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Autor Thema: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)  (Gelesen 2647 mal)

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Offline Timitrios

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #45 am: 15. Januar 2019, 13:10:39 »
"Dann verstehe ich nicht warum man einmal im Monat zum Rheumatologen muss. Kann nicht der Hausarzt weiter krankschreiben? Dann wäre doch schön finanziell viel gewonnen."

Nur der Rheumatologe darf anscheinend das Medikament verschreiben, die AU-Bescheinigungen laufen über den Hausarzt

wenn das Gespräch mit dem Anwalt stattgefunden hat - habe noch keine Antwort wegen Termin - werde ich hier weiter berichten

Online NevAda

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #46 am: 15. Januar 2019, 13:14:00 »
Zitat von: Timitrios am 15. Januar 2019, 13:10:39
Nur der Rheumatologe darf anscheinend das Medikament verschreiben, die AU-Bescheinigungen laufen über den Hausarzt
Also wird gar nicht wegen der AU so weit gefahren sondern wegen des Medikaments? Warum nicht den Arzt verklagen, weil der nicht mehr verschreibt? Ist LG auch in einer Maßnahme? Oder warum zwingt das JC sie, AU vorzulegen?
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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #47 am: 15. Januar 2019, 14:07:59 »
Zitat von: NevAda am 15. Januar 2019, 13:14:00
Warum nicht den Arzt verklagen, weil der nicht mehr verschreibt?
Mh, vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht hat der Hausarzt für solche eher teureren Medikamente einfach kein Budget.

Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Online NevAda

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #48 am: 15. Januar 2019, 14:19:40 »
Das wird aber quartalsweise berechnet, nicht monatlich.
Vielleicht hat TEs LG noch gar nicht gesagt, dass sie die lieber für drei Monate hätte? Oder Arzt will LG oft sehen? So oder so nicht JCs Ding.
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Offline oldhoefi

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #49 am: 15. Januar 2019, 14:20:56 »
@Angie69,

Zitat von: Angie69 am 15. Januar 2019, 12:49:32
soweit ich das hier im Forum mitgelesen habe gibt es eh keine EGV solang man krankgeschrieben ist
In § 15 SGB II ist enthalten, dass mit jeder erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person eine EinV abgeschlossen werden soll.

Erwerbsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

Wenn angeblich mit keinem „krankgeschriebenen“ Leistungsberechtigten eine EinV abgeschlossen werden kann, warum ist dann geregelt, dass gem. § 56 SGB II die Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit in einer EinV aufgenommen werden soll.

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@Timitrios,

einmal ein anderer Ansatz, weg von den Fahrtkosten und fern des Klageweges.

Zitat
Auszug aus der EV:

Arbeitsunfähigkeit und gesundheitliche Einschränkungen
Herr "Timitrios" verpflichtet sich, Arbeitsunfähigkeit ab dem 1. Tag dem Fallmanager zu melden und innerhalb von 3 .Werktagen eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist dem Fallmanager eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen gemäß § 56 SGB II einen Vermerk des behandelnden Arztes darüber enthalten, dass dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.
Dieser Passus in der EinV ist nicht zu beanstanden, zumal dieser fast wortgetreu dem Gesetzestext von § 56 SGB II entspricht.

Ist dieser Text aus der EinV komplett von Dir übernommen worden?

Mir fehlt noch der wichtige Hinweis gem. § 56 Abs. 1 Satz 2 SGB II, dass § 31 Abs. 1 SGB II (hier: Pflichtverletzung aus EinV) keine Anwendung findet.

--> https://dejure.org/gesetze/SGB_II/56.html
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Online Angie69

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Re: Fahrtkosten (Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch?)
« Antwort #50 am: 15. Januar 2019, 14:22:57 »
Manche Medikamente darf der Hausarzt nicht verschreiben.

Allerdings könnte der Facharzt auch für zb drei Monate verschreiben.

Wie auch immer. Jetzt erschließt es sich mir persönlich garnicht mehr was das Jobcenter damit zu tun hat.
Anfangs hieß es das jc verlangt Au einmall im Monat daher Höhe Kosten da der Facharzt außerhalb ist.

Okay

Aber nun geht es um Medikamente durch die bis zu 25€ mtl anfallen plus normale Hausarztbesuche. Da bin ich gespannt was der Anwalt des TE sich einfallen lässt.

„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "