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Autor Thema: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht  (Gelesen 1027 mal)

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Offline TazD

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #15 am: 11. Januar 2019, 12:50:59 »
... wie gesagt:
Zitat
Man kann lange über Entstehungsfehler nachdenken, kritisieren und Vorhaltung auskippen - oder eine Hand reichen und einfach etwas helfen  :empathy:
Dennoch danke :zwinker:
Wenn Kritik und Hinweise darauf, wie man es in Zukunft vielleicht besser machen kann, nicht erwünscht sind und man sich stattdessen pikiert auf den Schlips getreten fühlt, dann bitte beim nächsten Mal direkt im Eingangsbeitrag anmerken.
Dann weiß der geneigte Helfer direkt, ob es lohnt Zeit & Arbeit zu investieren.
Dennoch danke :zwinker:

Offline Generis

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #16 am: 11. Januar 2019, 15:46:31 »
Was willst Du von diesem Anwalt? Soll er die Probleme Deines Kindes lösen? Oder Deine?
Schrieb ich ja bereits im ET:
Zitat
Frau X ist natürlich total durch den Wind, weiss nicht was sie am besten in welcher Reihenfolge machen sollte um die Angelegenheit ohne weiteren Schaden zu erledigen.

Eine wesentliche Frage wäre daher:

würde es Sinn machen mit dem Zoll-Sachbearbeiter ein persönliches und ehrliches Gespräch zu führen, was geichsam angeboten wird zur Stellungnahme - und die gemachten Unzulänglichkeiten / Fehler klar einzuräumen ODER …. strikten rechtlichen Abwehrkurs via Anwalt einhalten. Ich sehe es auch nur als Schadensbegrenzung. Wobei es dem Sachbearbeiter beim Zoll obliegt die Sache wahlweise einzustellen oder an die STA weiterzuleiten.

Offline Orakel

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #17 am: 11. Januar 2019, 17:25:18 »
... würde es Sinn machen ...

Sinn macht es allein, eine Entscheidung zu treffen: Anwaltliche Unterstützung ODER Alleingang!

Auch ein Rechtsanwalt kann Geschehenes nicht ungeschehen machen, wenn sich Frau X ohne vorherige Absprache mit dem Anwalt äußert, der strittige Sachverhalt ist ohnehin nicht mehr aus der Welt zu schaffen!
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Offline Angie69

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #18 am: 11. Januar 2019, 17:34:20 »
Ihr wird ja evtl versuchter Betrug vorgeworfen.

Was will sie groß sagen, außer das sie nicht wusste das ihr Sohn arbeitet.

Wenn man ehrlich ist ist das sogar glaubhaft: Sohn ist meistens nur nachts zum Schlafen zu Hause. Da volljährig befragt man ihn nicht was er so macht.

Naja sie muss ihren Sohn eigentlich als A... darstellen, da er Geld verdient hat. Seine Mutter ihm bestimmt auch Geld gegeben hat und er alles eingesackt hat ohne auch nur zu sagen Mutter lass stecken ich habe eigenes Geld oder gar etwas davon abzugeben.

Wenn sie das kann?
Sie kann ja sagen daß sie auch enttäuscht ist von ihm. Was ja sicher die Wahrheit ist.

Ich würde trotzdem wenigstens einen Beratungsschein holen und mich beraten lassen. Ob sie überhaupt verantwortlich gemacht werden kann. Aber ob sie dann zulassen kann das ihr Sohn wegen Betrug dran ist? Egal ob verdient oder nicht, nicht jede Mutter kann das.

Wie Orakel sagt, macht sie eine Aussage ist es vorbei und nicht mehr gut zu machen
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Orakel

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #19 am: 11. Januar 2019, 17:47:12 »
Was will sie groß sagen, außer das sie nicht wusste das ihr Sohn arbeitet.

Wenn man ehrlich ist ist das sogar glaubhaft: Sohn ist meistens nur nachts zum Schlafen zu Hause. Da volljährig befragt man ihn nicht was er so macht.

Spätestens beim Ausfüllen des Weiterbewilligungsantrages wäre es Pflicht von Frau X gewesen Fragen zu stellen, gerade weil sie nicht wusste, ob ihre Angaben ihren Sohn betreffend im Weiterbewilligungsantrag den Tatsachen entsprachen!

Für mich nicht nachvollziebar, dass eine Mutter nicht mitbekommt, dass der Sohn über Monate einer Beschäftigung nachgeht. Das wird auch dem Jobcenter und dem Hauptzollamt nur schwer zu vermitteln sein.

Und dies

Sie kann ja sagen daß sie auch enttäuscht ist von ihm. Was ja sicher die Wahrheit ist.

muss sie allein mit ihrem Sohn regeln. Dafür interessieren sich weder Jobcenter, noch Hauptzollamt.

Ob sie überhaupt verantwortlich gemacht werden kann.

Das ist nach den nunmehr vorliegenden Informationen unstrittig!
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Offline Angie69

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #20 am: 11. Januar 2019, 18:03:33 »
Orakel das mit dem enttäuscht sein, war doch nur um glaubhaft er rüber zu kommen beim Zoll. Das denen das egal ist weiß ich.

---

Aber jetzt eine  andere Frage, was würde passieren wenn man ihr nicht glaubt und das ganze geht an die Staatsanwaltschaft? Welche Folgen für sie sind zu erwarten?

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Offline Orakel

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #21 am: 11. Januar 2019, 18:10:53 »
... das ganze geht an die Staatsanwaltschaft? Welche Folgen für sie sind zu erwarten?

Das hängt nicht unwesentlich davon ab, in welchem Umfang und über welchen Zeitraum Leistungen rechtswidrig in Anspruch genommen wurden. Das wissen wir nicht.

Gleiches gilt für den Umfang des Erstattungsanspruch des Jobcenters.
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Offline Angie69

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #22 am: 11. Januar 2019, 18:25:21 »
... das ganze geht an die Staatsanwaltschaft? Welche Folgen für sie sind zu erwarten?

Das hängt nicht unwesentlich davon ab, in welchem Umfang und über welchen Zeitraum Leistungen rechtswidrig in Anspruch genommen wurden. Das wissen wir nicht.

Gleiches gilt für den Umfang des Erstattungsanspruch des Jobcenters.

Okay danke Orakel.
Also ich würde es nicht riskieren evtl etwas falsches zu sagen.reicht doch schon ein falsches Wort.
Bleibe dabei einen Anwalt hinzuzuziehen.
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Offline Orakel

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #23 am: 11. Januar 2019, 19:00:21 »
Im übrigen wissen wir auch nicht, ob @Generis die ganze Wahrheit kennt oder hier geschildert hat!
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Offline NevAda

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #24 am: 11. Januar 2019, 19:31:18 »
Was willst Du von diesem Anwalt? Soll er die Probleme Deines Kindes lösen? Oder Deine?
Schrieb ich ja bereits im ET:
Zitat
Frau X ist natürlich total durch den Wind, weiss nicht was sie am besten in welcher Reihenfolge machen sollte um die Angelegenheit ohne weiteren Schaden zu erledigen.
Was ist das Ziel? Will sie IHREN Arsch retten oder den ihres Sohnes? Das ist doch eine ganz unterschiedliche Strategie!

Offline Angie69

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #25 am: 11. Januar 2019, 20:28:49 »
Wenn es ich Orakel richtig verstanden habe ist der Sohn so oder so raus aus der Sache. Also safe auch wenn er zb die Mutter angelogen hat oder ihr nichts von dem Job erzählt hat.

Wie auch immer es jetzt wirklich war.

Es geht alleine um die Mutter. Ihr wird möglicher Betrug oder Betrugsversuch vorgeworfen. Da sie für den Sohn mitunterschrieben hat beim Beantragen der Leistungen ohne Angabe des Jobs des Sohnes
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Offline Orakel

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #26 am: 11. Januar 2019, 20:46:51 »
Wenn es ich Orakel richtig verstanden habe ist der Sohn so oder so raus aus der Sache.

Du hast mich falsch verstanden! Das diskutiere ich aber hier nicht aus. Das sollte dem zu beauftragenden Rechtsanwalt vorbehalten bleiben.
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Offline Generis

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Re: Ermittlungsverfahren wg. Betrugsverdacht
« Antwort #27 am: 11. Januar 2019, 20:47:41 »
Es geht alleine um die Mutter. Ihr wird möglicher Betrug oder Betrugsversuch vorgeworfen. Da sie für den Sohn mitunterschrieben hat beim Beantragen der Leistungen ohne Angabe des Jobs des Sohnes
Absolut korrekt.