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Autor Thema: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?  (Gelesen 2719 mal)

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Offline Malkavianer

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Hallo zusammen,

ich bin Aufstocker(etwas über 100€/Monat), und habe jetzt ein Angebot bekommen, in einen anderen, für mich aus mehreren Gründen viel attraktiveren Job zu wechseln. Problem ist, dass das Nettogehalt beim neuen Job um über 100€/Monat niedriger ausfallen würde als beim derzeitigen Job.(könnte in Zukunft dann steigen, aber erstmal ist es leider nur eine 50% Stelle).

Da ich befürchte, dass ein Jobwechsel in diesem Fall bestimmt verboten sein dürfte(weil ja die Hilfsbedürftigkeit dadurch steigt), meine Frage: mit was für Folgen habe ich zu rechnen? Bekommt man in diesem Fall eine 3monatige Komplett-Sperre? Muss man sich rechtfertigen, warum man wechseln möchte? Und wird mir das JC dann in Zukunft wieder mehr Druck machen, in einen Vollzeitjob zu wechseln?
Ich will den neuen Job unbedingt annehmen, aber bei einer Sperre hätte ich 3 Monate lang über 250€ weniger in der Tasche, was ich mir auf gar keinen Fall leisten kann  :sad: :sad:

Also kann mir da bitte jemand genaueres mitteilen? Und vllt gibt es da ja Tipps, wie man sich verhalten kann/sollte? Wäre ganz bitter für mich, wenn der Wechseln nun daran noch scheitern sollte...

Offline coolio

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #1 am: 10. Januar 2019, 00:48:51 »
Zitat von: Malkavianer am 09. Januar 2019, 21:16:50
etwas über 100€/Monat)

Zitat von: Malkavianer am 09. Januar 2019, 21:16:50
um über 100€/Monat niedriger
Also ein 0€ Job?
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Offline The Witch

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #2 am: 10. Januar 2019, 06:37:41 »
Ersteres ist der aktuelle Aufstockungsbetrag, letzteres der avisierte neue Zufluss.

Offline Sheherazade

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #3 am: 10. Januar 2019, 06:46:17 »
Und vllt gibt es da ja Tipps, wie man sich verhalten kann/sollte?

Sprich mit deinem Arbeitsvermittler und lege ihm deine Argumente für den Jobwechsel vor.
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Offline Birgit63

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #4 am: 10. Januar 2019, 06:47:18 »
Du musst alles tun, um deine Hilfebedürftigkeit zu verringern. Hier erhöhst du sie. Also wird es Sanktionen geben. Komplettsperre wird es wohl nicht geben. Aber eine 30 %-ige Sanktion über 3 Monate. Das kann nur funktionieren, wenn du den Job aus gesundheitlichen Gründen (mit Attest vom Arzt) wechselst.

Offline Sheherazade

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #5 am: 10. Januar 2019, 07:24:34 »
Oder wenn er dem Arbeitsvermittler schlüssig darlegt, dass der Jobwechsel mittelfristig seine Hilfebedürftigkeit ganz beendet.
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Offline Orakel

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #6 am: 10. Januar 2019, 07:29:10 »
Muss man sich rechtfertigen, warum man wechseln möchte? Und wird mir das JC dann in Zukunft wieder mehr Druck machen, in einen Vollzeitjob zu wechseln?

Du solltest zumindest gute Gründe darlegen und den Leistungsträger von deinem Vorhaben überzeugen können.
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Offline NevAda

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #7 am: 10. Januar 2019, 11:38:59 »
Mal ganz hart formuliert: Den Luxus eines "genehmen" Jobs muss man sich leisten können.
Du willst lieber leichter/schöner arbeiten, dafür aber weniger? Klar, kannst Du, darfst Du. Aber "verlangen", dass der Staat das ausgleicht? Findest Du das fair?
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Beluga2

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #8 am: 10. Januar 2019, 12:28:49 »
ich bin Aufstocker(etwas über 100€/Monat), und habe jetzt ein Angebot bekommen, in einen anderen, für mich aus mehreren Gründen viel attraktiveren Job zu wechseln. Problem ist, dass das Nettogehalt beim neuen Job um über 100€/Monat niedriger ausfallen würde als beim derzeitigen Job.(könnte in Zukunft dann steigen, aber erstmal ist es leider nur eine 50% Stelle).

Da ich befürchte, dass ein Jobwechsel in diesem Fall bestimmt verboten sein dürfte(weil ja die Hilfsbedürftigkeit dadurch steigt)
Ich will den neuen Job unbedingt annehmen, aber bei einer Sperre hätte ich 3 Monate lang über 250€ weniger in der Tasche, was ich mir auf gar keinen Fall leisten kann
@Malkavianer,
darf ich Dich in diesem Fall neugierig werden?
=> Was ist die berufliche Tätigkeit bei Deinem „derzeitigen Job“?
=> Lt. "Angebot": Was wäre die berufliche Tätigkeit, die lt. Deiner Aussage, „leider nur eine 50% Stelle“ ist?

Offline Sheherazade

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #9 am: 10. Januar 2019, 12:31:52 »
@ NevAda: Also, ich kann anhand der wenigen Angaben des TE und dieser Aussage
Zitat von: Malkavianer am 09. Januar 2019, 21:16:50
für mich aus mehreren Gründen viel attraktiveren Job
nicht erkennen, dass er es sich einfach machen will. Vielleicht bietet der neue Job langfristig bessere Perspektiven sowie bessere Bezahlung? Noch ist es eine 50%-Stelle, wir wissen aber noch nicht mal ob er derzeit in Vollzeit beschäftigt ist. Nur, dass der neue Job ca. 100€ weniger Netto bringt als der derzeitige.

Es hilft also nichts, er wird dem Arbeitsvermittler seine Gründe mitteilen müssen.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

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Offline Malkavianer

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #10 am: 10. Januar 2019, 13:33:10 »
Erst einmal vielen Dank an alle für die Antworten :) Genau, ich bekomme jetzt eine Aufstockung von etwas über 100, und der neue Job würde etwas über 100 weniger an Nettogehalt bringen anfangs. Das könnte sich irgendwann erhöhen, und dann wahrsch. sogar soweit, dass ich komplett aus der Hilfsbedürftigkeit rauskommen würde (endlich), nur weiß ich noch nicht(und glaube dies auch nicht), ob ich da eine verbindliche Zusage bekommen werde vom neuen Arbeitgeber, also konkret werde ich da leider wahrsch. erstmal nichts in der Hand haben...

@NevAda: das ist schon ein guter Punkt, aber andersherum könnte ich auch fragen: muss ich mich also (im aktuellen Job) weiter total krass ausbeuten und physisch und psychisch kaputt machen lassen für Mindestlohn, nur weil es 120€/Monat mehr Nettogehalt bringt für VIEL mehr Arbeit als der neue Job wäre? Vom JC her natürlich ja! Aber findest du das fair? Bis in den Burnout/die Arbeitsunfähigkeit??

@Beluga2: der derzeitige Job ist im Glücksspiel-Sektor, der neue in einem völlig anderen Bereich, möchte ich aber nicht näher drauf eingehen sorry.

Also Gründe, warum ich wechseln möchte sind 1. wie gesagt, dass der aktuelle Job mittlerweile nur noch pure Ausbeutung ist(das war, als ich vor Jahren dort angefangen habe noch ganz anders, hat sich unglaublich zum Schlechteren verändert), 2. ehrlich zugegeben praktische Gründe für mich(einfache Fahrt beim jetztigen Job: 1-1,5 Stunden, also 3 Std. Arbeitsweg jeden Tag, beim neuen 5 Minuten, ist direkt bei mir um die Ecke), und 3. gibt es auch eine ethische Komponente, denn der jetztige Job ist aus ethischen Gesichtspunkten nicht koscher(man verdient sein Geld mit der Spielsucht der Leute), und nachdem ich das jetzt jahrelang mitgemacht habe, möchte ich daran einfach nicht weiter partizipieren und mir das Elend weiter mit anschauen müssen. Und der Stundenlohn wäre beim neuen Job auch um einiges besser. Nur halt leider weniger Stunden im Monat...

Also kann man da mit diesen Gründen beim Arbeitsvermittler was erreichen? Ist Ethik für das JC überhaupt irgendetwas wert? Und was würde wohl passieren, wenn ich das Angebot einfach annehme ohne Gespräch und nur eine Änderungsmitteilung ans JC schicke(also wechseln um jeden Preis)? Ich habe für den neuen Job erst noch ein Gespräch demnächst, also werde ich versuchen, über eine höhere Arbeitszeit zu verhandeln(und da auch mit offenen Karten spielen, also dass ich gerne ganz vom JC weg und auf eigenen Füßen stehen würde, und dass es Probleme geben würde, wenn ich weniger Gehalt bekomme als beim derzeitigen Job), aber keine Ahnung, ob die mir da entgegen kommen werden, wenn sie sich auch einfach wen anders für die Stelle suchen könnten. Mein Lebenslauf ist leider alles andere als traumhaft  :sad: Aber wie gesagt, ich würde es soooo gerne machen, das Neue wäre für mich tatsächlich so etwas wie ein Traumjob....

Offline Beluga2

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #11 am: 10. Januar 2019, 13:52:46 »
ich bin Aufstocker(etwas über 100€/Monat), und habe jetzt ein Angebot bekommen, in einen anderen, für mich aus mehreren Gründen viel attraktiveren Job zu wechseln. Problem ist, dass das Nettogehalt beim neuen Job um über 100€/Monat niedriger ausfallen würde als beim derzeitigen Job.(könnte in Zukunft dann steigen, aber erstmal ist es leider nur eine 50% Stelle).

Da ich befürchte, dass ein Jobwechsel in diesem Fall bestimmt verboten sein dürfte(weil ja die Hilfsbedürftigkeit dadurch steigt)
Ich will den neuen Job unbedingt annehmen, aber bei einer Sperre hätte ich 3 Monate lang über 250€ weniger in der Tasche, was ich mir auf gar keinen Fall leisten kann
@Malkavianer,
darf ich Dich in diesem Fall neugierig werden?
=> Was ist die berufliche Tätigkeit bei Deinem „derzeitigen Job“?
=> Lt. "Angebot": Was wäre die berufliche Tätigkeit, die lt. Deiner Aussage, „leider nur eine 50% Stelle“ ist?
der derzeitige Job ist im Glücksspiel-Sektor, der neue in einem völlig anderen Bereich, möchte ich aber nicht näher drauf eingehen sorry.
Aber wie gesagt, ich würde es soooo gerne machen, das Neue wäre für mich tatsächlich so etwas wie ein Traumjob....
@Malkavianer,
was ist die berufliche Tätigkeit, lt. „Angebot“, dieses „Traumjob“s?

Offline Sheherazade

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #12 am: 10. Januar 2019, 14:09:09 »
Erst einmal vielen Dank an alle für die Antworten :) Genau, ich bekomme jetzt eine Aufstockung von etwas über 100, und der neue Job würde etwas über 100 weniger an Nettogehalt bringen anfangs.

Meine Meinung: Ich würde mich wegen dieser geringen Aufstockung nicht vom Gutdünken des Jobcenters abhängig machen und den Job auf jeden Fall annehmen. Selbst, wenn es absolut negativ läuft, mehr als diese 100€ (bzw. 200€ mit dem neuen Job) kann man dir nicht vorübergehend wegnehmen. Hast du eigentlich mal geprüft inwieweit du Anspruch auf Wohngeld hättest? Damit wärst du das Jobcenter los.

Sprich mit dem AV und unterlasse zu deinem eigenen Wohl Gedankengänge über Ethik und so. Bleib sachlich mit deinen Argumente. Den neuen AG würde ich da nicht mit reinziehen. Verhandlungen über Arbeitszeit und Gehalt sind das eine, auf die Tränendrüse wegen dem Jobcenter zu drücken, ist was ganz anderes.

@ Beluga: Worauf willst du mit deinen Fragen hinaus? Das geht uns hier doch gar nichts an.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Ein Spiegelbild der Gesellschaft: "Warum sorgen nicht alle anderen mit all ihren Kräften dafür, dass es MIR gut geht?" Schuld sind immer nur die anderen...

Offline Der Friese

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #13 am: 10. Januar 2019, 14:29:46 »
Wenn du in deinem neuen Job so viel weniger arbeiten musst und das nur 100€ weniger einbringt, zudem dir noch viel mehr Spaß macht, solltest du den auch annehmen. Dazu noch der tägliche Zeitgewinn von 2-3 Stunden wegen der Fahrt zum Arbeitsplatz. Ebenso die Fahrtkostenersparnis. Mit dem mehr an Zeit sollte doch auch ein Nebenjob möglich sein, durch den du die 100€ wieder reinholst, bestenfalls ganz vom Amt weg bist.

Offline Malkavianer

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Re: Aufstocker: Folgen bei Jobwechsel in schlechtere Bezahlung?
« Antwort #14 am: 10. Januar 2019, 15:45:11 »
Meine Meinung: Ich würde mich wegen dieser geringen Aufstockung nicht vom Gutdünken des Jobcenters abhängig machen und den Job auf jeden Fall annehmen. Selbst, wenn es absolut negativ läuft, mehr als diese 100€ (bzw. 200€ mit dem neuen Job) kann man dir nicht vorübergehend wegnehmen. Hast du eigentlich mal geprüft inwieweit du Anspruch auf Wohngeld hättest? Damit wärst du das Jobcenter los.

Ja, habe ich geprüft(hat das JC sogar auch verlangt, diese Prüfung), wäre leider deutlich weniger als die Aufstockung durchs JC, kommt also nicht infrage

Sprich mit dem AV und unterlasse zu deinem eigenen Wohl Gedankengänge über Ethik und so. Bleib sachlich mit deinen Argumente. Den neuen AG würde ich da nicht mit reinziehen. Verhandlungen über Arbeitszeit und Gehalt sind das eine, auf die Tränendrüse wegen dem Jobcenter zu drücken, ist was ganz anderes.

Das mit der Ethik verstehe ich nicht. Warum "zu deinem eigenen Wohl"? Ist das heutzutage wirklich schon so weit gekommen, dass man jegliches Gewissen über Bord werfen muss und das niemanden mehr interessiert? Das fände ich ja mal mehr als traurig. Nachdem ich jetzt einen so umfassenden Einblick in diese Branche bekommen habe, bin ich der Meinung, dass jegl. Glücksspiel/Sportwetten komplett verboten werden müssten!
Und in meinem privaten Umfeld hat mir jeder dazu geraten, diese Problematik beim neuen AG ganz offen zu kommunizieren(auch jemand, der dort bereits arbeitet), also warum sollte ich das nicht tun? Will ja nicht "auf die Tränendrüse drücken", sondern nur darlegen, dass dies ein Problem für mich ist und ich gerne auch von dem neuen Job leben können würde...

@Der Friese: da es ausschließlich Nachtschichten sein würden in dem neuen Job, dürfte das mit einem weiteren Nebenjob extrem schwierig werden...