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Autor Thema: Entschädigung ausgezahlt Jobcenter fordert Geld von Feuerwehrmann  (Gelesen 2147 mal)

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Offline Der Friese

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Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.(Oliver Hassencamp
deutscher Kabarettist)  :wand:  https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/oranienburg/oranienburg-artikel/dg/0/1/1698189/?fbclid=IwAR3nKFjLuc7ExXyrXO0A5T6VSLwxer8-h-HAlg0BOgL1uGnZal6d2svh7QA

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Re: Entschädigung ausgezahlt Jobcenter fordert Geld von Feuerwehrmann
« Antwort #1 am: 19. Dezember 2018, 13:55:16 »
Auf diesen Artikel hab ich nur gewartet.
Das Wort Zuflussprinzip beantwortet alles.
Was soll der Mist? Nur weil er Feuerwehrmann ist, wird er nicht anders behandelt.
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Online Meph1977

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Re: Entschädigung ausgezahlt Jobcenter fordert Geld von Feuerwehrmann
« Antwort #2 am: 19. Dezember 2018, 16:43:46 »
Ob die Anrechnung mit nur einem freibetrag so rechtens ist wage ich mal zu Bezweifeln. Wenn durch verspätete lohnzahlung oder so in einem Monat 2 mal Lohn ausgezahlt wird müssen auch 2 mal die Freibeträge angewendet werden insofern sehe ich hier durchaus parallelen
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline Ottokar

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Re: Entschädigung ausgezahlt Jobcenter fordert Geld von Feuerwehrmann
« Antwort #3 am: 27. Januar 2019, 09:46:28 »
Ich bezweifele, dass es rechtlich zulässig ist, die Entschädigung nur einmal pro Jahr gesammelt für 12 Monate auszuzahlen.
Bei der Aufwandsentschädigung für eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt es sich um einen Ersatz von Aufwendungen gemäß § 670 BGB, diese ist lt. § 271 BGB sofort fällig. Die Praxis der Stadt Hohen Neuendorf, diese Aufwandsentschädigung nur einmal jährlich gesammelt für 12 Monate auszuzahlen, ist imho also ganz klar rechtswidrig. Stattdessen besteht hier Anspruch auf mindestens monatliche Auszahlung. Ich gehe davon aus, dass die monatliche Betrachtungsweise für die zustehende Aufwandsentschädigung auch vertraglich geregelt ist.
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