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Autor Thema: Erwerbsunfähigkeitsrente (HzL oder Grundsicherung?) - Haushaltsgemeinschaft  (Gelesen 4114 mal)

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Offline Ottokar

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Lege Widerspruch gegen Aufhebungsbescheid ein. Begründung: Das JC hat gemäß § 43 SGB I die Leistung so lange weiterzuzahlen, bis das Sozialamt die Leistungszahlung übernommen hat.
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Offline Versagender

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Puh, ich bin so müde.

Heute war ich beim Rentenberater, der zusammen mit mir den Antrag gestellt hat. Habe zuvor alle nötigen Dokumente bereitgestellt, aber er hat nicht alles benötigt.
Er hatte Zugriff auf meine Akte und den ganzen Rentenverlauf. Es ist in der Tat so, dass ich nicht mal die Mindestversicherung/beitragszeiten erfülle, also ist dieser Antrag nur dazu da, dass man halt der Aufforderung des Sozialamts nachkommt.
Und in der Tat wurde ich durch den Rententräger als erwerbsunfähig auf Zeit eingestuft. Auf die Frage wieso ich nichts davon mitbekomme, sondern nur indirekt erfahre, hat er nicht geantwortet.
Er sagte nur, dass ich dann irgendwann mal einen Bescheid über die EM-Rente bekomme inklusive der Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit.
Und er sagte mir zudem, dass das Sozialamt mir trotzdem Sozialhilfe gewährleisten muss, auch wenn der Antrag noch nicht entschieden ist, das läuft parallel.

Habe dann auch die Bestätigung, sowie den Aufhebungsbescheid von ALG2, am späten Nachmittag in den Briefkasten des Sozialamts geworfen.
Ich habe noch etwas mehr als 2 Wochen Zeit um einen Widerspruch gegen die Aufhebung beim Jobcenter einzureichen, falls bis dahin noch kein Sozialhilfe-Bescheid kommt.
Wie ist es eigentlich mit der Krankenversicherung? Über das Jobcenter bin ich ja pflichtversichert, muss ich mich dann bei Sozialhilfe freiwillig versichern und die Beiträge werden dann vom Sozialamt übernommen?

Bin immer noch angespannt/gestresst, so lange ich noch keinen Bescheid bekommen habe, dass meine Existenz weiter gesichert ist, aber zumindest habe ich das mit der Rentensache hinter mir.


Danke für die Unterstützung der Leute hier, da fühlt man sich zumindest nicht so allein gelassen.



Offline coolio

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Ein Widerspruch kann jederzeit zurückgezogen werden, bringt Dir aber (rechtliche) Sicherheit, solange er besteht.
Ich würde hier zwischen den Ämtern nicht pokern oder gar hoffen....
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Offline Versagender

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Ok, werde ich machen in der nächsten Woche, bis dahin hoffe ich, dass ich etwas von der Sachbearbeiterin des Sozialamts lese.


Und die Rentensache ist doch nicht wirklich abgeschlossen. Der Rentenberater hat einen relativ unvollständigen/falschen Antrag abgegeben, habe eben durch die Kopie für meine Unterlagen durchgeblättert.
Weiß aber nicht, ob das jetzt einen großen Unterschied macht.
Z.B. hat er den ALG2 Bezug auf 2018 an getippt, da würden fast 3 Jahre fehlen, jedoch wurde da ab 2011 eh kein Rentenbeitrag bezahlt als ALG2-Empfänger, und das hätte nur höchstens Einfluss auf die Wartezeiten.
Außerdem hat er nicht geschrieben, dass ich einen Behindertenausweis habe.
Aber bei der medizinischen Feststellung zur Erwerbsfähigkeit, habe ich damals alles angegeben und Kopien mitgeschickt.

Nun, es klappt bei mir wie immer nichts fehlerfrei. Ich muss dann wieder abwarten.

Offline Ottokar

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Zitat von: Versagender am 08. Januar 2019, 21:13:18
Wie ist es eigentlich mit der Krankenversicherung? Über das Jobcenter bin ich ja pflichtversichert
Das bist du beim Sozialamt auch.
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