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Autor Thema: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut  (Gelesen 2175 mal)

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Offline selbiger

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Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« am: 29. Januar 2019, 16:11:01 »
Nicht die Hartz IV Beziehenden ansich, sondern die Bürokratie des Systems verschlingt immer höhere Millionensummen.
Im letzten Jahr 2018 waren insgesamt eigentlich 911 Millionen Euro für Förderung und Qualifizierung von ALF II Beziehern vorgesehen. Diese Gelder wurden für den Verwaltungsaufwand der Jobcenter zweckentfremdet, wie der sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Pascal Kober, berichtet. Das sind mehr als 147 Millionen mehr, als noch 2016. Das heißt, das Geld ist nicht für Förderungsmaßnahmen ausgegeben, sondern für die Jobcenterverwaltung. Die Zahlen stammen aus einer kleinen Anfrage der FDP Fraktion im Bundestag.

https://www.gegen-hartz.de/news/fast-eine-milliarde-euro-hartz-iv-beziehern-geklaut

Offline CCR

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #1 am: 29. Januar 2019, 20:50:12 »
an die FDP Vorschläge zur Einsparung.
Man kann alles besser machen, alles außer den Menschen.

Offline Ottokar

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #2 am: 30. Januar 2019, 09:20:12 »
Es weis doch mittlerweile jeder, auch die Jobcenter, dass Qualifizierung keine Arbeitslosigkeit beseitigt. Also haben die JC das Geld für "sinnvollere" Dinge ausgegeben, für sich selbst.
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Online Sheherazade

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #3 am: 31. Januar 2019, 11:01:11 »
Es weis doch mittlerweile jeder, auch die Jobcenter, dass Qualifizierung keine Arbeitslosigkeit beseitigt.

Stimmt, Arbeitslosigkeit beseitigen kann Qualifizierung nicht. Aber wenn man mal über den Tellerrand schaut, kann Qualifizierung zumindest die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit minimieren. Von daher ist der Missbrauch der Fördergelder für den Bürokratiewasserkopf für mich so gar nicht akzeptabel.
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Offline Ottokar

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #4 am: 31. Januar 2019, 11:12:41 »
Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 11:01:11
Aber wenn man mal über den Tellerrand schaut, kann Qualifizierung zumindest die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit minimieren.
Solche Annahmen wurden schon zu Zeiten des BSHG mit der Tatsache widerlegt, das immer mehr Akademiker Langzeitarbeitslos wurden.
Es gibt keine seriöse Studie, die einen Zusammenhang zwischen (mangelnder) Qualifizierung und Langzeitarbeitslosigkeit belegt. Geschweige denn aussagt, dass (permanente) Qualifizierung das Risiko einer Langzeitarbeitslosigkeit relevant mindert.
Im Gegenteil: (permanente) Qualifizierung erhöht nachweislich das Risiko, von potentiellen Arbeitgebern als überqualifiziert abgelehnt zu werden.
In Bereichen, wo (permanente) Qualifizierung tatsächlich eine Rolle spielt, zählt Berufspraxis genau so, das kann man nicht trennen. Wenn also ein Bewerber zwar die erfolderliche Qualifizierung hat, aber keine Berufspraxis nachweisen kann, bringt ihm die Qualifizierung absolut nichts.

Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 11:01:11
Von daher ist der Missbrauch der Fördergelder für den Bürokratiewasserkopf für mich so gar nicht akzeptabel.
Ich habe nicht geschrieben, dass der Missbrauch von Fördergeldern für mich akzeptabel wäre.
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Online Sheherazade

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #5 am: 31. Januar 2019, 12:06:18 »
Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 11:01:11
Aber wenn man mal über den Tellerrand schaut, kann Qualifizierung zumindest die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit minimieren.
Solche Annahmen wurden schon zu Zeiten des BSHG mit der Tatsache widerlegt, das immer mehr Akademiker Langzeitarbeitslos wurden.

OK, ich habe versäumt, dabei zu schreiben, dass ich schon eine sinnvolle (= arbeitsmarktnahe) Qualifizierung meine.

Zitat
Es gibt keine seriöse Studie, die einen Zusammenhang zwischen (mangelnder) Qualifizierung und Langzeitarbeitslosigkeit belegt. Geschweige denn aussagt, dass (permanente) Qualifizierung das Risiko einer Langzeitarbeitslosigkeit relevant mindert.

Das war mein Eindruck (also eine Meinungsäußerung), den ich im Laufe der letzten 35 Jahre in meinem näheren und weiteren Umfeld gewonnen habe. Von Studien halte ich allgemein nicht besonders viel, die Ergebnisse kommen meist nur dem Auftraggeber dieser Studie zu Gute.

Zitat
Im Gegenteil: (permanente) Qualifizierung erhöht nachweislich das Risiko, von potentiellen Arbeitgebern als überqualifiziert abgelehnt zu werden.

Ja, dieser Ablehnungsgrund wird gerne genommen, wenn man nicht schreiben darf wie es tatsächlich ist.

Zitat
In Bereichen, wo (permanente) Qualifizierung tatsächlich eine Rolle spielt, zählt Berufspraxis genau so, das kann man nicht trennen.

Ich trenne das ja auch nicht.

Zitat
Wenn also ein Bewerber zwar die erfolderliche Qualifizierung hat, aber keine Berufspraxis nachweisen kann, bringt ihm die Qualifizierung absolut nichts.

Dann müssten ja alle Berufsanfänger nach der Ausbildung arbeitslos sein, das kann so ja nicht stimmen. Aber natürlich bekommen arbeitssuchende reine Theoretiker ohne Berufspraxis nur schwerer einen Job - man kann sich auch ins Aus schulen. Ist aber auch nicht neu.
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Offline Ottokar

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #6 am: 31. Januar 2019, 12:16:58 »
Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 12:06:18
Das war mein Eindruck (also eine Meinungsäußerung), den ich im Laufe der letzten 35 Jahre in meinem näheren und weiteren Umfeld gewonnen habe.
Mein Eindruck, meine Erfahrungen und die vieler Bekannter sind genau gegensätzlich.

Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 12:06:18
Ja, dieser Ablehnungsgrund wird gerne genommen, wenn man nicht schreiben darf wie es tatsächlich ist.
Das der Ablehnungsgrund "überqualifiziert" als Platzhalter benutzt wird, ist schlicht falsch. Ein Personalchef (der Einzigste der mir gegenüber mal ehrlich war) hat mir das vor vielen Jahren wie folgt erklärt: "Ich muss für unsere Firma einen Mitarbeiter finden, der nicht nur fachlich geeignet ist und ins Team passt, sondern auch möglichst lange in der Firma verbleibt. Sie mit ihren Kenntnissen und Qualifikationen sind weg, sobald sie etwas Besseres finden."

Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 12:06:18
Dann müssten ja alle Berufsanfänger nach der Ausbildung arbeitslos sein, das kann so ja nicht stimmen.
Hier geht es nicht um Berufsanfänger, sondern um Langzeitarbeitslose.
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Offline Hexe

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #7 am: 31. Januar 2019, 13:44:10 »
Überqualifiziert war mein Bruder schon 1996,da er in seinem gelernten Beruf alle weiteren Qualifizierungen hatte. Meine Nichte eine Ausbildung, 2 Studienabschlüsse hat bei ihren Bewerbungen nicht alles angegeben.
LG Hexe
« Letzte Änderung: 31. Januar 2019, 14:24:10 von Hexe »
Ich erteile keine Rechtsberatung sondern gebe nur meine eigene Erfahrung weiter

Online Sheherazade

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #8 am: 31. Januar 2019, 14:10:53 »
Zitat von: Sheherazade am 31. Januar 2019, 12:06:18
Ja, dieser Ablehnungsgrund wird gerne genommen, wenn man nicht schreiben darf wie es tatsächlich ist.
Das der Ablehnungsgrund "überqualifiziert" als Platzhalter benutzt wird, ist schlicht falsch. Ein Personalchef (der Einzigste der mir gegenüber mal ehrlich war) hat mir das vor vielen Jahren wie folgt erklärt: "Ich muss für unsere Firma einen Mitarbeiter finden, der nicht nur fachlich geeignet ist und ins Team passt, sondern auch möglichst lange in der Firma verbleibt. Sie mit ihren Kenntnissen und Qualifikationen sind weg, sobald sie etwas Besseres finden."

Es ist nicht generell falsch, dass die Aussage "überqualifiziert" auch als Platzhalter benutzt wird, nur weil DIR mal EIN Personalchef so etwas gesagt hat. Außerdem gibt dieser Mensch mit dieser Aussage einfach nur zu, dass der ausgeschriebene Job schlecht bezahlt ist und keine nennenswerten Aufstiegschancen beinhaltet, nicht mehr und nicht weniger.

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Offline Floeti

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #9 am: 31. Januar 2019, 22:24:52 »
Hochqualifizierte haben eher das Problem, dass die Stellen, die aufs Profil passen, rar gesäht sind. Also wird mit der Zeit immer weiter gestreut bei den Bewerbungen. Letztendlich ist man dann als "Überqualifizierter" für viele Stellen auch einfach falsch qualifiziert. Vermutlich nehmen Personaler auch lieber jemanden, der mit seinem bisherigen Werdegang zeigt, dass er genau dort hin will, und nicht jemanden, der die geforderten Aufgaben nur auch erledigen kann.

Offline Hartz4Zeuge

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #10 am: 01. Februar 2019, 02:13:40 »
Fachkräfte kosten viel Geld da ist besser billige Sklaven aus dem Ausland zu holen

Offline oldhoefi

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #11 am: 01. Februar 2019, 03:00:29 »
Zitat von: Ottokar am 31. Januar 2019, 12:16:58
[...] Ein Personalchef (der Einzigste der mir gegenüber mal ehrlich war) hat mir das vor vielen Jahren wie folgt erklärt: "Ich muss für unsere Firma einen Mitarbeiter finden, der nicht nur fachlich geeignet ist und ins Team passt, sondern auch möglichst lange in der Firma verbleibt. Sie mit ihren Kenntnissen und Qualifikationen sind weg, sobald sie etwas Besseres finden."
Da ich einige Jahre im Personalbereich tätig war, kann ich mich dieser Aussage nur anschließen.

Gut bis sehr gut qualifizierte Mitarbeiter will eine Firma halten, nicht gleich wieder verlieren und dann den nächsten Bewerber einstellen/einarbeiten. Ab gewissen Positionen mit dementsprechenden Qualifikationen bei den Mitarbeitern bevorzugen die meisten Chefs Nachhaltigkeit und keinen ständigen Personal-Wechsel.

Auch muss „etwas Besseres finden“ nicht unbedingt mit besser bezahlt gleich gestellt werden. Sondern ich schätze die o. g. Aussage so ein, dass damit Bewerber angesprochen werden, die anhand der vorhandenen Kenntnisse/Qualifikationen für die angebotene Tätigkeit tatsächlich überqualifiziert und deshalb unterfordert sind.

Und somit bereits bei Einstellung mit dem Gedanken spielen, sich möglichst bald „etwas Besseres“ zu suchen, was den gewünschten Tätigkeitsbereichen und den eigenen Vorstellungen mehr entsprechen.

Um qualifizierte Mitarbeiter an eine andere Firma wieder zu verlieren, hängen noch mehr Faktoren zusammen, außer die ggf. Bezahlung. Etwa bessere Aufstiegschancen, Zusatzleistungen der Firma (z. B. Boni, Betriebsrente, hausinterner Kindergarten usw), auch die gerechte Führung des Personals und der gesamte Wohlfühlcharakter im Betrieb.

Ich persönlich habe selbst und auch in meinem Bekanntenkreis die leidigen Erfahrungen sammeln müssen, dass gute bis sehr gute Qualifikationen/Fortbildungen die eigenständig auf dem Laufenden gehalten werden und jahrelange Berufserfahrungen bei der Stellensuche eher hinderlich als zielführend sind. Auch wenn man keine überzogenen Gehaltsvorstellungen fordert, bzw. solche erst einmal völlig offen lässt.

Der Oberhammer war die Aussage einer Arbeitsvermittlerin, wohlgemerkt O-Ton: Da man damit die pot. Arbeitgeber nur verschreckt und deshalb in den Bewerbungen seine nachweislich (!) vorhandenen Qualifikationen/Kenntnisse gefälligst runter schrauben soll.

Auf deutsch: Der Arbeitssuchende soll sich bewusst dumm stellen und weit unter Qualifikationen anbiedern, damit die Arbeitsvermittlerin in unterbezahlte Stellen vermitteln und/oder der beworbene pot. Arbeitgeber einen überqualifizierten Bewerber kostengünstig einstellen kann (Vogel zeig’).

Wobei ich wieder bei der eingangs erwähnten Aussage des Personalchefs angekommen bin und sich somit der Kreis schließt.

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Zitat
Nicht die Hartz IV Beziehenden ansich, sondern die Bürokratie des Systems verschlingt immer höhere Millionensummen.
Hartz IV für die Mitarbeiter dieses unerschöpflichen Wasserkopfes.

So werden auch Arbeitsplätze erhalten und gefördert.

Und koste es was wolle, Hauptsache die Arbeitslosen-Statistik ist nach außen schön frisiert.

Verkehrte Welt kann ich dazu nur sagen.
„Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)

Offline Ottokar

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #12 am: 01. Februar 2019, 09:09:49 »
Es ist nicht generell falsch, dass die Aussage "überqualifiziert" auch als Platzhalter benutzt wird, nur weil DIR mal EIN Personalchef so etwas gesagt hat. Außerdem gibt dieser Mensch mit dieser Aussage einfach nur zu, dass der ausgeschriebene Job schlecht bezahlt ist und keine nennenswerten Aufstiegschancen beinhaltet, nicht mehr und nicht weniger.
Es ist erstaunlich, woher du alle diese vermeintlichen Fakten nimmst, man hat den Endruck, du weist über mein Leben besser Bescheid als ich selbst. Und es ist erstaunlich, wieviel Energie du hier darin investierst, Sachverhalte zu erfinden und über mein Leben (das du nicht mal ansatzweise kennst) zu urteilen.
Übrigends: Es war nicht nur ein Personalchef und der Job war überdurchschnittlich gut bezahlt. Du liegst also schon wieder falsch.
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Offline Floeti

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Re: Fast eine Milliarde Euro Hartz IV Beziehern geklaut
« Antwort #13 am: 02. Februar 2019, 18:55:06 »
Zitat von: oldhoefi am 01. Februar 2019, 03:00:29
Auch muss „etwas Besseres finden“ nicht unbedingt mit besser bezahlt gleich gestellt werden. Sondern ich schätze die o. g. Aussage so ein, dass damit Bewerber angesprochen werden, die anhand der vorhandenen Kenntnisse/Qualifikationen für die angebotene Tätigkeit tatsächlich überqualifiziert und deshalb unterfordert sind.

Und somit bereits bei Einstellung mit dem Gedanken spielen, sich möglichst bald „etwas Besseres“ zu suchen, was den gewünschten Tätigkeitsbereichen und den eigenen Vorstellungen mehr entsprechen.

Und wenn man zusätzlich noch Frau und in einem gewissen Alter ist, braucht man sich eigentlich gar nicht mehr zu bewerben.