächsten Mal weil das wird nicht vergessen vom Rechtspfleger.
Zitat von: lololo am 03. Dezember 2018, 03:05:28
Nach paar Tagen kam ein Schreiben von ihm - und siehe da, der Antrag wird nicht abgelehnt, sondern es werden Unterlagen gefordert und der Antrag zum weiterem Ausfüllen zurückgeschickt.
Hat doch geklappt.
Für mich passt das aber alles nicht zusammen, weil ein Rechtspfleger sicher keinen Bescheid verschickt in dem das rot markierte steht.

So schaut ein Muster aus:
Beschwerde und Befangenheitsantrag nach § 17 SGB X
inhaltlich musst du da halt dein Problem (verständlich) beschreiben.

MfG FN
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Offline TazD

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Re: Beratungshilfe
« Antwort #14 am: 11. Dezember 2018, 23:16:04 »
Zitat von: lololo am 03. Dezember 2018, 03:05:28
Nach paar Tagen kam ein Schreiben von ihm - und siehe da, der Antrag wird nicht abgelehnt, sondern es werden Unterlagen gefordert und der Antrag zum weiterem Ausfüllen zurückgeschickt.
Hat doch geklappt.
Für mich passt das aber alles nicht zusammen, weil ein Rechtspfleger sicher keinen Bescheid verschickt in dem das rot markierte steht.
Nein, damit hat das noch nicht geklappt. Das, was der Rechtspfleger dem TE geschickt hat, war auch kein Bescheid, sondern eine sogenannte Zwischenverfügung. Es ergeht eine Zwischenverfügung, wenn ein Antrag behebbare Mängel aufweist. Damit wird dem Antragsteller die Möglichkeit gegeben, innerhalb einer gesetzten Frist die Mängel zu beheben. Passiert das nicht, kann (und wird im Regelfall) der Antrag zurückgewiesen.

Das SGB X hat hier übrigens nichts verloren, da das Beratungshilfeverfahren in den Bereich der ordentlichen Gerichtsbarkeit fällt und nicht in die Sozialgerichtsbarkeit. Relevant wäre daher § 10 RPflG.