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Autor Thema: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"  (Gelesen 3364 mal)

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Offline Lachsangler

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Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« am: 02. Februar 2019, 07:19:07 »
Da wird gefragt, wie sich nach einem Monat die Regelsatzerhöhung (8,- €) ausgewirkt hat?

Wenn ich dann im Bericht lese .....

Zitat: "Ein Hartz IV-Bezieher, der bereits seit 25 Jahren im Hartz IV-Bezug lebt..." Zitat Ende

.....dann erkenne ich auch die Ehrlichkeit des Berichtes. Hartz IV gibt es erst seit 2005, also seit 14 Jahren!

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Offline Angie69

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #1 am: 02. Februar 2019, 08:43:23 »
Gibt es einen Link zum Bericht?
So kann man wenig sagen.


Mit 25jahren Hartz4 wird erst Sozialhilfe dann Hartz4 gemeint sein. Deshalb ist der Artikel nicht automatisch unehrlich. Aber muss man erst lesen
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Online SantanaAbraxas

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #2 am: 02. Februar 2019, 10:46:52 »
https://www.gegen-hartz.de/news/reicht-der-regelsatz-nun-zum-lebe4741258

"... Wenn man nicht raucht, kein Alkohol trinkt und auf alles Unnötige verzichtet, dann reicht das Geld zum Leben. Dies jedoch nur, weil er noch einen Nebenjob hat und im Monat nur 50 – 100 EUR für Lebensmittel ausgibt. ..."

Offline Angie69

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #3 am: 02. Februar 2019, 10:59:51 »
Ich sehe an dem Artikel nichts unehrliches.

Und ja die 8€ sind ein Witz auch wenn man schon darüber froh sein darf. Klar.
Trotzdem deckt es nicht das ab was durch Preiserhöhung nun mtl mehr anfällt.
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Online Anne-Suvi

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #4 am: 02. Februar 2019, 11:03:49 »
Zitat von: Angie69 am 02. Februar 2019, 10:59:51
Ich sehe an dem Artikel nichts uneheliches.

Ich auch nicht.

Offline red1765

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #5 am: 02. Februar 2019, 15:24:46 »
Unehrlich ist der Artikel zwar nicht aber dafür nichtssagend.
Wer liest denn das? Genau, Betroffene und die wissen das eh.
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Online Anne-Suvi

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #6 am: 02. Februar 2019, 22:52:35 »
Ich könnte mir vorstellen, daß TE demnächst was zum Thema Strom schreibt :grins:

Offline Lachsangler

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #7 am: 03. Februar 2019, 07:49:04 »
Zitat von: Anne-Suvi am 02. Februar 2019, 22:52:35
Ich könnte mir vorstellen, daß TE demnächst was zum Thema Strom schreibt

?????? Verstehe ich jetzt nicht!
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Offline selbiger

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #8 am: 03. Februar 2019, 14:59:02 »
solange es bei jeder harz 4 erhöhung..immer paralele eine preisteigerung in petto hatt..dan wird dieser regelsatz nie reichen..!!!mit diesem regelsatz lebt man ständig unter druck..hoffentlich geht nichts kaput..usw..usf..

Offline Sebastian

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #9 am: 14. März 2019, 10:35:49 »
Es sollte 2,5 Jahre heißen ;) Aber ja, der Artikel sagt jetzt nicht sonderlich viel aus.
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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #10 am: 18. März 2019, 07:13:03 »
Ähnlich wie dieser Artikel:
https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-kuerzung-fuer-feuerwehrmann-er-hat-zu-vielen-menschen-geholfen

Was soll das? Wird das als seriöse Berichterstattung empfunden?
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Offline Sebastian

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #11 am: 20. April 2019, 06:59:18 »
Was soll das? Wird das als seriöse Berichterstattung empfunden?

Was stört Dich denn konkret?
Redakteur bei http://www.gegen-hartz.de/

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Offline Hexe

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #12 am: 20. April 2019, 11:31:58 »
Hallo Sebastian,diese "Info " von Frontal 21 ist im Beitrag bei gegen-hartz nicht gut "verwirrend" geschrieben wurden. 
Abgeschoben mit Hartz IV - Wohnen auf dem Campingplatz - Frontal 21 | ZDF
LG Hexe
Ich erteile keine Rechtsberatung sondern gebe nur meine eigene Erfahrung weiter

Offline Pixelschieberin

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Re: Berichterstattung in "Gegen Hartz IV"
« Antwort #13 am: 20. April 2019, 12:18:21 »
Was soll das? Wird das als seriöse Berichterstattung empfunden?
Was stört Dich denn konkret?
Z. B.  sowas:
Zitat von: www.gegen-hartz.de
Und genau das stört dem Jobcenter.
Quelle
Nicht nur von einem selbsternannten Sprachrohr für Hilfeempfänger in die Welt getrötet stoßen derartige Grammatikfehler sofort auf und lassen den Leser unvermittelt Rückschlüsse ziehen.
Leider auch solche, die gar nicht stimmen müssen.

Wer sich diese Arbeit macht und seine Publikationen in Hallo-Welt-Manier ins Schaufenster hängt, sollte sich bewußt sein:
Der erste Eindruck KANN keine zweite Chance bekommen.
Durch solche Schlampereien - nein, das sollte NICHT "mal passieren" - werden doch genau DIE Schantallche-Vorurteile genährt, die darin münden, in Sinnlos-Maßnahmen oder geistig unterfordernde Helfer-Jobs schangheit zu werden.
Es empfiehlt sich, Texte stets VOR Publikation von jemandem gegenlesen zu lassen, der am Prozeß nicht beteiligt war.
Oft ist das die einzige Chance, eingefahrene Fehler zu entdecken, an die sich der Autor schon gewöhnt hatte.
Stehen keine vier Augen zur Verfügung, hilft mir laut vorlesen, um Holperer zu finden.

In Foren und Chatrooms ist der Stil schon auf Grund der Schnelligkeit des Austauschs vernachlässigbar - aber auf einer sich journalistisch ambitioniert gebenden Plattform?

Ich lasse mich so ungern auf unbeleuchtete Holzwege geleiten.
In Artikeln wie diesen vermisse ich zusätzliche gedankliche Ansätze, die das Problem aus verschiedenen Blickwinkeln angehen.

Im Fall dieses Ehrenamtlers, der in der Vorstellungswelt des JC sein ohnedies knappes Budget zu un-entlohnter Arbeit zu tragen habe, fiele mir sofort ein, daß eine Aufwandsentschädigung genau so wenig Einkommen sein kann wie eine - vom Gesetzgeber gebilligte - Vermögensumwandlung.
Schließlich bekam der Mann lediglich zu tätigende Investitionen=seinen Aufwand erstattet.

Das ist - nach meinem Verständnis - nichts anderes als sich nach Ablauf einer vereinbarten Zeit ein Darlehen in Form von Treuepunkten umrubeln zu lassen.
Bei diesem Spiel hat der Kunde dem Händler - vereinbarungsgemäß - einen zunächst höheren Preis entrichtet, um später dieses "Darlehen" zurück zu erhalten.
Sei es in Sachwerten oder klingender Münze.
Das ist doch auch kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit.

Wenn diesem JC in der Auseinandersetzung zugestanden wird, daß es allein auf "Zufluß" abheben darf - ohne die angeführten Einwände nachvollziehbar widerlegt zu haben - lese ich aus diesem Artikel lediglich viel Lärm um Zerrbilder heraus.
Zunächst.
Mostly harmless...
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