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Autor Thema: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?  (Gelesen 1090 mal)

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Offline Maunzi

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #15 am: 23. Januar 2019, 16:26:53 »
Okay gut zu wissen, dachte schon ich lieg da falsch.

Im März bereite alle Anträge vor und reiche sie dann passend ein sobald die Geburt durch ist, so stell ich auch sicher, dass alles seinen Gang geht falls ich nicht dazu in der Lage bin. Da ist dann auch sehr sicher, dass das Kind überlebt falls es zu einer zu frühen Geburt kommen sollte, vorher soll ich das lieber nicht fertig machen meinte mein Frauenarzt.

Muss nur schauen das ich bis dahin eben alle notwendigen Papiere bekommen habe, die Kindergeld und Elterngeldanträge sendet man mir im Februar zu samt Liste was dazu an Bescheinigungen etc benötigt wird. Dann fehlt nur noch die genaue Info was es für das Sozialamt braucht. Die Krankenkasse wird mir die notwendigen Bescheinigungen die ich brauche auch alle direkt vor Ort ausstellen innerhalb der ersten Woche nach der Geburt. Standesamt ist auch vorab informiert und stellt die Geburtsurkunde dann schneller aus weil alles bereits vorher geregelt wurde (Jugendamt macht alles fertig für Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtserklärung damit das vor der Geburt schon vorliegt beim Standesamt).

Hoffe so dem ganzen Papierkrieg gerecht zu werden^^

Offline kmsmr

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #16 am: 24. Januar 2019, 08:47:17 »
Gibt's bei euch keine Diakonie mit Schwangerenkonfliktberatung? Die machen solche Sachen, wie Anträge. Es gibt dort auch Beihilfen von der Mutter-Kind-Stiftung, die beim Sozialamt nicht angerechnet werden dürfen.

Offline Maunzi

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #17 am: 24. Januar 2019, 08:56:17 »
Die Beihilfe ist beantragt und wird etwa 20 - 30€ betragen weil man dieses Jahr angeblich ein zu geringes Budget für dieses Bundesland hat und es zu viele Schwangere gibt die bereits jetzt einen Antrag gestellt haben.

Diakonie etc gibt es aber die Beratungsstellen wurden alle geschlossen, hier gibt es nur die Pro Familia und die ist total überfordert und beim letzten Gespräch wurde recht flott klar, dass die einzige Mitarbeiterin dort (abgesehen von der Sekretärin) völlig ahnungslos ist, ich durfte sie alle zwei Sätze korrigieren - dann glaubte sie mir das was ich sagte nicht und hat recherchiert um dann festzustellen es stimmt. Da füll ich das lieber alles selber aus bevor ich mich total zum Affen mach bei den Ämtern weil alles falsch ist.

Offline Maunzi

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #18 am: 31. Januar 2019, 16:23:31 »
Die Anfrage an die Vorgesetzten hat geholfen, mich hat eben eine vom Amt angerufen und hat mir ganz ruhig am Telefon erklärt, dass die Vertretung da offensichtlich was verwechselt haben muss und sie sich das auch nicht erklären kann wie man auf so eine Berechnung kommt.

Ich muss nach der Geburt einen Antrag ausfüllen wo das Kind mit allen Daten drin steht und zusammen mit der Geburtsurkunde im Original in der Aussenstelle hier vorlegen, dazu ein Anschreiben fertig machen wann ich voraussichtlich Kindergeld beantragen kann (da dafür ja die Steueridentifikationsnummer des Kindes verlangt wird und die 6 - 12 Wochen braucht) und wann ich den Elterngeldantrag gestellt habe und ob es Elterngeld Plus oder normales ist.

Dann berechnen Sie und stellen an die Elterngeldstelle einen Erstattungsanspruch für den Zeitraum bis es bewilligt wurde und sobald das Kindergeld beantragt wurde muss ich das auch mitteilen und dann wird auch dahin ein Erstattungsanspruch bis zum Zeitpunkt der Bewilligung gestellt.

Danach nur die Bewilligungsbescheide beider Stellen wenn sie da sind einreichen und dann wird es direkt mit den Leistungen verrechnet.

Bin gerade sowas von erleichtert, dass es doch so "unkompliziert" läuft  :smile:

Offline Sheherazade

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #19 am: 31. Januar 2019, 16:26:56 »
Hab ich doch gesagt.
Der Heiligenschein mancher Leute ist nichts anderes als eine Notbeleuchtung. (Ernst Ferstl)
Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (unbekannt)

Offline Maunzi

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Re: Fiktive Unterhaltszahlungen anrechnen?
« Antwort #20 am: 31. Januar 2019, 16:46:58 »
Jup :) Bin froh wenn ihr hier recht habt und die beim Amt einfach nur keine Ahnung haben^^