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Autor Thema: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)  (Gelesen 2333 mal)

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Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #30 am: 11. Januar 2019, 17:36:19 »
@Angie69
Bedarfs- bzw. Lebensgemeinschaft. d.h. mind. 2 Nachweise (ich vermeide mal "Fahrtkosten") z.T. aber pro Woche (Arzt stellte bei meiner Krankheit KEINEN längeren Zeitraum als 1 Woche aus), und bei meiner Lebensgefährtin wegen der Rheumaerkrankung Facharzt außerhalb der Stadt - innerhalb der Stadt gibt es KEINEN Arzt dafür.
Es kamen zeitweise ca. bis 25€ an Fahrtkosten nur für die Bescheinigungen zusammen, alles mit einer Fahrkarte erreichbar.

Offline Angie69

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #31 am: 11. Januar 2019, 17:43:50 »
Dann nehme.den Link den ich eingestellt habe bezüglich evtl Mehrbedar


https://hartz4widerspruch.de/blog/gericht-entscheidet-jobcenter-muss-fahrten-zum-arzt-bezahlen/
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Offline Orakel

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #32 am: 11. Januar 2019, 17:57:08 »
Du hast es immernoch nicht verstanden!

Das hat mit einem gewöhnlichen Arztbesuch so viele Gemeinsamkeiten wie der Mond mit einem Dampfschiff!

Für einen gewöhnlichen Arztbesuch zur Festellung der Arbeitsunfähigkeit entsteht kein Mehrbedarf iSv § 21 Abs. 6 SGB II!
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Offline oldhoefi

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #33 am: 11. Januar 2019, 20:38:00 »
Mir ist keine Rechtsgrundlage im SGB II und im SGB V bekannt, die den jeweiligen Leistungsträger dazu verpflichten würde, Fahrtkosten für einen „normalen“ Arzt-Besuch zu übernehmen, um sich dort eine AU-Bescheinigung abzuholen.
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Online Zuckerwasser

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #34 am: 12. Januar 2019, 01:37:46 »


Das sehe ich anders. Auszug aus der EV:

Arbeitsunfähigkeit und gesundheitliche Einschränkungen
Herr "Timitrios" verpflichtet sich, Arbeitsunfähigkeit ab dem 1. Tag dem Fallmanager zu
melden und innerhalb von 3 .Werktagen eine ärztliche Bescheinigung über die
Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

Das musst du mit deinem Arzt klären und nicht mit dem JC.

Wenn dein Arzt dich so häufig sehen will und sich ohne persönliche, häufige Vorstellung weigert dir weiterführende/längerfristige AU auszustellen, kann das JC nichts dafür.  :weisnich:

Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #35 am: 12. Januar 2019, 06:52:13 »
...ich auch nicht :blum:

Offline Orakel

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #36 am: 12. Januar 2019, 09:50:57 »
In deinem Fall schon! Du schreibst doch selbst, dass du nicht wirklich arbeitsunfähig bist, sondern dir die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschleichst, um die Beendigung der Maßnahme zu provozieren!
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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #37 am: 12. Januar 2019, 10:14:24 »
...ich auch nicht :blum:

Wie gesagt. Dann kläre das mit deinem Arzt. Wenn der Arzt dir die Notwendigkeit der häufigen Besuche bestätigt, dann kannst du die Kosten bei der Krankenkasse geltend machen.

Das JC hat weder etwas mit deiner Krankheit noch deinen Fahrtkosten zum behandelnden Arzt zu tun.

Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #38 am: 14. Januar 2019, 20:28:32 »
In deinem Fall schon! Du schreibst doch selbst, dass du nicht wirklich arbeitsunfähig bist, sondern dir die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschleichst, um die Beendigung der Maßnahme zu provozieren!

Das ist gänzlich FALSCH:
1. Ich war Arbeitsunfähig, war auch in der Notaufnahme im Krankenhaus deswegen!
2. " Du schreibst doch selbst, dass du nicht wirklich arbeitsunfähig bist"-----WO STEHT DAS?
3. Ganz Wichtig: DIE MASSNAHME HAT MIR GEFALLEN- ging nur 4 Stunden in der Woche, für etwa 1 Jahr + Verlängerung

Eine Bitte an ALLE:
Bleibt Objektiv und Belegt Eure Angaben mit Quellenhinweisen

Offline Angie69

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #39 am: 14. Januar 2019, 20:32:33 »
Hast du deine Anwalt bereit fragen können?
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Offline oldhoefi

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #40 am: 14. Januar 2019, 22:10:59 »
@Timitrios,

Zitat von: Timitrios am 14. Januar 2019, 20:28:32
Eine Bitte an ALLE:
Bleibt Objektiv und Belegt Eure Angaben mit Quellenhinweisen
Da Du ALLE ansprichst, kannst Du mir bestimmt erklären, wie ich nicht vorhandene Rechtsgrundlagen belegen soll.
--->
Zitat von: oldhoefi am 11. Januar 2019, 20:38:00
Mir ist keine Rechtsgrundlage im SGB II und im SGB V bekannt, die den jeweiligen Leistungsträger dazu verpflichten würde, Fahrtkosten für einen „normalen“ Arzt-Besuch zu übernehmen, um sich dort eine AU-Bescheinigung abzuholen.
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Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #41 am: 14. Januar 2019, 23:54:56 »
...so was ähnliches habe ich mir auch gedacht, weil in den Netzwerken darüber  nichts zu finden ist.
Habe vor  ca. 5 Jahren schon mal gegen das Jobcenter geklagt (Aktenzeichen: S 4 AS 1904/12, SG Konstanz), vielleicht wird es Zeit für eine neue Klage.
@ Angie69: noch keinen Termin bekommen, gleicher Anwalt wie damals

Offline NevAda

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #42 am: 15. Januar 2019, 11:41:11 »
Willst Du deswegen gegen das JC klagen? Oder gegen die KK? Oder gegen den Arzt? Du oder Deine LG? Oder sechs Klagen?

Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #43 am: 15. Januar 2019, 12:46:21 »
gegen das JC

Offline Angie69

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #44 am: 15. Januar 2019, 12:49:32 »
Ich kann nicht nachvollziehen warum du bzw deine Frau nicht zunächst auf die Ratschläge hörst und einen Antrag bei der KK stellst.

Das wäre auch der erste logische Weg der so oder so gegangen werden muß. Das JC wird auch auf die KK verweisen und bevor da keine schriftliche Ablehnung da ist bringt kein Antrag beim jc etwas.

Dann verstehe ich nicht warum man einmal im Monat zum Rheumatologen muss. Kann nicht der Hausarzt weiter krankschreiben? Dann wäre doch schön finanziell viel gewonnen.

Das Jobcenter kann nicht vorschreiben welcher Arzt einen wie lang Krankschreibung und soweit ich das hier im Forum mitgelesen habe gibt es eh keine EGV solang man krankgeschrieben ist.

Bevor ich persönlich daran denke das Jobcenter einzubeziehen kläre ich doch zunächst alle anderen Möglichkeiten. Erst wenn die nachweisbar ausgeschöpft sind macht eine Klage evtl Sinn wobei hier viele User die Ahnung haben nein sagen und denen glaube ich auch. Ich meine auch ein Urteil gelesen zu haben in dem jemand bereits versucht hat das Fahrgeld zur wöchentlichen Therapie vom Jobcenter einzuklagen und die Klage verloren hat.
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