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Autor Thema: Fragen kostet nichts - oder doch?  (Gelesen 880 mal)

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Offline DerSofti

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Fragen kostet nichts - oder doch?
« am: 04. Dezember 2018, 21:42:54 »
Hallo meine Leidensgenoßen,
mein Frage lautet, ob ich eine 30% Sanktion gemäß SBGII §31 zu befürchten habe, wenn ich bei einem Vorstellungsgespräch äußere, daß ich nicht mehr als 30 Stunden die Woche arbeiten kann und ob der Gesprächsinhalt diesbezüglich der neuen Datenschutzverordnung überhaupt weitergeleitet werden darf vom potenziellen AG an mein Jobcenter.

Mit freundlichen Grüßen

DerSofti
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Online coolio

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2018, 21:44:41 »
Hast Du dazu denn ein Gutachten?
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Offline crazy

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2018, 22:32:31 »
Wenn Dir 30 Stunden reichen,um das JC los zu werden kannst Du dir deine Arbeitszeit wünschen. Können und wollen und die Einigung mit dem pot. AG ist andere Baustelle. Mittlerweile sind AG teilweise froh überhaupt noch jemanden fähig und willig einstellen zu können.
Verhandeln kann man alles

Offline DerSofti

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2018, 22:46:21 »
Hast Du dazu denn ein Gutachten?

Gutachten folgt noch, da mein JC einen Amtsarzt beauftragt hat wegen meiner Depressionen etc.
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Offline kaykaiser

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2018, 04:08:08 »
Gutachten folgt noch, da mein JC einen Amtsarzt beauftragt hat wegen meiner Depressionen etc.

Bevor Du einem AG nur die 30 Stunden-Woche anbietest, sollte das Gutachten bereits auf dem Tisch liegen, sonst könnte es u.U. Probleme geben.

Eine andere Möglichkeit wäre, vorher ein Gespräch zwecks Zustimmung Deines SB zu führen, ob er Deine Einlassung teilen kann. Dann wärst Du auf der sicheren Seite...
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Offline NevAda

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #5 am: 05. Dezember 2018, 06:43:09 »
Wenn die Stelle Vollzeit ausgeschrieben ist, darfst Du alles fragen ("Gingen auch nur 75%?"). Fordern wäre dann natürlich nicht im Sinne einer zielführenden Bewerbung.

War es ein Vermittlungsvorschlag (da dürfen AG und JC miteinander mehr kommunizieren)?

Offline DerSofti

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #6 am: 05. Dezember 2018, 10:22:03 »
Wenn die Stelle Vollzeit ausgeschrieben ist, darfst Du alles fragen ("Gingen auch nur 75%?"). Fordern wäre dann natürlich nicht im Sinne einer zielführenden Bewerbung.

War es ein Vermittlungsvorschlag (da dürfen AG und JC miteinander mehr kommunizieren)?

Nein, ich habe nur in der EGV die Auflage 4 Bewerbungen im Monat loszuschicken, geht ja mit meiner Datenbank (Bewerbungsfabrik) ziemlich flott. Nur hin und wieder bekomme ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, daher die Frage ob ich das dort fragen darf und ob der AG von sich aus einfach so Gesprächsinhalte/-protokoll an mein JC weiterleiten darf. Bei mein letzten Vorstellungsgespräch hab ich mir sogar die Fahrkarte vom AG als PDF zuschicken lassen, da ich da grad kein Geld für die Fahrkarte hatte. Davon hat mein JC zum Glück nichts mitbekommen (Ich würde ja gerne kommen, aber geht erst am 01. vom nächsten Monat, da Hartz4 zu wenig ist und die Bahn zu teuer).
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Offline Beluga2

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #7 am: 05. Dezember 2018, 11:27:40 »
Bei mein letzten Vorstellungsgespräch hab ich mir sogar die Fahrkarte vom AG als PDF zuschicken lassen, da ich da grad kein Geld für die Fahrkarte hatte. Davon hat mein JC zum Glück nichts mitbekommen (Ich würde ja gerne kommen, aber geht erst am 01. vom nächsten Monat, da Hartz4 zu wenig ist und die Bahn zu teuer).
Warum soll das Jobcenter
von der Reisekostenerstattung durch den Arbeitgeber an Dich zwecks eines "Vorstellungsgespräch"
„nichts mitbekommen“?
Zitat
Datum: 2018/12/05
Quelle: https://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/regelungen-zur-kostenuebernahme-67090.aspx

Vorstellungsgespräch: Wer trägt die Kosten?

Arbeitsrecht

[...]
Bewerber haben Anspruch auf Erstattung der Kosten, die für ein Vorstellungsgespräch anfallen. Hierzu gehören neben den Fahrtkosten auch Übernachtungs- und Verpflegungskosten.
[...]
ein gesetzlicher Anspruch des Bewerbers auf Erstattung der erforderlichen Vorstellungskosten (gemäß § 670 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB).

Der gesetzliche Erstattungsanspruch greift jedoch nur dann, wenn der Arbeitgeber den Bewerber ausdrücklich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat oder dessen Bitte um ein persönliches Kennenlernen nachkommt.
[...]
Zitat
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__670.html

§ 670 BGB Ersatz von Aufwendungen
Macht der Beauftragte zum Zwecke der Ausführung des Auftrags Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich halten darf, so ist der Auftraggeber zum Ersatz verpflichtet.

Offline DerSofti

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #8 am: 05. Dezember 2018, 11:41:23 »
Bei mein letzten Vorstellungsgespräch hab ich mir sogar die Fahrkarte vom AG als PDF zuschicken lassen, da ich da grad kein Geld für die Fahrkarte hatte. Davon hat mein JC zum Glück nichts mitbekommen (Ich würde ja gerne kommen, aber geht erst am 01. vom nächsten Monat, da Hartz4 zu wenig ist und die Bahn zu teuer).
Warum soll das Jobcenter
von der Reisekostenerstattung durch den Arbeitgeber an Dich zwecks eines "Vorstellungsgespräch"
„nichts mitbekommen“?
Zitat
Datum: 2018/12/05
Quelle: https://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/regelungen-zur-kostenuebernahme-67090.aspx

Vorstellungsgespräch: Wer trägt die Kosten?

Arbeitsrecht

[...]
Bewerber haben Anspruch auf Erstattung der Kosten, die für ein Vorstellungsgespräch anfallen. Hierzu gehören neben den Fahrtkosten auch Übernachtungs- und Verpflegungskosten.
[...]
ein gesetzlicher Anspruch des Bewerbers auf Erstattung der erforderlichen Vorstellungskosten (gemäß § 670 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB).

Der gesetzliche Erstattungsanspruch greift jedoch nur dann, wenn der Arbeitgeber den Bewerber ausdrücklich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat oder dessen Bitte um ein persönliches Kennenlernen nachkommt.
[...]

Ich bevorzuge es, mich selber um die Bewerbungen zu kümmern und den Kontakt mit dem Jobcenter zu meiden. Ich hatte mal eine herrische Fallmanagerin, die hätte da bestimmt geschimpft, was mir einfällt Hartz4 sei zu wenig und was mir einfiele Forderungen an den AG zu stellen, ich habe nichts zu wollen, wir sind hier nicht beim Wunschkonzert usw. Kann mich noch gut an eine "Vorladung" von der erinnern, die hat mir da sogar verbieten wollen, daß ich mein Notebook aufm Tisch aufklappe und probiert mich total runterzumachen. Zum Glück war das das erste und letzte Gespräch mit der, dannach hatte ich einen entspannten Fallmanager der auch nur äußerst selten einen Termin losschickte.
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Offline Meph1977

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #9 am: 05. Dezember 2018, 14:31:40 »
Mit anderen Worten deine Erwerbsfähigkeit ist ungeklärt damit ist auch deine EGV unwirksam geworden wenn das Jobcenter selbst schon zweifel an deiner Erwerbsfähigkeit anmeldet. Somit musst du auch keine Verpflichtungen mehr aus der EGV erfüllen bis das Gutachten vorliegt. Das heist aber nicht dass das Jobcenter es nicht versuchen wird dich zu Sanktionieren wenn du dich darauf berufst.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Online coolio

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #10 am: 05. Dezember 2018, 16:16:27 »
Also C++ und MFC - sollte eigentlich kein Problem sein.
Welchen Raum bewirbst Du?
Selbstständig ist keine Option für Dich?
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Offline DerSofti

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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #11 am: 05. Dezember 2018, 19:47:44 »
Also nach den Antworten hier werde ich also bei einem Gespräch nicht 30 Stunden pro Woche "fordern", sondern nur Fragen, ob dies möglich währe.

Coolio, ja habe eh schon ein Gewerbe angemeldet und 3 Produkte entwickelt, es happert bei mir nur beim Verkauf. Habe mir schon einige Verlage rausgesucht in den gelben Seiten, welche ich ab Januar besuchen werde, um meine Software vorzustellen. Geld hatte ich auch schon mit mein Gewerbe verdient, nur dieses Jahr nicht, da ich momentan in C++ an einer Verschlüsselung arbeite, welche schon unter Objekt Pascal & Assembler funktioniert. Ist aber kein MFC sondern Ansi C++ 11 unter Code::Blocks, dort sind auch packed records möglich. Die Verschlüsselung wird dann als .lib für Linux bzw. .dll für Windows verfügbar sein. Gestern hatte ich übrigens ein Gespräch mit jemand, der sich überlegt für mich auch tätig zu werden als Verkäufer, er würde dann von mir 30% Provision bekommen, nachdem bei mir der Rechnungsbetrag eingegangen ist. Ich komme aus dem Raum Rosenheim, wo übrigens jetzt ein digitales Gründerzentrum aufgemacht hat unter den Namen Stellwerk18, da sehe ich für mich auch noch Möglichkeiten Mitstreiter zu finden für das Marketing und auch bei der Softwareentwicklung.
Mit MFC habe ich auch mal gearbeitet, ist schon recht praktisch aber später war mir dann der C++ Builder von Borland doch lieber mit der VCL, aktuell bin ich aber jetzt bei Code::Blocks, ist auch keine schlechte IDE, nur der Inline-Assembler ist etwas sperrig, aber es gibt auch andere Möglichkeiten Bitfelder zu manipulieren unter C++ 11.
Achso meine Selbständigkeit scheint meinen JC langsam ein Dorn im Auge zu sein, deshalb wollten die mir eine 5-Tage Woche in einem Bewerbungstraining aufdrücken, habe dann meine ganzen Arzttermine und meine AU zur Sprache gebracht, daraufhin folgte dann der Vorschlag mit dem Amtsarzt. Meine Hausärztin meinte sogar, der würde mich vermutlich sogar in die Erbwerbsunfähigkeitsrente schicken aufgrund der schwere meiner Episoden. Dann kann ich also ein aktiver Rentner werden mit meinem Gewerbe  :grins:
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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #12 am: 05. Dezember 2018, 19:56:50 »
Ich habe Familie + mich immer als Dienstleister (nicht als Verkäufer) durchgebracht.
Projektarbeit halt.
Geht leichter und entlohnt sich schneller (monatlich).
In München hätte ich ein Projekt-Unternehmen, wo Du durchaus mal nachfragen könntest - auch wenn die inzwischen die Krawatte entdeckt haben. Schicke ich Dir gerne. Wir hatten damals auch einen "Rosenheimer", der ohne Beschwer täglich gefahren ist.
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Re: Fragen kostet nichts - oder doch?
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2018, 20:27:18 »
Die JC mögen Selbstständigkeit aus mindestens 2 Gründen nicht:
1) selbst *nixwiss*
2) kann man nicht zu Tode kontrollieren (wie bei abhängigen  Beschäftigten)
... und was der Bauer nicht kennt,......
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Aktualisiere Dein öffentlich zu lesendes Profil - jetzt-!
Das Datum kann man da lesen - und Du giltst als "am Ball"
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"Eigenentwicklung mit C++ - von bis bla, nun marktreif" liest sich doch bestens?
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