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Autor Thema: Hartz IV Bescheid vorlegen, oder wie ist das mit dem Datenschutz?  (Gelesen 1258 mal)

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Offline TazD

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Re: Hartz IV Bescheid vorlegen, oder wie ist das mit dem Datenschutz?
« Antwort #15 am: 07. Dezember 2018, 07:49:34 »
... und je nachdem wie der Unterhalt festgelegt wurde (Titel = Gerichtsvollzieher, Jugendamt = Jugendamt, gar nicht = Beratungsschein und Anwalt tätig werden lassen, der kann den Vater in Verzug setzen und anschließend den Unterhalt einklagen) vorgehen.
Gemäß § 18 SGB VIII haben Kinder Anspruch auf kostenfreie Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt (JA), weshalb Beratungshilfeanträge in dem Punkt abgelehnt werden müss(t)en. Um den Unterhalt ggf neu zu berechnen und titulieren zu lassen, empfehle ich daher zuerst den Gang zum JA.

Offline Seanthiar

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Re: Hartz IV Bescheid vorlegen, oder wie ist das mit dem Datenschutz?
« Antwort #16 am: 08. Dezember 2018, 16:31:57 »
Wenn der Unterhaltspflichtige zu Unterhalt verpflichtet worden ist, egal ob JA-Urkunde o. Gericht ist er verpflichtet zu zahlen. Gibt es beides nicht ab zum JA und Unterhalt feststellen lassen. Der Ex ist zur Mitwirkung verpflichtet. Beim EX-Ehemann vermute ich mal, gibt es eine gerichtl. Anordnung. Zahlt er nicht kannst du zum JA gehen und Unterhaltsvorschuss verlangen. Dieser ist allg. niedriger als der normale Unterhalt und das Geld holt sich das JA vom Unterhaltsverpflichteten wieder. Vor allem muss er dem JA begründen und ggf. nachweisen warum man nicht zahlt. Dein Einkommen ist kein Grund. Wenn Unterhalt neu berechnet wird, kann dein Einkommen Einfluss haben, hat es aber im allg. nur wenn es deutl. höher als das des Unterhaltsverpflichteten ist. Eine Millionärin wird sicher nicht von einem der knapp über Selbstbehalt von 1300€ als Arbeitnehmer ist Unterhalt für die Kinder erwarten dürfen.